■ Albanien: Haftstrafen gefordert
Tirana/Athen (AFP) – In dem Spionageprozeß gegen fünf Angehörige der griechischsprachigen Minderheit Albaniens hat die albanische Staatsanwaltschaft gestern Gefängnisstrafen beantragt. Staatsanwalt Arben Qeleshi beantragte je zweimal neun und acht Jahre sowie einmal sieben Jahre Haft. Die Angeklagten plädierten ausnahmslos auf unschuldig. Das griechische Ministerium für öffentliche Ordnung gab unterdessen bekannt, daß seit dem 15. August, der Prozeßeröffnung, rund 20.000 Albaner ausgewiesen wurden.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen