: Alarm über der Antarktis
Alarm über der Antarktis: Das gefürchtete Ozonloch hat sich in diesem Jahr nicht nur früher gebildet, sondern auch länger gehalten und stärker ausgeweitet als in den Jahren zuvor. Erstmals erstreckt es sich auch über den südlichen Zipfel Südamerikas, teilte die US-Behörde für Ozeanographie und Atmosphäre gestern mit. Bereits im November hatte die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf darauf hingewiesen, daß die Ozonwerte sowohl über der Antarktis als auch auf hohen und mittleren Breitengraden beider Hemisphären außergewöhnlich niedrig liegen. Extrem niedrige Werte errechnete das Globale Ozon-Beobachtungssystem auch für Nordeuropa sowie Rußland und Kanada – mit einem saisonalen Ozon-Durchschnittsabbau von zwölf Prozent. Solche Werte wurden laut WMO seit dem Beginn der ständigen Ozon-Beobachtung vor mehr als 35 Jahren nicht gemessen. Seit 1986 ist das Ozonloch über der Antarktis jährlich gewachsen. Foto: Stefan Hain
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen