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Aktionen zum Golfkrieg

■ Frauen in Schwarz halten wieder Mahnwache ab Diverse Diskussionsveranstaltungen

Berlin. Wie jeden Freitag demonstrieren auch heute wieder die Frauen in Schwarz mit einer Mahnwache. Sie treffen sich ab 17 Uhr auf dem Breitscheidplatz und wollen ihre Anti-Kriegs-Forderungen in den Sprachen all der Frauen, die sich an der Aktion beteiligen, sichtbar machen.

Ein Aktuelles Podium zum Golfkonflikt veranstaltet die Umweltbibliothek um 20 Uhr in der Zionskirchengemeinde. Mit dabei auch ein Vertreter der irakischen Opposition.

Der Friedensratschlag findet heute von 18 bis 20 Uhr im Martin- Niemöller-Haus. Thema: »US- Friedensbewegung zu Gast — Vietnam Veterans against the war«

Der AStA der TU lädt für 18 Uhr zu Vortrag und Diskussion zum Thema Erdölpolitische und wirtschaftsstrategische Hintergründe in den Raum H 110 der TU ein. Referent ist Hamadi El-Aouni von der Fachhochschule für Wirtschaft.

Unter dem Anti-Kriegs-Kalender des AStAs der FU findet sich für den heutigen Tag ein nicht ganz verständlicher Termin: Die Eröffnung der Filmfestspiele, der als Propagandaschau des American Way bezeichnet wird. Unsere Meinung: Dieser Tip ist mega-out

Ab Montag wolleneinige Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf«, Potsdam- Babelsberg, aus Protest gegen den Golfkrieg einen Hungerstreik beginnen. Sie fordern alle anderen Kriegsgegner auf, ihr pazifistisches Anliegen durch Teilnahme an dieser Aktion zu unterstützen. Potentielle Unterstützerwerden gebeten, sich in der Karl-Marx-Straße 33 eingezufinden.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen