: Akademikerinnen benachteiligt
Ob wohl etwa gleichviel junge Männer und Frauen an hiesigen Universitäten studieren, waren im Jahr 2000 von den berufstätigen Akademikern nur rund 36 Prozent Frauen.
Wie das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) herausfand, bekamen drei von vier Naturwissenschaftlerinnen unbefristete Jobs, bei den übrigen Absolventinnen waren es nur 60 Prozent. Problematisch sind die Aussichten insbesondere für Ingenieurinnen und Informatikerinnen: Sie sind doppelt so häufig arbeitslos wie ihre Kollegen. Der Grund: In diesen männerdominierten Branchen ist Teilzeit unüblich – und daher eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf schwierig.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen