: Aids-Hilfe: Therapien oft nicht genutzt
Aidskranke nutzen nach Angaben der Aids-Hilfe das bestehende Behandlungsangebot noch viel zuwenig. „Viele Kranke ignorieren die Möglichkeiten, die die Schulmedizin zur Lebensverlängerung und zur Verbesserung der Lebensqualität bietet“, sagte Eugen Baranowski, Arzt einer Aids-Schwerpunktpraxis. „Viele Aidskranke werden zu lange in der alternativen Medizin festgehalten“, meinte Keikuwas Arasteh, Oberarzt im Auguste-Viktoria-Krankenhaus. Sie kommen ins Krankenhaus, wenn „verhinderbare Aids-Begleiterkrankungen“ wie Lungen- und Gehirnentzündungen schon ausgebrochen seien, ergänzte der Chefarzt des Krankenhauses, Professor Manfred L'Age.
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