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Afghanistans TalibanRederecht vor UNO verlangt

Die afghanische Taliban-Regierung verlangt ein Rederecht in der Vollversammlung der Vereinten Nationen. UN-Generalsekretär António Guterres habe am Montag einen Brief erhalten, in dem die militant-islamistischen Taliban Mohammad Suhail Schahin als UN-Vertreter Afghanistans nominiert hätten, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Der Taliban-Außenminister Amir Chan Muttaki habe geschrieben, der von der geflohenen Regierung bei der UNO akkreditierte Diplomat Ghulam Isacsai sei nicht länger Vertreter Afghanistans. Afghanistan soll eigentlich am 27. September zu Wort kommen. In Streitfällen entscheidet ein Zulassungskomitee (derzeit USA, Russland, China, den Bahamas, Bhutan, Chile, Namibia, Sierra Leone und Schweden). Diesem liegen die Briefe Muttakis und Isacsais vor. US-Beamte erklärten, bis zu einer Entscheidung werde es einige Zeit dauern. Damit dürfte ein Taliban-Vertreter in der laufenden UN-Vollversammlung kein Rederecht erhalten. (ap)

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