■ Afghanistan: Hekmatjar verletzt?
Kabul (AFP) – Der afghanische Milizenchef Gulbuddin Hekmatjar, dessen Mudschaheddin gegen die Truppen von Präsident Burhanuddin Rabbani kämpfen, ist angeblich bei einem Angriff auf sein Hauptquartier schwer verletzt worden. Das berichtete die offizielle afghanische Nachrichtenagentur Bachtar am Dienstag. Ein Vertreter von Hekmatjars Hesb-i-Islami in Islamabad wies die Meldung als falsch zurück. Ein Sprecher des Internationalen Roten Kreuzes sagte, in den letzten zehn Tagen seien in Kabul hundert Menschen getötet und neunhundert verwundet worden.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen