: Ärzte warnen vor makrobiotischer Ernährung
Die sogenannte makrobiotische Ernährung schwangerer und stillender Frauen kann zu bleibenden Schäden bei Säuglingen führen. Darauf wiesen Ernährungsmediziner während der 90. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde in Hannover hin. Im Gegensatz zu ihren Eltern, die mangelhafte Ernährung teilweise über Jahre hinweg vertrügen, seien Kinder viel empfindlicher, sagte der Dortmunder Mediziner Professor Gerhard Schöch. Bei makrobiotischer Ernährung mit dem Verzicht auf tierische Eiweiße, also auch auf Milch, Eier oder Käse, ergeben sich laut Schöch etwa Mängel an Vitamin B12, die zu unheilbaren Hirnschädigungen führen könnten. Kinder erhielten außerdem zuwenig Vitamin D, B2, Calcium, Eisen und Zink für ihre Entwicklung. Untersuchungen aus den Niederlanden hätten gezeigt, daß makrobiotisch ernährte Kinder drei Monate später laufen lernten als andere.Foto: Torsten Alisch
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