■ Abschiebung: Selbstmord im Knast
Volkstedt (dpa) – Ein Abschiebehäftling aus Zaire hat gestern in der Justizvollzugsanstalt Volkstedt (Mansfelder Land) Selbstmord begangen. Der 30jährige strangulierte sich in einer Toilette an einem Wasserrohr mit zusammengeknoteten Socken, teilte Justizpressesprecher Thomas Ahrens mit. Der Mann, der seit dem 4. April in Haft saß, sollte am kommenden Dienstag abgeschoben werden. Vor einem Jahr hatte sich ebenfalls in Volkstedt ein chinesischer Abschiebehäftling stranguliert.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen