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89 Verkehrstote im Jahr 2000

Bei Unfällen auf Berlins Straßen sind im Vorjahr 89 Menschen getötet worden. Davon waren mit 33 Toten die meisten Opfer Fußgänger, teilte das Statistische Landesamt gestern mit. Gegenüber 1999 sank die Zahl der Verkehrstoten um genau 13,6 Prozent. Auch 17 Radfahrer waren unter den Toten. Verletzt wurden 19.458 Personen – 2,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Insgesamt kam es auf den Straßen der Stadt zu 148.108 Karambolagen – 3,4 Prozent weniger als 1999. Andererseits stieg die Zahl der Unfälle mit schweren Sachschäden unter Alkoholeinfluss um 5,3 Prozent. 131.921 Unfälle gingen relativ glimpflich ab: Hier kam es nur zu Sachschäden. Das waren 3,6 Prozent weniger als 1999.

Die meisten Menschen verunglückten in den Monaten Mai, Juni und Juli. Die wenigsten waren im Januar von einem Unfall betroffen. Hauptunfallursachen waren Fehler beim Abbiegen und Wenden (20 Prozent) sowie zu geringer Sicherheitsabstand und Missachtung der Vorfahrt. 11 Prozent der Unfälle gingen auf Fahren unter Alkoholeinfluss zurück. DPA