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04.03.2026 taz zum feministischen Kampftag 2026

Solidarität als Superkraft: Am 7. März erscheint die wochentaz als feministaz

Anlässlich des feministischen Kampftags erscheint die wochentaz am Samstag, den 7. März als feministaz - eine Sonderausgabe, die Mut, Wut und Gemeinschaft von Feminist:innen in den Mittelpunkt stellt und ein Netz der Solidarität um die Welt spannt. Wir fragten: Wer lebt und kämpft solidarisch? Und spürten ein Netzwerk von Berlin-Kreuzberg über Montevideo bis nach Kyjiw und Hargeisa in Somaliland auf. Teil des Netzwerks wurden so zum Beispiel eine ukrainische Chirurgin, eine Frauenrechtlerin in Pakistan und Progammierer:innen in Kenia, die Mädchen in einem Fluchtlager das Coden beibringen.

Auf 52 Seiten macht die feministaz Menschen sichtbar, die mutig sind, die Wissen teilen, die Schönes im Traurigen schaffen, Menschen, die sich versöhnen, wenn es unmöglich erscheint, und Menschen, die schreien und dagegenhalten, wenn es notwendig ist. Die Ausgabe rückt damit eine Haltung in den Vordergrund, nicht Personengruppen: Solidarität wird gelebt. Solidarität ist unsere Superkraft!

Und weil die Lage so kompliziert ist, löst die feministaz sich in diesem Jahr von der üblichen Zeitungsstruktur und lädt zum nichtlinearen Lesen ein. Wenn die Welt in Unordnung ist, dann bleibt nichts anderes übrig, als das Chaos zu umarmen!

Dem internationalen Backlash, dem Erstarken autoritärer Regime und den Angriffen auf Trans-, Queer- und Frauenrechte setzen wir Solidarität entgegen. Die feministaz spricht über Matriarchat, über solidarische Kräfte in der Politik, im Krieg und auf der Bühne - mit der ehemaligen finnischen Regierungschefin Sanna Marin, Ex-Außenministerin Annalena Baerbock oder der US-amerikanischen Philosophin Sally Scholz. Aber auch Männer kommen in der feministaz zu Wort: So denken zum Beispiel Kollegen aus der taz in einem Streitgespräch darüber nach, was einen guten Feministen ausmacht.

Verantwortliche Redakteurinnen der feministaz sind Manuela Heim, Jasmin Kalarickal, Raweel Nasir, Amelie Sittenauer und Tanja Tricarico. Um die Fotos kümmern sich Sima Ebrahimi und Erik Irmer, das Layout kommt von Sonja Trabandt und Carmen Seils. Doch auch hier war viel Solidarität gefragt: Eine Sonderausgabe neben der laufenden Tagesproduktion zu wuppen, das funktioniert am Ende nur, wenn das Team mit Kolleg*innen aus fast allen Abteilungen des Hauses, mit taz-Korrespondent*innen und mit freien Journalist*innen aus aller Welt zusammenwirken.

Wohin uns das Netzwerk geführt hat, wird auch auf taz.de in besonderer Weise zu sehen sein. Im wochentaz-Podcast reingehen ist ein kleines making-of zu hören.

Alle Beiträge sind ab dem 7. März wie immer – das solidarische Modell der taz macht’s möglich - auch online frei abrufbar: taz.de/feministaz