taz Talk meets Buchmesse Leipzig 2026 : Revolution der Frauen
Feminismus aus Lateinamerika: Kollektiver Widerstand gegen Gewalt und Ausbeutung ‒ Sophia Boddenberg im taz Talk auf der Leipziger Buchmesse.
Als die Journalistin Sophia Boddenberg 2014 nach Lateinamerika reist, erlebt sie den Beginn einer feministischen Massenbewegung. Sie trifft Studentinnen, die Universitäten besetzen, begleitet Anwältinnen im Kampf gegen Femizide und demonstriert gemeinsam mit Freund:innen für das Recht auf legale Abtreibung. Feminismus zeigt sich hier als kollektiver Widerstand gegen Gewalt – getragen von Solidarität und gemeinsamer Organisierung.
Wann: Do., 19.03.2026, 13:15 Uhr
Wo: Halle 5 | G500
Leipziger Messe
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
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Eintritt frei
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Für den Besuch der Veranstaltung ist ein gültiges Ticket für die Leipziger Buchmesse erforderlich. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Da wir eine sehr begrenzte Platzkapazität vor Ort haben, bitten wir Sie, frühzeitig am Veranstaltungsort zu sein. Die Veranstaltung wird parallel live auf YouTube gestreamt.
In ihrem neuen Buch „Revolution der Frauen: Von Feministinnen aus Lateinamerika lernen" beschreibt sie einen Prozess des Lernens und Verlernens über Macht, Widerstand und feministische Bündnisse mit anderen sozialen Bewegungen. Gewalt gegen Frauen wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern in Zusammenhang mit der Zerstörung der Natur, der Vertreibung indigener Gemeinschaften und der Ausbeutung von Arbeitskraft.
Boddenberg erzählt von einem Feminismus, der von unten wächst: aus Körpern, Erfahrungen und alltäglichen Kämpfen. Seine Stärke liegt in der Vielfalt, der kollektiven Organisierung und der Verbindung unterschiedlicher Formen von Widerstand – mit dem Ziel, patriarchale, rassistische und kapitalistische Verhältnisse grundlegend zu verändern.
Revolution der Frauen – ein taz Talk im taz Studio auf der Leipziger Buchmesse mit:
🐾 Sophia Boddenberg arbeitet als Journalistin für die taz, DIE ZEIT, die Deutsche Welle und den Deutschlandfunk. Seit 2014 lebt sie in Südamerika, vor allem in Chile und Argentinien. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Feminismus, sozialen Bewegungen und Umweltkonflikten. Ihr neues Buch „Revolution der Frauen: Von Feministinnen aus Lateinamerika lernen" ist im Mandelbaum Verlag erschienen.
🐾 Nina Apin schreibt seit 2005 für die taz über Kultur- und Gesellschaftsthemen. Nach ihrer Zeit als Leiterin des Meinungsressorts (2016–2021) ist sie seit Dezember 2024 Redakteurin im Kulturressort, betreut das Politische Buch und moderiert diesen Talk.
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