Weltgipfel der Forschungsmuseen Umgang mit dem kulturellen Erbe Forschungsmuseen beraten in Berlin über neue Wege der Wissensvermittlung. Das Image als „verstaubte Orte der Vergangenheit“ soll weg. Von Manfred Ronzheimer 3.11.2018
Größte Kulturbaustelle Europas Fertig ist die Kiste! Im Humboldt Forum geht alles nach Plan. Nun schwebt auch das erste Ausstellungsstück aus Dahlem an seinen künftigen Platz: eines der Südseeboote. Von Susanne Messmer 29.5.2018
Jürgen Zimmerer über Kolonialismus „Wir suchen die Handelswege“ Die Hintergründe der im Kolonialismus geraubten Benin-Bronzen der Hamburger Museen erforscht jetzt die Forschungsstelle „Hamburgs (post)koloniales Erbe“ Interview von Petra Schellen 31.8.2017
Nolde-Biografin über schwierige Aufarbeitung „Das Berufsverbot war ein Schock“ Wie sehr Emil Nolde sich beim NS-Regime anbiederte, war lange kein Thema. Das änderte sich durch Kirsten Jünglings Biografie. Interview von Petra Schellen 4.8.2017
Mühsame Suche nach Raubkunst Forschen wie ein Buchhalter Die Hamburger Kunsthall hat ein Projekt zur Erforschung der Herkunft von Skulpturen begonnen, die zwischen 1933 und 1945 in das Museum kamen. Von Petra Schellen 19.10.2015
Inter-Kristina Wegener über Restitution „Enteignung steht symbolisch für das Unrecht“ Die Kielerin Inger-Kristina Wegener ist Künstlerin und Juristin – und eine Provenienz-Expertin, die sich vor Schwarzweißmalerei hütet. Interview von Petra Schellen 19.3.2014
Provenienzforschung und Restitution Ahnenforschung für die Kunst Hamburger Museen waren um die Jahrtausendwende Vorreiter darin, zu erforschen, ob ihre Exponate einst Juden abgepresst wurden. Inzwischen werden auch Alltagsgegenstände untersucht. Von Petra Schellen 14.3.2014
Rückgabe von NS-Raubkunst Die Freiheit der Kunst Wer wissentlich Raubkunst besitzt, soll sich bei einem Rechtsstreit nicht mehr auf eine Verjährungsfrist berufen können. Das fordert der Freistaat Bayern im Bundesrat. 14.2.2014