Die Tränen des Bundeskanzlers Sie sind glaubwürdig Kommentar von Klaus Hillenbrand Friedrich Merz war bei der Einweihung der Münchner Synagoge sichtlich ergriffen. Das war neu. Bei der Migrationsfrage indes war er ganz der Alte. 16.9.2025
Online-Projekt zur jüdischen Geschichte Wo das Reformjudentum seine Wurzeln hat Über die weltweit erste jüdische Reformsynagoge, eröffnet 1810 in Seesen, informiert ein neues Projekt des Portals „Jüdisches Niedersachsen online“. Von Petra Schellen 4.9.2025
Götz Alys „Wie konnte das geschehen?“ Die Mitte machte mit Götz Alys neues Buch sammelt die Erkenntnisse seiner Forschung zum Nationalsozialismus. Es sucht Antworten auf die Frage: „Wie konnte das geschehen?“ Von Ulrich Gutmair 2.9.2025
Holocaust-Überlebender über sein Leben „Auschwitz gibt dir einen Schlag mit dem Holzhammer“ Der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg spricht über die NS-Zeit und warum er sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben hat. Ein Besuch bei dem 100-Jährigen. Interview von Jens Uthoff 20.8.2025
Jüdische Schule in Hamburg Bilder aus dem vernichteten Leben Die Israelitische Töchterschule in Hamburg war die letzte jüdische Schule in der NS-Zeit. Für Nachkommen ist sie bis heute ein wichtiger Ort. Von Amira Klute 17.8.2025
Satirezeitschrift gegen die Nazis Spottverse aus dem Versteck Versteckt auf einem Dachboden in den Niederlanden, produzierte Curt Bloch ein einmaliges Satireblatt gegen die Nazis: das „Unterwasser-Cabaret“. Von Klaus Hillenbrand 18.7.2025
Komplizierte Familiengeschichte Historische Schränke rücken In dem Roman „Eine Handvoll Dollarscheine“ erzählt Esther Dischereit eine komplizierte jüdisch-christliche, deutsch-amerikanische Familiengeschichte. Von Brigitte Werneburg 18.7.2025
Ehrung der ersten Rabbinerin in Berlin Eine Pionierin gegen das Vergessen In Friedrichshain-Kreuzberg sind mit nur sieben Prozent die wenigsten Straßen in Berlin nach Frauen benannt. Nun kommt eine Neue dazu. Von Lea Knies 8.7.2025
Buch „Soll sein Schulem“ Möge Frieden sein Streben nach Menschlichkeit nach der Shoa: taz-Korrespondent Daniel Zylbersztajn-Lewandowski schreibt in seinem Buch über die Geschichte seiner jüdischen Familie. Von Anselm Mathieu 1.7.2025
Strafbarkeit von Holocaustvergleichen Wir brauchen keine Metaphernpolizei Kommentar von Christian Rath Holocaustvergleiche sind fast immer falsch – ein Schild mit dem Satz „Haben wir aus dem Holocaust nichts gelernt?“ strafbar zu machen, ist es auch. 15.6.2025
Urteil zu Gaza-Protest Eine Frage als Holocaust-Verharmlosung Eine Berlinerin fragte mit Bezug auf Gaza „Haben wir aus dem Holocaust nichts gelernt?“. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verurteilte sie dafür zu einer Geldstrafe. Von Christian Rath 14.6.2025
Der Hausbesuch Was wirklich mit Lisl geschah Die Verfolgung ihrer Familie hat Judy Rosenthal zu einer US-Amerikanerin gemacht, die Liebe indes wieder zu einer Deutschen mit doppeltem Pass. Von Eva-Lena Lörzer 15.6.2025
Die israelische Band Holocausts Für immer Punk Die israelische Punkband Holocausts polarisiert. Ihr Frontmann Roy Elani stößt immer wieder auf Wut und Missverständnisse – auch in Deutschland. Von Nicholas Potter 3.6.2025
Künstler kritisiert Erinnerungskultur Die Entthronung von Gerhard Richter Gerhard Richters Birkenau-Kapelle oder eine 3D-Videokulisse des Vernichtungslagers: Wird Auschwitz nur zum leeren Symbol, fragt Künstler Leon Kahane. Von Jonathan Guggenberger 27.5.2025
„Gewalt ausstellen“ im DHM in Berlin Als Europa sich ein Bild machte Schon bald nach 1945 versuchten Ausstellungen, die NS-Verbrechen greifbar zu machen. Das Deutsche Historische Museum erinnert an sie. Von Henriette Hufgard 26.5.2025
Lee Miller, DHM und die Sprache von 1945 Bilder der Erinnerung – Triumph und Inszenierung Was wir zeigen und was nicht. Lee Miller, Befreiung und die Berliner Schau „Gewalt ausstellen: Erste Ausstellungen zur NS-Besatzung in Europa“. Von Andreas Fanizadeh 23.5.2025
Verpflichtende KZ-Besuche in der Schule Erinnern geht nur inklusiv Kommentar von Pauline Jäckels Karin Priens Vorstoß für mehr NS-Bildung an Schulen ist ein richtiger Impuls. Einen wichtigen Aspekt lässt sie dabei allerdings völlig außer Acht. 22.5.2025
Friedrich Merz und Israel Außenkanzler, verschließt Augen und Ohren Kommentar von Alice von Lenthe Eigentlich würde Merz gern vorn mitspielen in der internationalen Diplomatie. Wenn es um Nahost geht, sind die Erwartungen an Deutschland nicht groß. 21.5.2025
Deutschland und der jüdische Staat Schluss mit der Symbolpolitik Essay von Jonathan Guggenberger 60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zeigen: Was zählt, ist Realpolitik. Das sollte auch Friedrich Merz verstehen. 18.5.2025
Jüdischer Boxer Harry Haft Immer nur ums Überleben boxen Kolumne Linker Haken von Martin Krauss Boxen gehörte nach 1945 zu den beliebtesten Sportarten in den Displaced-Persons-Camps. Eine der bemerkenswertesten Geschichten ist die des Boxers Hertzko Haft. 15.5.2025