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08.11.2025 , 08:30 Uhr
Da bin ich dabei Martina xD. Interresanter Weise hat reiner Cannabiskonsum auch keinen tödlichen Ausgang wenn man es übertreibt. Man wird auch recht sicher nicht gewalttätig. Ja, Psychosen, Schizophrenie sind möglich daher vor dem Konsum von Psychoaktiven Substanzen immer mal in der Familile forschen ob eine genetische Disposition vorliegt und es einem psychisch gut geht. Ansonsten auch da im besten Falle Finger weg. Wer konsumieren will tut es eh und alle bei denen das Suchtgedächtnis bereits getriggert ist hat es sowieso schwer. Einem Suchtkranken seinen Stoff verbieten führt immer zu Ablehnung, aber es wäre sinnvoll die nächste Generation ordentlich auf zu klären und diese nicht gleich wieder aufgrund von laxer Gesetze an die Sucht verlieren.
zum Beitrag08.11.2025 , 08:11 Uhr
Hi Musterfrau, Sie haben mit ihren Punkten grundsätzlich recht und auch ich sehe die ungesunde Ernährung als Problem. Als ehemaliger Raucher bin ich auch bei diesem Punkt bei ihnen. Wenn sie aber denken Alkohol führt nur zur Selbst- und nicht zur Fremdschädigung liegen sie falsch. Alkohol ist stark enthemmend. Jede 4. Frau wurde in ihrem Leben in irgendeiner Form Missbraucht, die Täter (meist Männer) stehen dabei häufig unter Alkoholeinfluss. Ich habe noch nie gehört das jemand wegen Zuckerüberdosis sexuell übergriffig wurde, häußliche Gewalt ausgeübt hat oder sich und seine Mitfahrer gegen den Baum gefahren hat. Ich selbst weis das feiern mit Alkohol Spass macht und auch 2-3 Feierabend Bier waren mir früher nicht fremd. Ja Sanktionen sind ein zwei schneidiges Schwert, doch wie gesagt Alkohol ist immer schädlich, die Menschen tendieren nicht dazu ihren Entscheidung auf Vernunftbasis zu treffen sondern sind immer noch Triebgesteuert, rennen ihren Peers hinterher und ballern halt gerne. Kein einziger meiner Klienten inkl. ich würde ihrer Argumentation zu stimmen. Machen Sie doch mal ein Praktikum im Frauenhaus (falls sie eine Frau sind).
zum Beitrag07.11.2025 , 12:51 Uhr
Ich arbeite in der ambulanten Suchthilfe. Es wird immer konsumiert, es hat in der Menschheitsgeschichte noch keine Prohibition funktioniert. Mein Vater ist Pegeltrinker und hat einen Korsakow (Alkohol bedingte Demenz). Die Steuereinnahmen der Alkoholsteuer haben noch nie die Folgekosten für die Allgemeinheit gedeckt. Alkoholkranke oder auch Menschen mit missbräuchlichem Alkoholkonsum haben in Deutschland schlechte Vorraussetzungen abstinent zu leben. Alkohol MUSS stärker besteuert werden. Jugendliche können sich mit 50 € Taschengeld knapp 2 Liter reinen Alkohol leisten. An der Kasse im Supermarkt steht der Alkohol neben der Schokolade für Kleinkinder, diese lernen Alkohol ist normal, dabei ist es ein Zellgift und auch jede Kleinstmenge schädigt Körperzellen. Da können die Prosäufer gerne etwas anderes behaupten. In Bayern bekommt man aus Tradition zur Konfirmation seine ersten 0,2 l Bier und dies wird von der Familie als "Fest" zelebriert. Es ist kritisch Alkohol mit Harten Drogen zu vergleichen. Crack bekommt man nicht an jeder Nahversorger Kasse. Definitv Steuer hoch und jeder der Nein sagt, bitte mal 6 Monate nichts trinken und den eigenen Suchtdruck erleben! Trocken seit 5 J.
zum Beitrag12.04.2019 , 10:28 Uhr
Ich befürworte die FFF Demos. Finde die Sensiblisierung auch sehr gut. Es ist Eure Zukunft. Wir sind die alten, bequemen, denen nur Ihre Diäten und Gehälter wichtig sind. Wir wissen seit 30 Jahren, unser Lebensstil ist falsch. Aber niemand möchte Rückschritte in seinem Lebensstil vornehmen. Der Kapitalismus frisst sich in unsere Köpfe (Ich zuerst) und in unseren Planeten. Meine noch nicht geborenen Enkelkinder werden diese Ignoranz in Ihrer ganzen härte spüren. Nur wenn Ihr (Kidz) rigoros Eure Forderungen vorlebt und nicht nur heraus schreit werdet Ihr gehör finden. Wasser predigen und Wein trinken. So kommt es bei vielen alten an. - Verzicht auf Reisen mit dem Flugzeug. - Kein shoppen gehen. - Nachhaltig angebaute Lebensmittel konsumieren. - Plastik?! Nein Danke! Veränderung erreicht Ihr nicht durch Lärm. Blickt mal zurück in die Geschichte, sondern nur durch konsequentes Umsetzen Eurer eigenen Forderungen. Ihr habt in allen Punkten recht, wie viele Menschen, nur umsetzen solltet Ihr diese auch Selbst. Und euren Eltern solltet Ihr klar machen, Ihr lehnt Ihren Lebensstil ab. Konsequent. Die fahren in den Urlaub? Ohne Euch. Die kaufen Plastikmüll? Ohne Euch. Machen und nicht nur labern.
zum Beitrag12.04.2019 , 08:38 Uhr
Haha, hatte genau den gleichen Gedankengang. Böhmermann, der Fernsehclown xD.
zum Beitrag11.04.2019 , 08:35 Uhr
Wahre Worte. Weniger Konsum und mehr kritisches Denken. Das eigene Handeln hinterfragen und nicht predigen sondern vorleben. Verantwortung nicht an andere abgeben, weder Politik noch sonst wen.
zum Beitrag09.04.2019 , 08:34 Uhr
Egal welchen Standpunkt jeder einzelne vertritt. Wir wissen diese Jungen Menschen haben im Grunde recht. Mit Ihren Forderungen stellen Sie nicht nur unser Wirtschaftssystem an den Pranger (Wer auf einem Planeten mit endlichen Resourcen and unendliches Wachstum glaubt, ist entweder verrückt oder Ökonom), sondern Sie greifen damit unseren gewohnten Lebensstil an. "Wir haben uns doch für die den Ar*** aufgerissen und jetzt sowas. Die haben doch bis jetzt von diesem Way of life profitiert. Und fliegen tun die doch auch noch!" Ja, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Nicht nur Politik und Industrie müssen zur Verantwortung gezogen werden, sondern jeder einzelne. Die Macht liegt beim Bürger/Konsumenten. Nicht nur Wirtschaft und Politik fliegen oder fahren auf dem Kreuzschiff und versauen die Umwelt. Die Industriestaaten sind faul und bequem. Keiner will auf einen Teil seines Lebensstandards verzichten. Die Verantwortung liegt nun mal bei uns Erwachsenen und nicht bei unseren Kindern. Jedoch sind die meisten von uns betriebsblind, bequem und schleppen eine Wampe mit sich herum. Die unstillbare Gier, nach mir die Sintflut und die Kinder sollen doch an Ihrer employability für die Wirtschaft lernen und sich doch bitte nicht selbst Gedanken machen und schon gar nicht unseren Lebensstil angreifen.
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