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01.09.2026 , 15:15 Uhr
Wenn man schon das Thema, das ein Nebenschauplatz ist, aufgreifen möchte, wäre es sinnvoller im Rahmen von Wahlkampfveranstaltungen auf verbalradikale Slogans/Parolen zu verzichten sondern stattdessen zu differenzieren. Konkrete Forderungen zu der Problematik in Berlin und Lösungsvorschläge zu Polizeigewalt, Veranstaltungsverboten formulieren. Also das, was Berliner Stadtstaatpolitik betrifft. Dazu gehört, auch die wachsenden Anfeindungen und Übergriffe gegenüber Juden und Jüdinnen zu thematisieren. Und sich des Antisemitismusproblems in einem Teil der (Berliner) Linken zu stellen.
zum Beitrag01.09.2026 , 00:11 Uhr
Nein, das Thema gehört nicht in den Berliner Wahlkampf. Wenn Pauline Jäckels von "irgendeiner Veranstaltung" spricht, ist das eine Abwertung derjenigen, die sich an diesem Tag dort im Wahlkampf engagiert haben. "Irgendein Rapper mit "verbalradikaler Aussage" klingt nach unreifer Verharmlosung und Bagatellisierung. "Yalla, Yalla, Intifada" ist u.a. auch die Kampfansage der terroristischen Hamas, nur zur Erinnerung. Frederik Eikmanns argumentiert hier sachlich und realistisch. Der Nahostkonflikt ist Aufgabe der Außenpolitik. Sicherlich muss sich an der eingefahrenen Staatsräson Deutschlands etwas ändern. Zum Beispiel mit Sanktionen gegen Ben Gvir, Smotrich und gewalttätige Siedler oder Banken und Unternehmen, die Siedlungsprojekte wie das geplante E1 fördern. Mit der Forderung nach unzensierter Berichterstattung der Medien/Presse aus Gaza und WJL. Die Berliner Linke tut gut daran, sich von "Yalla, Yalla, Intifada" zu distanzieren. Es gibt genügend Probleme in Berlin. Die werden sich langfristig nicht mit ständiger Fixierung auf Israel und den Nahostkonflikt lösen.
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