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01.09.2026 , 14:05 Uhr
Ein kurzer Hinweiß in eigener Sache - im Text steht explizit "Elend und Tod sind nicht zuletzt eine Folge von Unterfinanzierung des Hilfesystems, von Lücken in Prävention, Behandlung und Versorgung sowie von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Strafverfolgung von Substanzabhängigen und Konsumierenden." Ich beziehe mich also dezidiert auf die oft unwürdigen und sehr belastenden Lebensumstände von abhängigkeitserkrankten Menschen, und dabei spielt der gesellschaftliche und politische Umgang eine große Rolle. Die URSACHEN für eine Abhängigkeitserkrankung sind, wie bei anderen psychischen Erkrankungen, vielfältig. Keine Substanz macht automatisch auf direktem Weg abhängig. Und eine Abhängigkeitserkrankung muss nicht zwingend Elend und Tot nach sich ziehen, das versuche ich zu zeigen. Schuldzuschreibungen sind dabei wenig zielführend, das ist richtig und gilt in beide Richtungen: Abhängigen Menschen die alleinige Verantwortung für Ihre Erkrankungen und ihre Lebensumstände zuzuschreiben ist eine sehr unterkomplexe Bewertung eines komplexen Problems.
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