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26.07.2026 , 08:33 Uhr
"Ein Auto fährt im Berliner Tiergarten während des CSDs am Samstagabend in die Menschenmenge. Der Täter soll immer noch flüchtig sein – nun veröffentlicht die Polizei einen Fahndungsaufruf mit Foto."
Wird jetzt nach dem Auto fahndet?
Es ist so bitter, seit Jahren kämpfen wir darum die verantwortungsverschleiernde Sprache bei Gewalt durch Autoführende los zu werden.
Ich bin eh schon wütend, entsetzt und traurig. Aber sowas lesen zu müssen, zu realisieren, dass sich die Journalist*innen nicht einmal im Angesicht von einer Toten, verletzten und einer ganzen angegriffenen Community die Mühe machen, solche verharmlosenden Passivkonstruktionen der Polizeimeldungen nicht zu übernehmen. Das ist respektlos. Immer schon gegenüber den täglichen Opfern durch Autogewalt. Aber hier schmerzt es noch mehr.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:21 Uhr
Seit wann ist eine Identität sein, denn bitte ein Programm. War es noch nie. Das Problem ist, dass wir es mit einer Regierung zu tun haben, die einen radikalisierten reaktionären Kurs einschlägt und der Nazispartei AfD den Weg bereitet. Da gibt es nicht zu freuen. Null, ob da eine Frau mehr in der Regierung ist. Wer glaubt, dass Frauen innerhalb der cDU in solche Positionen gelassen werden, ohne dass sie nicht maximal, sozusagen an doppelt und dreifach an die Ideologie der aktuellen Regierung angepasst sind, ist leider diplomatisch gesagt naiv. Und Linnemann als Gesundheitsminister ist jetzt wahrlich keine gute Nachricht.
zum Beitrag16.07.2026 , 15:00 Uhr
So langsam möchte ich mal Golda Meir paraphrasieren: Ich bin für ein Ausgangsverbot für Männer, wenn nicht mindestens zwei erwachsene Frauen über 25 Jahre sie begleiten.
Ehrlich als Frau sieht es doch so aus: KO Tropen in der Disko, Smartphones unter den Rock halten, jetzt diese Brille, sexistische Kommentare überall, gerne im Beruf eingesetzt, um Frauen an "ihren Platz zu verweisen". Das alles ist für uns FLINTA* doch nur die Spitze eines Eisberges.
Vor allem werden wir damit allein gelassen, wo sind denn die solidarischen Männer, die einschreiten. Die von sich sagen, das finde ich nicht witzig. Oder: Lass das mal, die Frau sagte schon lass mich in Ruhe. Im Zweifel wird geschwiegen.
All die weißen deutschen Männer damals auf der Domplatte in Köln, die hätten einschreiten können und hinterher rumheulten "unsere Frauen".
zum Beitrag