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23.06.2026 , 20:17 Uhr
Sorry, aber da sieht man wie weit man von der Realität entfernt ist. Wie viele Minijobbler kennen Sie denn die ausschließlich davon leben und keine feste Anstellung deswegen bekommen? Na dann suchen Sie mal lange. Ich habe knapp 100 Mitarbeiter, davon die Hälfte sozialversicherungspflichtig und die andere Hälfte als Minijobber. Gerne würde ich denen mehr arbeiten lassen, aber ALLE haben einen Hauptjob und verdienen bei mir nebenher noch Geld um ihr Leben bestreiten zu können. Von ca 750 Minijob Mitarbeiter*innen die ich bei mir jemals hatte, hat lediglich eine gesagt, dass sie von ihrem Minijob etwas in die Rente einzahlen möchte.
Das Märchen das ein Minijob Verhältnis besser für die Unternehmer wäre, ist leider auch nicht richtig. Auf die Stunde runter gerechnet, kostet mich ein Minijob ca. 10% mehr wie wenn ich ein sozialversicherungspflichtiges Verhältnis mit einem Mitarbeiter habe. Richtig ist: dem Mitarbeiter bleibt dann weniger Geld in der Tasche, da er dann auch Sozialabgaben zahlen muss und nicht nur der Arbeitgeber. Somit bleibt mal wieder weniger Netto vom Brutto. Beim Minijob ist Brutto = Netzo
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