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11.06.2026 , 09:16 Uhr
Fly hat recht. Es gäbe eine Besetzungswelle - dann 30-40 Jahre nur noch wenige Stellen. Drittmittelprojekte wären nicht mehr möglich, da Geld zeitlich begrenzt - meist 2-3 Jahre- fließt und die Stellen oft auf Einstiegstarife ausgelegt sind. Fest angestelltes Personal darf meistens nicht aus Antragsm-Drittmitteln finanziert werden. Die Finanzierung der Hochschulen reicht aber nicht aus, um Forschung ohne zusätzliche Drittmittel zu betreiben.
Eine Uni könnte wie die Industrie nur eine Zeitvertrag anbieten., hat keine Dauerstelle = der Wissenschaftler muss gehen. Bisher kann ich selbst Anträge stellen und mich mit einer Stelle versorgen. Ich habe das 9 Jahre lange erfolgreich gemacht. Man muss dann eher als Entrepreneur denken, seine Zukunft selbts gestalten. Eigentlich keine schlechte Kompetenz für Wissenschaftler, die Neues angehen wollen. Fazit: wenn dauerstellen muss die gesamte Finanzierung des Wissenschaftssystem neu gedacht werden.Alternative: Hochschulen werden arbeitsrechtlich wie Firmen betrachtet, die aus wirtschaftlichen Gründen Mitarbeiter kündigen können, für die keine Projektfinanzierung da ist. Das wäre dann näher am amerikanischen System.
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