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09.06.2026 , 11:37 Uhr
Das hat nichts mit Rosinen picken zutun. Es geht um Realitäten. Es bringt nichts, ein System zu reformieren und es damit schlechter zu machen - für alle. Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung zu ziehen, hat halt einige Fallstricke. Zum einen die Tatsache, dass viel mehr ältere Menschen verbeamtet sind und damit schlicht keine Entlastung stattfinden würde... Zum anderen die Tatsache, dass ein Beamter eben auf Lebenszeit ernannt wird und auch während seine Ruhestands (nicht Rente!) nicht seine Pflichten als Beamter verliert. Insgesamt ist die Finanzierung der Rente ja schon etwas anderes. Hier finanziert klar der arbeitende Angestellte den Angestellten, der in Rente ist. Bei der KV finanziert quasi jeder, der nicht privatversichert ist. Also egal ob Angestellter oder Renter, der von seine Rente weiterhin auch die KV berappt. Hier eine klar existierende Zweiklassengesellschaft aufzulösen hat viel mehr Ansatzpunkte, als das Thema Rente und Pension. Da ist eher die Frage: Kann man es sich leisten, die Rente zu nicht einmal mehr einer Grundversorgung zu degradieren, während der Beamte 70% seiner letzten Bruttobezüge bekommt.
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