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08.06.2026 , 12:26 Uhr
Leider sind die Verbraucher "dämlich". Wie sonst kommen wir auf einen Zuckerkonsum von durchschnittlich 90g pro Tag pro Person? Empfohlen werden 25g und maximal sollten es ungefähr 50g sein (4% des Kalorienbedarfs sollten maximal von Zucker kommen und 50g bezieht sich auf 2000 kcal)
In meinem Umfeld weiß jeder, dass Zucker ungesund und schlecht ist. Trotzdem liegt er bei den meisten bei durchschnittlich 200g pro Tag. Die Hauptquellen sind Getränke und Süßigkeiten. In Getränken sind ja mittlerweile gut 10g pro 100ml. Wenn sich das um die Hälfte reduziert, würde man in meinem Umfeld schon allein dadurch 50g pro Tag einsparen. 150g sind zwar immer noch brutal viel, aber immerhin ein Anfang.
Und das Geld fließt nicht in die Staatskasse sondern in die Krankenkassen. Da wo es mehr als dringend benötigt wird, weil der zu hohe Zuckerkonsum zu immer mehr Folgen führt und das die Kosten für die Kassen nach oben treibt.
zum Beitrag08.06.2026 , 12:16 Uhr
Und warum genau sollte man die kleinen vor solch einer Regelung "verschonen"? Die Steuer wird ja nicht erhoben um Geld zu verdienen, sondern um den Zuckergehalt zu reduzieren. Mir fällt gerade kein Getränk ein, bei dem man sagen könnte "Zucker ist super wichtig, sonst funktioniert das Produkt nicht". Mit Ausnahme von Direktsäften, die auch von der Steuer "verschont" werden sollen und bei allen anderen Getränken sollte es absolut kein Problem sein den Zuckergehalt auf den freien Wert zu beschränken und mit Süßstoffen nachzuhelfen.
zum Beitrag