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30.05.2026 , 21:10 Uhr
Werte Frau Meton, ich frage mich nach der Lektüre Ihres Textes, ob Sie das Buch überhaupt gelesen haben. Es geht nich um einen safe space für Frauen; die fiktive Stadt, gebaut auf dem Feld der Literatur, wird ausschliesslich von den von Ihnen erwähnten Frauen aus der Geschichte und heiligen und profanen Erzählungen bewohnt. Was de Pizan entwirft, ist so etwas wie ein weiblicher Gegenkanon. Und es geht auch an keiner Stelle darin um einen Traum von einem Leben ohne Männer. Die Autorin ist eine überaus faszinierende historische Figur und das Buch ein ebenso faszinierendes Werk. Aber ohnehin und noch mehr deshalb verdienen es und sie seriöse Lektüren.
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