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11.09.2026 , 11:55 Uhr
Ich möchte mich meine Vorredner anschließen. Derzeit gibt es eine Pattsituation die AFD hat 39 Sitze und die demokratischen Parteien auch, das BSW sitzt dazwischen. Auch wenn sich das BSW im dritten Wahlgang enthält, kann sich Sigmund nicht wählen lassen. Das war also ein kapitaler Warnschuss. Könnte man eine AFD Regierung durch die Inpflichtnahme entzaubern? Ich denke nicht. Denn der Grund für den Aufstieg liegt wo ganz anders. Die AFD beackert seit 10 Jahren die soziale Landschaft in SA und auch den anderen östlichen Bundesländern und konnte über diesen Weg Vertrauen aufbauen und ihre krude Weltsicht an den Mensch bringen. Alle demokratischen Parteien müssten schlagartig ihre Aktivitäten im Land steigern und versuchen die Menschen vor Ort zu erreichen. Nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Daran krankt es und deshalb sehe ich schwarz, eine einmal etablierte AFD wieder loszuwerden. Das würde viele Jahre sehr viel Geld und Arbeit kosten, um das Vertrauen der Menschen zu bekommen. Das nächste Thema in Bezug auf die Jugend ist Sozial Media. Hier hat die AFD alle Parteien außer die Linken meilenweit abgehängt. Auch das verlangt sehr viel Aufwand und Können, um das Terrain zurückzuerobern.
zum Beitrag07.09.2026 , 13:25 Uhr
Die Überschrift ist absolut korrekt. Mich erschreckt die Ideenlosigkeit des Vorstandes. Trotz 160 Mrd. Euro in der Hinterhand sind die nicht in der Lage, neue Produktideen anzustoßen. Was ist mit humanoiden Robotern? Das wird das Produkt der Zukunft. Mit Preisen zwischen 10.000 - 100.000 Euro bewegt es sich im Preissegment von Autos. In 15 Jahren werden die das Auto als meistverkauftes wertvolles Konsumgut verdrängt haben. Und USA und China sind dann meilenweit voraus in der Entwicklung, Europa schaut hinterdrein. Aber das ist ja alles viel zu riskant. Lieber sparen dass es quietscht damit Porsche und Piech ihre Gewinne einstreichen können. Die langfristige Perspektive und was mit den Arbeitskräften passiert, ist denen völlig egal.
zum Beitrag11.08.2026 , 17:54 Uhr
Jabloko macht Hoffnung auf ein anderes Russland als das was in den russischen Medien dargestellt wird. Die Jugend informiert sich über VPN zur Sicht anderer Länder auf den Krieg und scheint zunehmend skeptisch gegenüber der Propaganda zu sein. Ich bin gespannt, ob bald bei uns die großen Demonstrationen für Jabloko starten. In Plauen waren 10.000 Leute auf der Straße, die für ein Ende des Krieges demonstriert haben. Die müssten doch eigentlich Jablonko leidenschaftlich unterstützen, denn wenn diese Partei eine Mehrheit bekäme, würde der Krieg wirklich beendet. Stattdessen wurde dort schwadroniert, man müsse doch endlich mit dem Herrn Putin verhandeln, der wöllte doch nichts Böses. Die rechten Geister reden zwar vom Frieden, aber unterstützen am Ende nicht die, die wirklich Frieden schaffen wollen. Die deutschen und ukrainischen Demokraten sollten versuchen, solche Kräfte zu unterstützen. Das wäre doch ein Zeichen an Putin, wenn in Deutschland über 100.000 Menschen auf die Straße gingen und für Jabloko demonstrieren würden? Ganz einfach weil der Krieg beendet werden soll.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:37 Uhr
Ich möchte noch einen neuen Aspekt in die Waagschale werfen. Erstaunlicherweise arbeiten die Akademiker, denen man vorwirft, durch die lange Studienzeit nicht so viele Arbeitsjahre leisten zu können, am längsten in Deutschland: www.bib.bund.de/DE...Erwerbsarbeit.html Solche wissenschaftlich nachgewiesenen Fakten werden in den allgemeinen Diskussionen einfach unter den Tisch gekehrt. In 2025 betrug die durchschnittliche Lebensarbeitszeit bei Männern mit hoher Bildung 40,6 Jahre und bei Männern mit niedriger Bildung 31,9 Jahre. Akademiker noch länger arbeiten zu lassen, ist aus meiner Sicht nicht zielführend, weil konzentrierte geistige Arbeit mit zunehmenden Alter auch anstrengender wird. Die Experten schlagen lebenslanges Lernen für die Männer mit niedrigerer Bildung vor, um sie kontinuierlicher am Arbeitsprozess teilnehmen lassen zu können. Seit 1991 hat sich die durchschnittliche Lebensarbeitszeit aber bereits um 1,7 Jahre erhöht, was man angesichts der Rente mit 63 wahrscheinlich nicht gedacht hätte. In meinem Umfeld wurden alle Freunde mit Anfang 60 in Rente geschickt.
zum Beitrag25.06.2026 , 12:27 Uhr
Beim Minijob kann ich einen Rahmenvertrag abschließen, bei einem regulärem Arbeitsverhältnis geht das nicht, da muss alles genau festgelegt sein. Ich müsste dann 100 Arbeitsverträge pro Jahr abschließen, dazu gehören haufenweise Formulare für das Steuerbüro und die Behörden, das lohnt sich einfach nicht. Hinzu kommt die Gehaltseinbuße beim Nebenjob. Wenn ein Arbeitnehmer bisher 600 Euro bekommt muss er dann mit Abzügen von 300 Euro (100 Euro Sozial, 200 Euro Steuer) rechnen. Da findet man niemanden mehr, der sich den Minijob als Überstunden antut.
zum Beitrag24.06.2026 , 13:18 Uhr
Bezugnehmend auf den Beitrag möchte ich anführen, dass Arbeitgeber bei regulärem Minijob bisher bereits 15% in die Rentenkasse einzahlen. Der Arbeitnehmer kann zusätzlich 3,6% einzahlen. Bei den Minijobbern, welche die Rentenbeiträge abgewählt haben, büßt die Rentenkasse also nur 3,6 % ein. Aus Sicht der Rentenkasse ist hier eigentlich nichts zu holen. Wie wird es zukünftig sein? Der Arbeitgeber zahlt nur noch 9,3 % und beim Arbeitnehmer erhöht sich der Beitrag auf 9,3 %. Was soll daran für Arbeitnehmer vorteilhaft sein? Die Abschaffung dieses Systems bringt weder für Rentenkasse wesentlich höhere Einnahmen noch bringt es Vorteile für die Minijobber. Im Gegenteil. Durch die wesentlich höheren individuellen Steuern (bisher 2% pauschal vom Arbeitgeber) werden viele den Job aufgeben oder in die Schwarzarbeit abwandern. Das System wurde übrigens ursprünglich eingeführt, um die Schwarzarbeit zu bekämpfen. Das war auch erfolgreich, wurde nur in den 25 Jahren des Bestehens immer mehr vergessen. Ich befürchte, dass an der Abschaffung des Minijobs mehr Ideologen mitgewirkt haben als Fachleute, die etwas vom praktischen Nutzen der komplexen Materie verstehen.
zum Beitrag23.06.2026 , 17:02 Uhr
Ich habe den Eindruck, dass viele, die eine Abschaffung des Minjobs fordern, kaum eine direkte Berührung mit der komplexen Materie haben. Es gibt wie bereits angesprochen sehr viele Nutznießer von Minijobs, die man einfach vor den Kopf stoßen würde. Studenten, Teilzeitkräfte und Rentner wurden schon genannt. Wir betreiben als Verein eine kleine Firma, die unseren Verein finanziert. In der Firma arbeiten fast ausschließlich Minijobber (13) im Nebenjob. Im Hauptjob sind die Leute in einem Forschungsinstitut angestellt. Sie arbeiten von 10 bis 200 Stunden im Jahr, je nach Auftragslage und persönlichen Bedürfnissen. Diese Flexibilität erreicht man nur mit Minijob. Man kann nicht für jeden kleinen Auftrag einen Arbeitsvertrag aufsetzen. Unsere kleine Firma, die hochspezialisierte technische Dienstleistungen für die Industrie erbringt, ist auf diese flexible Ausgestaltung des Minijob angewiesen. Ohne Minijob kann die Firma schließen, der Verein hat keine Einnahmen mehr und unsere Bürokraft muss entlassen werden. Ich denke nicht, dass die Politiker überblicken, was sie im Detail mit ihren Aktionen anrichten. Der Missbrauch sollte eingedämmt, aber nicht alles blind zerstört werden.
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