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16.05.2026 , 13:05 Uhr
Viele Staaten sind autoritär aber erfolglos. Allein daran kann es also nicht liegen. Die Geheimzutat Chinas (welche auch in diesen Artikel nur angedeutet wird) ist doch eher die starke ethnonationalistische Prägung und die Selbstverständlichkeit, dass sich Minderheiten freiwillig oder unter Zwang anzupassen haben.
Der Abgleich zwischen Demokratie und Durchregieren ist jetzt nicht ganz so mutig, wie es auf den ersten Blick erscheint.
zum Beitrag08.05.2026 , 13:04 Uhr
„Hallo Queers, Ihr seid selbst dafür verantwortlich, dass es jetzt wieder bald darum geht, Rechte zu verteidigen, die in den letzten Jahren erstritten wurden.“
Es geht aber eben nicht um Rechte, sondern um finanzielle Förderungen und andere Vorteile. Das Hissen der Prideflagge über den Bundestag ist so ein schönes Beispiel. Als dies abgeschafft wurde, hieß es, man würde damit anderen die Sichtbarkeit wegnehmen. Sichtbarkeit ist aber kein Recht und meines Wissens hat sich noch keine queere Person in Luft aufgelöst, weil die Flagge nun nicht mehr da hing (auch wenn die Rhetorik einiger Akteure das vermuten ließ). Die "Aversion" lässt sich erstens auch damit erklären, dass alles was man gut findet direkt zum Recht definiert werden soll, wenn man seinen Willen nicht bekommt, gleich mit Endzeitrhetorik auffährt und andere als gemeingefährlich bezeichnet. Das ist nichts anderes als infantil und nervt. Zweitens fühle ich nichts als Verdruss, wenn ich ständig lese, dass das Leben, die Würde, ja die bloße Existenz queerer Menschen davon abhängt, sich selbst über staatlich geförderte Projekte sichtbar zu machen und anerkannt zu werden. Es gibt auch die Kategorie "nice-to-have"
zum Beitrag27.04.2026 , 23:00 Uhr
"Es kursierten Namen, die niemand nennen will."
Dieser eine Satz beschreibt das Problem (ungewollt) so perfekt, dass ich kurz lachen musste. Lieber beißt man sich die Zunge ab, als den Elefanten im Raum zu benennen. Machen wir uns nichts vor: Es gibt genau EINEN möglichen Grund warum die TAZ um geschmierte Hakenkreuze herumtapst und betont, dass niemand ein politisches Motiv vermutet.
Es ist schon erschreckend. Normalerweise sollte es für so etwas keine Toleranz geben, sobald aber ein gewisser 'Faktor' ins Spiel kommt, ziemt sich keinen Pieps zu machen (Badum*Tsss).
Gerade bei diesen 'Gruppen junger Männer' ist es wichtig, klar zu machen, dass es so nicht geht. Wer hiervor Berührungsängste hat, kann sich gerne auf Nebenkriegsschauplätzen austoben und das dann Solidarität mit der Jugend nennen. Dann aber bitte nicht über den Rechtsruck in der ebendieser erschrecken.
zum Beitrag