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21.03.2026 , 16:17 Uhr
Ich bin in dieser Frage wirklich gespalten. Einerseits: ja, wer lügt, dem glaubt man nicht. Andererseits: haben wir wirklich eine Fehlerkultur, die Politikerinnen und Politikern ein suboptimales Handeln zugesteht? Ich fürchte, nur wenige hätten es Herrn Wegner verziehen, wenn er sofort zugegeben hätte, dass es „etwas gedauert“ hat, bis er „auf Betriebstemperatur war“.
Das finde ich auch deshalb bitter, weil es sich um einen Samstag und damit einen eigentlich arbeitsfreien Tag handelte. Ich selbst genieße ganz gern mein Wochenende, deshalb finde ich, wir sollten das grundsätzlich auch den amtlichen WürdeträgerInnen zugestehen.
Dann hätte Herr Wegner am Samstag gar nicht zwingend persönlich aktiv werden müssen – immer vorausgesetzt natürlich, es gibt für derartige Notfälle eine Art Bereitschaftsdienst, der im Falle einer Krise umgehend die Arbeit aufnimmt.
Anders ausgedrückt: ich fühle mich unwohl damit, dass Herrn Wegners persönliches Agieren hier so sehr im Vordergrund steht. Unabhängig davon muss man wohl konstatieren, dass das Krisenmanagement nicht gut war. Zuallererst dafür trägt Herr Wegner die politische Verantwortung.
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