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30.03.2026 , 14:30 Uhr
"Nun lesen Sie selbst die taz ja regelmäßig genug, und zu wissen, dass Ihre Behauptung nicht stimmt" Deshalb habe ich ja geschrieben. Suchen Sie nach "Israel" im taz Archiv. Und dann sagen Sie mir noch einmal, die Berichterstattung zu dem NO Thema ist ausgeglichen.
Ihre "Journalisten" laden selbstgedrehte Videos von Morden über Social Media aufgearbeitet und verbreitet.
Dann findet man von den "Journalisten" quasi folgende Aussagen: „Die Juden als Ganzes seien ein legitimes Ziel des bewaffneten Widerstands, und alle Konflikte seien der Beweis dafür, dass sie nicht als gleichberechtigte Gemeinschaft existieren dürften.“
Es ist eine bewusste Wahl sich einer Terrororganisation anzuschließen.
Ich wünschte niemand müsste sterben, aber wenn tausende Raketen mit dem Ziel abgefeuert werden Israelis zu töten, darf man sich nachher nicht über Konsequenzen beklagen wenn diese sich wehren. Aber die vielen Angriffe und die verbreitete Propaganda finder nicht einmal eine Erwähnung in diesen Artikeln.
zum Beitrag29.03.2026 , 18:04 Uhr
Seit Oktober 2023 hat die Hisbollah tausende Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, darunter viele ungezielte Geschosse, die auch zivile Gebiete trafen oder treffen konnten. Bis 2024 wurden über 1.700 Raketen registriert, später waren es insgesamt mehrere tausend Angriffe, bei denen mindestens rund 40–45 israelische Zivilisten getötet und viele weitere verletzt wurden. Gezielte oder billigend in Kauf genommene Treffer ziviler Ziele sind dokumentiert. Es würde der taz einmal gut zu Gesicht stehen, mit diesen Menschen zu sprechen, den Tod von Israelis anzuerkennen und Völkerrecht auch von anderen Staaten als Israel einzufordern.
Warum geschieht dies nicht?
Gerne einmal ein selbstexperiment wagen. Im taz Archiv nach "Israel","Opfer" oder "Völkerrecht" suchen. Der überwiegende Großteil verurteilt Israel einseitig, und blendet die Taten der Hamas/Hisbollah gänzlich aus, oder erwähnt sie in einem Satz während die Verurteilung Israels ganze Artikel einnimmt.
Ist es so schwierig mal Israelis zu fragen wie sie sich mit der ständigen Gefahr fühlen? Sind israelische Leben keinen Artikel wert? Dafür aber 2 Propagandisten einer Terrororganisation!?
zum Beitrag28.03.2026 , 17:11 Uhr
Kann ich aus meiner eigenen Migrationsgeschichte bestätigen. Für Deutschland zu ausländisch, fürs Ausland zu deutsch. Zum Glück gibt es sowohl da, als auch hier Ausnahmen. Auch wenn diese (gefühlt) gerade weltweit weniger werden.
zum Beitrag28.03.2026 , 15:38 Uhr
Auch wenn Sie mir in einem anderen Beitrag „Täter-Opfer-Umkehr“ vorgeworfen haben, was ich klar zurückweise, weil ich mich nur auf einen einzelnen, konkret zitierten Satz bezogen habe und dem Rest des Artikels zustimme, gebe ich Ihnen mit diesem Kommentar vollkommen Recht.
Gerade junge Menschen brauchen gute Vorbilder. Wenn sie nach Orientierung suchen und dabei widersprüchliche Botschaften bekommen, sorgt das für Verwirrung und Frust. Zum Beispiel: Die einen Feministen sagen, cis Männer sollen sich raushalten und lieber schweigen. Andere wiederum kritisieren, dass Männer nicht laut genug sind.
Wenn man gleichzeitig hört, man sei pauschal Täter oder zumindest Mitschuldiger, fühlt man sich schnell abgestempelt.
Wenn dann noch die „Manosphere“ diese jungen Menschen mit einfachen Antworten und einem Gefühl von Zugehörigkeit aufnimmt, ist es kein Wunder, dass viele in die falsche Richtung abdriften. So entstehen am Ende genau die problematischen Vorbilder, die man eigentlich vermeiden wollte.
zum Beitrag25.03.2026 , 10:36 Uhr
Zunächst gebe ich dem Autor Recht, diese krassen Fälle sind einfach krank. Und es macht einen krank zu lesen und zu hören, dass es Menschen gibt die zu solchen Taten fähig sind. Nur einem Satz möchte ich ein wenig einordnen:
"vor allem dem Mann zu Diensten zu sein haben, denn dieser repräsentiere das Prinzip Stärke und Leistung"
Nun wird dieses Prinzip gerade von jungen Frauen gefordert. Ich erlebe es immer wieder bei jungen Arbeitskollegen die Doppelschichten machen, damit sie sich dieses oder jenes Auto leisten können, oder dieses oder jenes Handy. Provider muss man sein. Auf meine Rückfrage haben mir die Jungs unzählige Videos von Frauen gezeigt. Von "Ick"-Listen und "maskulin und femininer Energie" war die Rede. Kein IPhone, kein Date. Kein Führerschein, kein Date. Keine 1,85m, genau, kein Date usw.
Und es waren durch die Bank junge Frauen die dies gefordert haben. Keine Kerle.
Die jungen Männer stehen unter einem großen Druck diesen Ansprüchen gerecht zu werden, und wer es nicht schafft, entwickelt Frust.
Das soll keine Entschuldigung sein, aber es ist ein Grund. Und um Missstände zu überwinden muss man die Gründe verstehen.
zum Beitrag24.03.2026 , 19:26 Uhr
Wie schnell Sie die ‚rechtlichen und moralischen Mindeststandards‘ aus der Schublade holen, wenn es um Israel oder die USA geht, ist bewundernswert. Es wäre erfrischend, diese Maßstäbe auch bei der Hisbollah, Hamas, dem Iran oder Russland anzulegen...das würde Ihren Kommentaren zumindest etwas Bedeutung verleihen.
zum Beitrag24.03.2026 , 19:20 Uhr
"Es waren die ständigen Israelischen Übergriffe und Bomben, die die Hisbollah ermöglichten"
Ist das so? Direkte jährliche finanzielle Unterstützung vom Iran, meist zwischen 700 Millionen und 1 Milliarde Dollar pro Jahr, die regelmäßig an die Hisbollah fließen haben nichts damit zu tun? Ich weiß nicht wie Sie das sehen, aber wenn ein Dritter eine Milliarde an eine Terrororganisation bezahlt, damit diese Israel auslöscht und soviel Zivilisten tötet wie sie nur kann, dann ist dies ein legitimes Ziel in meinem Augen.
zum Beitrag24.03.2026 , 19:08 Uhr
Ich bin Ihrer Meinung.
1948: Angriff mehrerer arabischer Staaten nach Gründung von Israel) 1967: Sechstagekrieg 1973: Jom-Kippur-Krieg (Überraschungsangriff Ägypten/Syrien)
Die unzähligen Terroranschläge nicht mitgezählt. Von den unzähligen Aufrufe im NO zur Auslöschung Israels brauchen wir gar nicht anfangen.
Israel existiert nur noch weil es sich verteidigt.
Laut den aktuellen Berichten aus März 2026 wurden aus dem Libanon ca. 200–250 Raketen, Drohnen und Artillerieangriffe auf Israel gefeuert.
Leider wird dies nicht einmal im Artikel erwähnt (obwohl es entscheidend ist). Stattdessen wird suggeriert, Israel führt dich Angriffe aus Lust und Laune
zum Beitrag24.03.2026 , 18:55 Uhr
"Einer neuen Studie von Greenpeace zufolge ließe sich so die Sicherheit gegenüber Russland günstiger und besser gestalten"
Die Greenpeace-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die NATO bzw. Europa Russland militärisch insgesamt überlegen ist und sich grundsätzlich verteidigen kann, auch ohne massive Aufrüstung. Sie stützt sich dabei vor allem auf Vergleiche von Budget, Truppenstärke und Waffenarsenalen. Allerdings ist die Aussagekraft begrenzt. Greenpeace ist eine politisch engagierte NGO und keine neutrale Militäranalyse-Instanz. Zudem bleiben wichtige Faktoren wie Strategie, Einsatzbereitschaft und nukleare Abschreckung nur teilweise berücksichtigt was auch im Artikel aufgegriffen, aber nicht ausreichend beleuchtet wird. Das Fazit der Studie ist daher eher eine politische Bewertung als eine umfassende sicherheitspolitische Lageeinschätzung und sollte im Kontext anderer Analysen betrachtet werden, die durchaus feststellen, dass die Nato aufrüsten muss um auch ohne die USA gegen Russland verteidigungsfähig zu sein.
zum Beitrag24.03.2026 , 18:34 Uhr
"Ob eine Palästina-Initiative am 11. April das Buchenwald-Gedenken stören wird, wissen wir noch nicht"
Na ja, aber wir können uns den "Trend" anschauen....
(Fair) Eine genaue Zahl speziell für Pro-Palästina-Proteste an Konzentrationslager-Gedenkstätten gibt es nicht, weil solche Vorfälle statistisch nicht separat erfasst werden. Was jedoch belastbar dokumentiert ist: Für Deutschland wurden im Jahr 2024 insgesamt 211 antisemitische Vorfälle an NS-Gedenkstätten registriert. Vor 2023: sehr wenige, vereinzelte Vorfälle
Also kann man stark davon ausgehen, dass es einem Zusammenhang zwischen antisemitischen Vorfällen im Zusammenhang der Pro-Pali-Bewegung gibt.
zum Beitrag20.03.2026 , 19:37 Uhr
Sehe ich ebenso. In deutschen Schulen sollte auch die deutsche Perspektive gelehrt werden. Praktisches Beispiel:
Im russischen Geschichtsunterricht steht der „Große Vaterländische Krieg“ (1941‑45) im Vordergrund, das ist der Teil des Zweiten Weltkriegs, in dem die Sowjetunion von Deutschland angegriffen wurde. Diese Perspektive dominiert oft den Unterricht und die Darstellung des Kriegsbeginns. Fakt ist aber... Nach dem Hitler‑Stalin‑Pakt (Molotow‑Ribbentrop‑Pakt) besetzte die Rote Armee im September 1939 Teile Polens gemeinsam mit Deutschland.
zum Beitrag19.03.2026 , 19:10 Uhr
"die israelische Regierung ist die Regierung der Bürger Israels, nicht die des jüdischen Volkes."
Sehe ich auch so.
Aber Israel erhält starke Unterstützung von der jüdischen Diaspora, besonders politisch, finanziell und kulturell. In den USA üben Organisationen wie AIPAC Einfluss auf die Politik aus, viele private Spenden und Stiftungen fließen nach Israel, etwa in Bildung, Technologie und soziale Projekte. Programme wie Birthright stärken die Bindung junger Juden. Die Diaspora ist nicht homogen. Ansichten zu Militär, Siedlungen oder Friedensprozess variieren stark, trotzdem bleibt sie eine der stabilsten externen Unterstützungsquellen Israels. Es gibt Juden die den Staat Israel ablehnen, die ihn bedingungslos Unterstützung und alles dazwischen. Ebenso gibt es hier Palästinenser die die Hamas unterstützen, welche die bloß Frieden wollen und eine Einstaat Lösung besser finden als Konflikt und die Grautöne zwischen diesen extremen.
zum Beitrag19.03.2026 , 18:55 Uhr
„…die die überschaubare arabische Intervention meines Erachtens weitgehend erklären.“ Nun, jetzt ist es aber an mir zu grinsen: Einen Angriffskrieg mit dem Ziel, Israel auszulöschen, als „überschaubare Intervention“ zu bezeichnen, ist gelinde gesagt euphemistisch. Hat ein bisschen was von: „Gut, Deutschland hat Polen überfallen, aber Schlesien soll jetzt bitte unabhängig werden“ – überspitzt gesagt. Dann sind wir uns doch im Wunsch für die Region einig. Bleibt die Frage der externen Sicherheit. Da sehe ich die UN nicht, außer sie hätte ernsthaft Ambitionen, die Hamas zu entwaffnen – das wäre sowohl für die Palästinenser als auch für die Israelis wichtig. Ich habe viele Hoffnungen in das Abraham-Abkommen gesetzt. Es zeigt, dass Israelis/Juden und Muslime zusammenwachsen können. Es ist keine Lösung für den Konflikt, aber ein Schritt in die richtige Richtung.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:02 Uhr
Dies sehe ich auch so. Und ich bewundere Menschen auf beiden Seiten, die es ja gibt, die dies vorantreiben. Ich beziehe mich eher auf jüdisches Leben hier in Deutschland. Denn es werden auf deutschen Straßen diese Parolen gerufen die von Hardlinern, egal ob in der israelischen Regierung oder der Hamas genutzt werden. Dies ängstigt Juden hier, die diese Aufmarsche sehen. Es sollte weiterhin Raum geben für Menschen ihre Solidarität mit Palästina zu äußern, aber eben ohne Begrifflichkeiten/Slogans die einschüchtern bedrohen. Im übrigen würde ich so auch argumentieren, wenn Menschen hier Slogans benutzen die die Auslöschung arabischen Lebens in der Region fordern. Nur habe ich dies nicht mitbekommen. Der Slogan auf Gegendemos war "Bring them Home". Und damit waren die entführt, getöteten und missbrauchten Geiseln gemeint.
zum Beitrag19.03.2026 , 09:29 Uhr
"durch Zensur" will keiner, sagt keiner. Es geht nicht darum ob Proteste gegen Israel stattfinden dürfen sondern um eine strittige Parole.
Warum man einen Slogan für Israel Kritik benutzen muss, der eben auch von einer Terrororganisation genutzt wird, um seinen Vernichtungswunsch gegenüber Israel Ausdruck zu verleihen dürfen Sie ja mal erklären.
zum Beitrag19.03.2026 , 09:26 Uhr
"Es ist ja nicht wirklich gleich Hamasvergötterung, es kommt drauf an. "
Niemand möchte ja auch die Proteste, die ja durchaus auch ihre Berechtigung haben, zum schweigen bringen. Aber warum muss es soooo unbedingt mit einer Parolle sein, die eine Terrororganisation nutzt und eben auch die Vernichtung Israels implizieren kann?
zum Beitrag19.03.2026 , 06:31 Uhr
Warum sollten sie auch Zeit und Ressourcen in Menschen investieren von denen sie wissen, dass diese innerhalb kürzester Zeit sterben oder in ihre Heimat zurück geschickt werden. Die Menschenverachtung treibt einem die Galle hoch.
zum Beitrag19.03.2026 , 06:25 Uhr
Diese Doppelmoral ist klassisch für Bax. Viele die noch "Einfach mal Klappe halten" beklatscht haben, sorgen sich nun um die "Meinungsfreiheit"
zum Beitrag18.03.2026 , 22:58 Uhr
Nehmen Sie auch auf den anderen wichtigen Punkt von DeepSouth Bezug?
"Als ob Solidarität mit den leidenden Menschen in Nahost von einer Parole abhängig wäre, die dort auf beiden Seiten von Extremisten benutzt wird."
Abseits der juristerei über Verbot/ nicht Verbot. Was ist Ihre Meinung? Warum wird eine Parole benutzt, die mehr als strittig ist? Die von Extremisten auf beiden Seiten benutzt wird? Warum sollte man es tun?
zum Beitrag18.03.2026 , 21:41 Uhr
"Seltsam: Herzl verwendete aber genau das Wort, um seine eine Option für einen jüdischen Staat zu lokalisieren, das war in seinem "Judenstaat", also im 19. Jahrhundert noch."
Ich habe lediglich die historie des Namens dieses Landstriches ergänzt. Wird ganz gerne einmal vergessen, dass dieses Land Israel und Juda hieß bevor Kolonialisten es in Palästina umtauften und israel selbst "Kolonisten" schimpfen.
"Vielleicht ist eine Lösung, in die UNO-Resolutionen zu schauen, die aus den 1940ern.."
Israel orientierte sich teilweise an der UN-Teilungsresolution, aber die Resolution wurde durch die unmittelbaren Kriegshandlungen und die Ablehnung durch die arabischen Staaten praktisch nicht vollständig umgesetzt.
Wie die Welt wohl heute aussehen würde wenn man diesen jungen Staat nicht sofort hätte ausradieren wollen.
Wieder 1948...und wieder 1967...und wieder 1973...vom ersten Tag an.
zum Beitrag18.03.2026 , 19:29 Uhr
Israel wurde 1948 als Heimstätte für Juden weltweit gegründet. 2018 bestätigte das Nationalstaatsgesetz seine Identität ausdrücklich als „Nationalstaat des jüdischen Volkes“. Also kann man Israel und Judentum schon gleichsetzen. Gleichwohl sind nicht alle Juden Israelis. Die einzigen, für die es keine Rolle spielt, sind die Antisemiten in aller Welt, die Anschläge auf Juden verüben, oft mit Bezug auf Palästina, wie der Terrorangriff am Bondi Beach in Sydney 2025, der Angriff vor einer Synagoge in Manchester 2025, Schüsse auf Besucher eines israelischen Museums in Washington, ein Angriff auf eine Synagoge in Michigan 2026 oder Explosionen an jüdischen Schulen und Synagogen in Amsterdam und Rotterdam 2026. Diesen Tätern ist diese Unterscheidung nämlich egal.
zum Beitrag18.03.2026 , 18:54 Uhr
Wo gibt vieldenker denn den Iranern die Schuld?
Seit der Gründung der Islamischen Republik Iran 1979 sind durch Proteste und staatliche Repressionen mehrere tausend bis zehntausende Menschen ums Leben gekommen. Besonders gewaltsam waren die Niederschlagungen 2019 und 2022. Zusätzlich wurden über die Jahrzehnte hinweg zehntausende Menschen durch Todesurteile hingerichtet, darunter viele politische Gefangene, etwa beim Massaker von 1988.
Der Iran braucht keine USA/Israel um zehntausende seiner Bürger umzubringen. Der einzige Unterschied jetzt ist, dass nicht ausschließlich Unschuldige sterben, sondern die Täter.
Die USA und Israel greifen im Iran vor allem strategische Ziele an: militärische Einrichtungen wie Raketenbasen und Luftabwehr, Anlagen des Nuklearprogramms, wichtige Führungspersonen sowie Teile der Energie- und Wirtschaftsstruktur wie Öl- und Gasanlagen. Ziel ist es, Irans militärische Stärke zu schwächen, den Ausbau von Waffenprogrammen zu verhindern und den politischen sowie wirtschaftlichen Handlungsspielraum des Regimes einzuschränken.
zum Beitrag18.03.2026 , 18:27 Uhr
"palästina ist der historische name dieses landstriches"
Das Gebiet, das heute oft als Palästina bezeichnet wird, hatte im Laufe der Geschichte verschiedene Namen. In der Antike hieß es zunächst Kanaan und war von unterschiedlichen Völkern besiedelt. Später entstanden dort die Königreiche Israel und Juda. Nach der Eroberung durch das Römische Reich benannte Kaiser Hadrian die Region nach dem Bar-Kochba-Aufstand in „Syria Palaestina“ um, um die jüdische Verbindung zum Land zu schwächen. In der Folgezeit gehörte das Gebiet zu wechselnden Reichen, unter anderem zum Osmanisches Reich, ohne ein eigenständiger Staat zu sein. Erst unter britischer Verwaltung im 20. Jahrhundert wurde der Name „Palästina“ wieder offiziell genutzt. Es ist also der Name einer Kolonialmacht um den jüdischen Einfluss zu tilgen.
zum Beitrag18.03.2026 , 10:39 Uhr
aber auch „frei von Geiselnahmen“ und „von Terrorismus“, distanzierte er sich ausdrücklich von der Hamas.
Und dies geschieht eben nicht auf den Protesten. "Free free Palästina from Hamas" höre ich nur auf Gegenprotesten.
Muss man ausgerechnet diesen Slogan verwenden der so eng mit der Hamas verknüpft ist? Gibt es keine Alternativen Argumente? Es ist einfach der gleiche Akt der Provokation den auch Rechte ins Feld führen wenn sie doppeldeutige Slogans verwenden.
Wenn man seine Solidarität zu Palästina bekunden will gibt es genug Alternativen zu einem Slogan, den auch die Hamas verwendet.
zum Beitrag17.03.2026 , 19:28 Uhr
"Netanyahu ist es, der hier die Sicherheiten verspielt, die Israel für sein Überleben existenziell benötigt. Und das sind Frieden und Vertrauen mit seinen Nachbarn in der Nahostregion."
Seit der Gründung von Israel im Jahr 1948 kam es mehrfach zu Angriffen auf Israel. Direkt nach der Staatsgründung griffen Ägypten, Jordanien, Syrien, Irak und Libanon Israel an, sie waren in diesem Krieg die Aggressoren, da sie den neuen Staat nicht anerkannten und ihn verhindern wollten. 1967 erneute Angriffe auf Israel im Sechs-Tage-Kieg. Nach massiven Truppenaufmärschen und Drohungen durch Ägypten sowie Bündnissen mit Syrien und Jordanien griff Israel zuerst an, um einem erwarteten Angriff zuvorzukommen. 1973 starteten Ägypten und Syrien an Jom Kippur einen Überraschungsangriff auf Israel...auch hier waren sie die Aggressoren, mit dem Ziel, verlorene Gebiete zurückzuerobern. Dazu unzählige Angriffe durch Terrororganisationen wie Hamas und Hezbollah. Immer mit dem Ziel Israel zu vernichten. Und da regierte Netanyahu nicht. Dies kann man nicht einfach jedes Mal ausblenden. Israel existiert, weil Israelis wissen, dass es für sie keine Exit Strategie in dieser Welt gibt.
zum Beitrag16.03.2026 , 20:20 Uhr
"...sondern der Prozess seiner Durchsetzung, der wiederum nur von der internationalen Staatengemeinschaft ausgehen kann und nicht von einzelnen Staaten." Und ist das passiert? Zeit genug gab es schließlich. Der Iran destabilisiert schon lange eine ganze Region. "Das Gewaltverbot gemäß UN-Charta und die Souveränität der Staaten kann eigentlich kein vernunftbegabter Mensch in Frage stellen." In der Theorie haben Sie wieder einmal vollkommen Recht. Nur tun das schon die Russen, die Iraner durch ihre Proxys, China wahrscheinlich bald mit Taiwan, Nordkorea würde es mit Südkorea tun, wenn es militärisch könnte, China mit Japan … Glauben Sie wirklich, dass das Wort "Völkerrecht" diese Nationen davon abhält? Sind Sie echt davon überzeugt, dass der Iran Israel nicht direkt angreift, weil es fürchtet, gegen das Völkerrecht zu verstoßen? Oder liegt es eher am militärischen Potenzial und an Israels Verbündeten?
zum Beitrag16.03.2026 , 19:49 Uhr
" Er würde damit nämlich nicht nur eine Rechtfertigung sondern auch eine rechtliche Grundlage für Interventionen Russlands in der Ukraine, Chinas in Taiwan oder hypothetisch der Türkei in Syrien oder des Iran im Irak usw, liefern."
Mal davon ab das "Intervention" ein ziemlicher Euphemismus für einen unbegründeten Angriffskrieg wie auf die Ukraine ist...
Wie wir sehen, verliert das Völkerrecht an Autorität, wenn Aggressionen wie der russische Angriff auf die Ukraine nicht konsequent sanktioniert werden. Russland greift die Ukraine weiterhin an, obwohl der Krieg völkerrechtswidrig ist, weil internationale Rechtsnormen allein eben nur Papier sind. Solange die internationalen Reaktionen, wirtschaftliche Sanktionen, diplomatischer Druck, militärische Unterstützung der Ukraine, nicht existenzbedrohlich für Moskau sind, kann das Land den Krieg fortsetzen, obwohl er nach Völkerrecht illegal ist.
(Und die Ukraine bei all ihren Fehlern auch nicht mit dem Iran zu vergleichen ist)
zum Beitrag16.03.2026 , 18:46 Uhr
Da sind wir uns einig. Ich wünschte auch, Israel würde keine Atomwaffen brauchen. Aber Israel wurde seit seiner Staatsgründung mehrfach militärisch angegriffen. 1948 griffen nach der Gründung Israels die Armeen von Ägypten, Jordanien, Syrien, Irak und Libanon an, um den neuen Staat zu zerstören. 1973 folgte der Jom-Kippur-Krieg, als Ägypten und Syrien Israel überraschend angriffen. Zusätzlich kam es später immer wieder zu Angriffen nichtstaatlicher Gruppen wie Hamas oder Hisbollah, etwa durch Raketenbeschuss. Diese Angriffe gelten im Übrigen überwiegend als völkerrechtswidrig, auch wenn einzelne Staaten sie politisch als legitim darstellten. Das heißt jedoch nicht, dass Israel keine Kriegsverbrechen begeht. Es ist leider davon auszugehen, dass solche in Kriegen immer wieder vorkommen. Dennoch sind die sicherheitspolitischen Motive Israels für mich in Teilen nachvollziehbar, besonders mit Blick auf den Iran. Und nein, Israel handelt dabei nicht primär im Interesse der Iraner, sondern vor allem zum Schutz der eigenen Bevölkerung und auch aus innenpolitischem Kalkül. Am Ende ist die Realität selten nur schwarz oder weiß, oft liegt sie irgendwo im Graubereich.
zum Beitrag16.03.2026 , 18:32 Uhr
„Völkerrecht wird überbewertet.“ Kein Zitat von mir. Ich habe geschrieben, dass sich „Schurkenstaaten“ ohnehin nicht an das Völkerrecht halten. Wenn Deutschland in 30 Jahren in Schlesien einmarschieren wollte, würde es dafür einen Vorwand finden. Vielleicht schickt dann ja jemand 5000 Helme nach Schlesien, um die Menschen dort beim Widerstand gegen den völkerrechtswidrigen Angriff zu unterstützen.
zum Beitrag16.03.2026 , 18:23 Uhr
Dies sind auch für mich genau die Punkte, weshalb die Partei für mich unwählbar ist.
zum Beitrag16.03.2026 , 05:42 Uhr
Bis 1977 galt im deutschen Eherecht ein Modell, in dem der Mann rechtlich eine Vorrangstellung hatte. Er galt als „Haushaltsvorstand“, und eine verheiratete Frau durfte nur arbeiten, soweit dies mit ihren Pflichten in Haushalt und Familie vereinbar war. Erst mit der Eherechtsreform von 1977 wurde dieses Leitbild abgeschafft und die rechtliche Gleichstellung der Ehepartner umgesetzt. Auch männliche Homosexualität war lange strafbar. Der §175 StGB stellte sexuelle Beziehungen zwischen Männern unter Strafe. In der Bundesrepublik wurden zwischen 1949 und 1969 rund 50.000 Männer verurteilt. Der Paragraph wurde 1969 und 1973 schrittweise gelockert und schließlich 1994 vollständig gestrichen. Beides zeigt: Etwas kann rechtlich zulässig sein und dennoch aus heutiger Sicht ungerecht oder diskriminierend wirken. Gesetze spiegeln die Werte ihrer Zeit wider und können sich ändern. Vor diesem Hintergrund stellt sich auch auf internationaler Ebene die Frage, ob bestehende Strukturen noch zeitgemäß sind, etwa wenn einzelne Staaten durch Vetorechte Entscheidungen blockieren können (China/Russland)
zum Beitrag16.03.2026 , 05:29 Uhr
Ich finde der Autor nimmt wunderbar Bezug auf Ihren Kritikpunkt:
- Die meisten iranischen Oppositionellen glauben derzeit wohl kaum, dass ihre Interessen in jeder Hinsicht deckungsgleich mit denen Israels oder Amerikas unter Trump sind.
"Netanjahu geht es darum, die politische (nicht in erster Linie: militärische) Macht, die ein atomare bewaffneter Iran für die Region dargestellt hätte, zu verhindern, würde diese doch seine aggressiv-expansorische Likud-Politik eingrenzen."
Befürworten Sie also einen Iran mit Atomwaffen, weil er einen dringend benötigten Antagonisten zu Israel in der Region darstellen würde?
zum Beitrag16.03.2026 , 04:54 Uhr
"Hegemonialanspruch geltend macht und dazu andere Staaten systematisch destabilisiert"
Ich weiß ja nicht wie Sie das sehen, aber Terrororganisationen zu finanzieren und fördern, Oppositionelle weltweit umzubringen, Waffen an Russland zu liefern finde ich auch sehr destabilisierend.
"z.b. die konsequente politisch-organisatorische Unterstützung"
Spannende Theorie. Wäre von innen ein Change möglich gewesen...vielleicht. Dies lässt sich im Nachhinein leider nur spekulieren. Aber für zig tausend getötete Protestanten war es leider nicht möglich von innen heraus.
"der Welt ihre neue Brutalo-Ordnung aufdrücken, koste was es wolle, im Sinne des Rechts des Stärkeren"
Keine Frage verfolgen Netanjahu und Trump egoistische Ziele. Schreibt ja selbst der Autor. Trotzdem besteht eine Chance, dass diese mit einem Regimechange korrelieren
zum Beitrag15.03.2026 , 17:39 Uhr
"Es ist viel seltsamer, davon auszugehen, dass jemand wie Trump aus Menschenliebe Kriege anzettelt."
Darauf nimmt der Autor Bezug:
"Die meisten iranischen Oppositionellen glauben derzeit wohl kaum, dass ihre Interessen in jeder Hinsicht deckungsgleich mit denen Israels oder Amerikas unter Trump sind."
Aber dennoch bietet sich eine Chance sich von diesem System zu befreien.
Und der Angriff von Russland ist natürlich nicht okay, findet aber ja trotzdem statt. Als ob der Iran Israel nicht angreifen würde wenn er die Mittel dazu hätte weil es gegen das "Völkerrecht" verstößt. Die finanzieren Terrorbanden und begehen Massenmord am eigenen Volk. Jemand der solche furchtbaren Dinge seit Jahrzehnten tut, wird sich dann nicht von einem "Völkerrecht", von dem erklärten Ziel Israel zu vernichten, abhalten lassen.
zum Beitrag15.03.2026 , 16:36 Uhr
Vielen, vielen lieben Dank Herr Fanizadeh
Ich hoffe Ihr Text erreicht den ein oder anderen der mit Scheuklappen immer auf "Völkerrecht" pocht und die Gefahr und die Verbrechen des Regimes stur ausblendet.
Mit Russland und China als Verbündeten des Irans wird es immer ein Veto geben.
zum Beitrag15.03.2026 , 14:58 Uhr
"Propagandaphrasen" Wie Rosa Roxanne treffend zusammengefasst hat, zündet Herr Bax einfach wieder Nebelkerzen. Er versucht, den USA einen Gottesstaat anzudichten, der schlicht nicht existiert. Wo hat Bax auch nur einen Beleg geliefert, dass irgendetwas, was im Nahen Osten passiert, mit den Evangelikalen zu tun hat? Zudem nimmt Herr Bax in seinem Text selbst Bezug auf den Iran und auf Gaza (das von der Hamas regiert wird). Wäre es da nicht naheliegend, die kleine, aber relevante Tatsache zu erwähnen, dass sowohl der Iran als auch die Hamas/Gaza von Islamisten geführt werden? Das würde gut zum Thema passen – doch passt es eben nicht in Herrn Bax’ Narrativ.
zum Beitrag15.03.2026 , 14:44 Uhr
Da gehe ich gerne mit ;)
zum Beitrag15.03.2026 , 13:04 Uhr
Von mir aus kann jeder den Alu-Hut tragen, der ihm passt, und sein Geld für Energie-Obstplatten oder anderen Nippes ausgeben. Besorgniserregend wird es jedoch, wenn solche Verschwörungserzählungen immer wieder in die Vorstellung eines angeblichen „Weltjudentums“ münden. Das gießt Wasser auf die Mühlen eines ohnehin weltweit zunehmenden antisemitischen Klimas, etwas, das sich leider auch in konkreten Angriffen zeigt, etwa beim Anschlag auf eine Synagoge in Michigan im März 2026, der Explosion an einer Synagoge im belgischen Liège oder dem tödlichen Angriff auf eine Hanukkah-Feier in Sydney im Dezember 2025.
zum Beitrag15.03.2026 , 10:00 Uhr
Ich habe auch nie behauptet, dass Kreuzritter Engel waren. Aber einmal abgesehen davon, dass auch das lange her ist: Religion „verrottet und heuchlerisch“ zu nennen, während linke Politik Millionen Menschenleben gefordert hat, finde ich selbst ziemlich heuchlerisch.
Es sind Hardliner und Extremisten.
Pauschalisierungen helfen niemandem. Es ist einfach eine Beleidigung für knapp 68.000 christliche NGOs und gemeinnützige Organisationen weltweit die Gutes tun weil für sie Nächstenliebe zählt.
zum Beitrag15.03.2026 , 09:43 Uhr
Nein. Habe ich auch nicht mit einem Wort geschrieben!?
Aber der Iran nennt sich selbst amtlich seit 1979 Islamische Republik Iran. Also einen Gottesstaat. Und die Hamas, die in Gaza regiert, heißt übersetzt "‚Islamische Widerstandsbewegung"?
Aber Herr Bax scheint dies keine Erwähnung wert zu sein obwohl er Iran/Gaza in seinem Artikel erwähnt und eine Gottesstaatlichkeit den USA andichtet die es nicht gibt.
zum Beitrag15.03.2026 , 08:08 Uhr
"War der andere voll?"
Sehr differenzierter Kommentar. Und so sachdienlich. Hat der was mit diesem Artikel zu tun? Nein. Sie wollten einfach unhöflich sein und clever erscheinen. Ersteres haben Sie geschafft.
zum Beitrag14.03.2026 , 11:12 Uhr
Okay. Wo ist der Autor ausgewogen? Erwähnt er einmal, dass es tatsächliche Gottesstaaten gibt mit allen folgen (z.B. den Iran?). Wäre ja naheliegend.
Er schafft es über den Iran und Palästina zu schreiben ohne auch nur einmal zu erwähnen, dass es Islamisten sind und sich "Gotteskrieger" schimpfen etc.
Das ist schon ein Kunststück bei der Thematik
Aber bitte, zitieren sie die "ausgewogenen" Absätze von Herrn Bax.
zum Beitrag14.03.2026 , 07:28 Uhr
"der als ultimative Bedrohung Israels wahrgenommenen Islamischen Republik." Der Iran bekräftigt immer wieder, dass er Israel auslöschen will, und finanziert Proxys, die dies auch aktiv versuchen umzusetzen. "tödliche Irrtümer wie den Angriff auf die Mädchenschule in Minab eingeschlossen." Ja, eine Tragödie. Aber es ist Krieg. Der Iran tötet jährlich durchschnittlich 800–1000 Menschen „legal“. "Benzinpreise und Inflation steigen" Also lieber weiter Geschäfte mit Diktaturen machen? „Wandel durch Handel“ hat sich nachweislich als wenig wirksam erwiesen. "das seine volle Repressionskraft nach innen richten wird" Das wird es ohnehin tun. Warum gehen die Menschen im Iran immer wieder auf die Straße und werden von der eigenen Führung gefoltert, vergewaltigt und getötet? Bei aller legitimen Kritik an Trump – und ich zweifle keine Sekunde daran, dass er auch eigennützige Interessen verfolgt – was ist die Alternative? Business as usual? Mit seinen Proxys und dem Verkauf von Waffen an Russland destabilisiert der Iran die Welt. Soll das einfach hingenommen werden? Ich höre den Exil-Iranern zu und den Appellen der Menschen im Iran selbst – und viele von ihnen begrüßen die Unterstützung.
zum Beitrag13.03.2026 , 19:31 Uhr
Herr Bax könnte aufhören Nebelkerzen zu zünden.
Kerze #1 "Weiße evangelikale Christen betrachten den Islam als Irrglauben"
Stimmt. Und islamische Fundamentalisten das Christentum. Und jetzt?
Der ganze Artikel ist nur "hätte wenn und aber...wer hat explizit geäußert aus den USA einen Gottestaat wie den Iran zu machen? Trump? Herr Bax kritisiert lieber einen "Gottestaat" den es nicht gibt statt Kritik an dem zu äußern, der erst vor kurzem tausende seiner eigenen Bürger abgeschlachtet hat
zum Beitrag13.03.2026 , 19:16 Uhr
"Wie die religiös-fanatische Sekte begreifen auch sie nicht, dass dieser Krieg nichts als ein mittelalterlicher Religionkrieg, ein Kreuzzug, ist, den führende US-Politiker genauso benennen."
Und diese steile Theorie können Sie auch sicher belegen. Ich weiß nicht, Trump, Kapitalismus dies das...ist es nicht wahrscheinlicher es geht eigentlich um Geld, und manche benutzen die Religion als Vorwand, weil "Wir wollen Geld mit Krieg verdienen" nicht so griffig klingt?....Nur so ein Gedanke...
zum Beitrag13.03.2026 , 19:12 Uhr
"Eine Religion, die Mord, Angriffskrieg und Egoismus propagiert und Heuchelei vorlebt, ist durch und durch verrottet."
Zutreffend. Gleiches gilt für politische Systeme.
Eine der bekanntesten Studien ist das Buch „The Black Book of Communism“ (1997). Dort wird geschätzt, dass kommunistische Regierungen im 20. Jahrhundert etwa 94 Millionen Menschen direkt oder indirekt getötet haben. Von der täglichen Heuchelei von links/rechts ganz zu schweigen.
Da versinken Ereignisse wie die Kreuzzüge (ca. 1-3 Mil. Opfer) ganz schnell in Bedeutungslosigkeit angesichts dieser Todeszahlen.
zum Beitrag13.03.2026 , 19:06 Uhr
Wieder ein klassischer Bax. Viel gerede, wenig Fakten. Wo hat er belegt, dass irgendwas, was im Nahen Osten passiert, an den Evangelikalen liegt?
Trump macht was Trump will. Für ihn gibt es keine höhere Macht als ihn selbst.
Mal ganz davon ab, dass Herr Bax im Prinzip kein Problem damit hat wenn sich Religion in die Politik einmischt wie man an seiner Verteidigung der Blauen Moschee in Hamburg gesehen hat. Es muss halt nur die für ihn richtige Religion sein.
zum Beitrag13.03.2026 , 17:30 Uhr
"Für wirkliche Christen müsste Trump doch eigentlich die Inkarnation des Teufels sein." Na ja, über Trumps „Redlichkeit“ bzw. seine Verfehlungen müssen wir nicht diskutieren. Allerdings erscheinen Figuren wie Kim Jong Un, Wladimir Putin oder Ruhollah Khomeini im Vergleich dann doch noch einmal deutlich "teuflischer"
zum Beitrag13.03.2026 , 17:21 Uhr
Und? Sind Wähler. Das bedeutet noch lange nicht, dass diese einen Kreuzzug ausrufen. Trump wird wie allen anderen immer genau das sagen, was die hören wollen. Und am Ende machen was ER will. Von daher kann er reden mit wem er will.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:24 Uhr
Sie vergleichen Deutschland, bei allen Mängeln, mit dem islamistischen, die eigene Bevölkerung abschlachtenden Iran?
Also. Der Mord am eigenen Volk und dauerbedrohung (verbal der obersten Führung klar geäußert) ist für mich ein klarer Indikator wer "der richtige" ist.
Daher hinkt ihr Vergleich für mich klar.
zum Beitrag11.03.2026 , 16:29 Uhr
Und das bedeutet dann automatisch auch, dass Echsenmemschen echt sind und jüdische Eliten Kinderblut trinken um unsterblich zu werden? In jeder Corona Impfung ein Chip war?
Mächtige Menschen haben schwächere missbraucht und ausgenutzt, um dies zu erkennen muss man nicht Nostradamus sein. Natürlich ist die weitreiche schockierend, keine Frage. Aber es steht doch im harten Gegensatz zu dem, was Xavier Naidoo und seine QAnon/Reichsbürger Freunde sonst noch so verbreiten.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:55 Uhr
Was? Natürlich könnte nichts schöner sein als nach einer Doppelschicht sich anhören zu dürfen wir hart die Politiker für uns arbeiten...*Ironie aus* Danke für Ihren Kommentar
zum Beitrag09.03.2026 , 17:51 Uhr
"Aus 50 Menschen und einer üblen Aktion des inzwischen verbotenen Vereins Samidoun sollte man keine Rückschlüsse auf "die Palästinenser" ziehen."
"Einer üblen Aktion"?
Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 stiegen die Fälle stark an. 2023: 4.369 Straftaten mit Bezug zum Nahost-Konflikt 2024: 7.328 Straftaten (Anstieg um ~68 %)
Lahav Shapira wurde fast tot geprügelt weil er Jude ist. Karoline Preusler wird bespukt und beleidigt weil sie Bilder von Geiseln gezeigt hat.
Von den morden außerhalb Deutschalnds ganz zu schweigen #BondiBeach #Washington
Und es geht mir nicht um "die Palästinenser"...sondern um jene die ihre Meinung über den Konflikt mit Gewalt und Antisemitismus ausdrücken. Egal ob Palästinenser, verblendete Antiimperialisten oder sonst wer
zum Beitrag09.03.2026 , 08:23 Uhr
Der große Unterschied ist. Feiern hier die Leute was Israel im WJ macht? Standen Juden auf der Straße und haben Süßigkeiten danach verteilt? Werden Palästinenser in Deutschland verprügelt weil sie Palästinenser sind für die Verbrechen der Hamas?
"Ob die Menschen wonöglich einen Grund zum Hass haben,"
Ja wunderbar. Dann können wir ja die Jagdsaison eröffnen.
Kurden dürfen Türken jagen, Ukrainer die Russen hier usw.
Darf man hassen. Klar. Ist menschlich. Aber darf Hass in solchem Verhalten ausarten? Auf keinen Fall!
zum Beitrag09.03.2026 , 06:34 Uhr
War von dem Autor nicht anders zu erwarten. Er hat dabei nur ausgelassen, das der Zentralratspräsident auch gefordert hat den Krieg bis zum Sturz der Mullahs fortzuführen und besonders heikel, Deutschland dazu aufgefordert hat den Krieg der USA und Israel zu unterstützen
Warum ist das heikel? Das fordern Exil-Iraner schon seit Jahren. Oder befürchten Sie das deutsche Brigarden in Richtung Teheran marschieren weil ein offizieller Vertreter der jüdischen Gemeinde in Deutschland das gesagt hat? Ausserdem unterstützt der Iran Proxis die wiederum Israel angreifen. Damit hat er einen legitimen Grund sich zu dem Konflikt zu äußern.
Dem Punkt mit dem fair Play sehe ich auch so. Schön zu sehen, dass die Taz ihr Meinungsspeltrum erweitert.
zum Beitrag09.03.2026 , 06:27 Uhr
Zunächst...Wann wurde Israel schuldig gesprochen einen Genozid/Völkermord zu begehen? Oder ist das wieder einfach nur eine Behauptung?
Ich denke mit "Dialog" ist auch was anderes gemeint als Parolen zu brüllen die zurecht hier verboten sind, Universitäten zerstören und mit Terror Symbolen zu beschmieren usw.
Alles vorgefallen, alles relativiert, besonders auch hier bei der taz in Artikeln und Kommentaren.
Und bei Iran zu sagen "einfach mal Klappe halten" ist ein No Go. Der Iran unterstützt Terrororganisation welche dann Israel angreifen. Also gibt es gute Gründe als Israeli/Jude sich zu diesem Konflikt zu äußern. Es geht hier um die Behauptung, dass Frau Knaul besser weiß was jüdische Menschen in Deutschland angeht als ein Vertreter für jüdisches Leben in Deutschland.
zum Beitrag08.03.2026 , 19:23 Uhr
"Schuster und die Israel-Solidarität des offiziellen Judentums in Deutschland schadet den deutschen Juden..."
Die Behauptung, die Israel-Solidarität von und Teilen des offiziellen Judentums in Deutschland schade den deutschen Juden, greift zu kurz und verschiebt Verantwortung. Es stimmt, dass sich Juden in Deutschland teilweise stärker bedroht fühlen, wenn sie sich offen israelsolidarisch zeigen. Der Angriff auf Shapira , der krankenhausreif geschlagen wurde, ist ein Beispiel dafür. 2024 wurden rund 8.627 antisemitische Vorfälle registriert – ein historischer Höchststand von etwa 24 pro Tag. Doch die Ursache ist nicht vermeintlich „falsche“ Solidarität mit Israel, sondern Antisemitismus. Wer behauptet, jüdische Israelsolidarität provoziere solche Angriffe, betreibt eine Täter-Opfer-Umkehr. Genau diese Argumentation hört man häufig aus bestimmten linken politischen Kreisen: Statt Antisemitismus klar zu benennen, wird suggeriert, jüdisches Verhalten sei das Problem. Damit wird Verantwortung von den Tätern auf die Opfer verschoben.
zum Beitrag08.03.2026 , 18:42 Uhr
Lesen Sie bitte diesen Artikel unter dem Sie kommentieren
Es geht um die Anmaßung von Frau Knaul für die jüdische Community zu sprechen und über den "Ton" von Frau Knaul
Frau Knaul spricht davon den Dialog mit den Palästinensern in Deutschland zu suchen. Kamen solche Appelle auch in Richtung Palästinenser nach dem 7. Oktober? Nein.
Da wurde nur Baklava verteilt zur Feier des Tages und Fotos von Paragleidern geteilt, jüdische Studierende verprügelt, jüdische Wohnungen mit Dreiecken als Ziele markiert. Aber Kritik an dieser Gewalt? Fehlanzeige.
zum Beitrag08.03.2026 , 16:54 Uhr
„As the Imam said, Israel must be wiped off the map.“ – Ahmadinedschad zitierte bei einer Rede 2005 den früheren iranischen Revolutionsführer Chomeini und sagte:
In Teheran (Iran) steht seit 2017 eine große digitale Uhr auf dem Palestine Square, die nach Angaben iranischer Medien die Tage bis zu einem angeblichen „Ende Israels“ herunterzählt. Sie wurde anlässlich des Quds Day enthüllt und bezieht sich auf eine Vorhersage des iranischen Obersten Führers, dass der Staat Israel in einer bestimmten Zeit nicht mehr existieren werde.
Noch deutlicher kann man nicht drohen.
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