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25.03.2026 , 16:09 Uhr
Bei den Kommentaren stimme ich auch dem Teil zu, dass bei einer Regierung es schon auch um die Bevölkerung gehen muss, die kann man nicht als unschuldig und unbeteiligt vor sich hinleben lassen.
Genauso müssen auch wir lieben Deutschen das bei unserem Parteien-Angebot und den Wählerstimmen dazu natürlich auf die Kappe aller in der Gesellschaft nehmen. Und noch kurz abschweifend vom Thema: ich verstehe allerdings, dass man beobachten kann, dass trotz extremen Drucks auf traditionelle Parteien es nur sehr-sehr zäh bei uns vorangeht. Ich kann nur hoffen, dass wir als Bevölkerung uns bei den 2029 Wahlen nicht vertun. Protestwahl ja, Irrsinn, bitte nicht.
In den USA kommen, normalerweise, die Leute im politischen Bereich aus der Bevölkerung, so wie in jedem Staat. "Irgendwas" will man offensichtlich auch dort ... aber an einer Stelle bin ich jetzt einmal rigoros eingestellt: jeder Staat und Bevölkerung hat sein Selbstbestimmungsrecht, aber dafür muss dieser dann auch alle Verantwortung übernehmen, so folglich der russische Staat, so die US, und so eben auch wir mit unserer AfD. Die Bevölkerung sollte nie fein aus dem Schneider sein.
zum Beitrag25.03.2026 , 15:42 Uhr
Dieser Artikel geht also in Richtung "mehr Widerstand aus der russischen Bevölkerung", damit die Kriegswirtschaft Russlands sein Ende findet, und natürlich der Krieg gegen die Ukraine, indem aus Russland heraus ein Regierungswechsel geschieht bzw. erzwungen wird.
In Bezug auf die russische Gesellschaft: welch eine Katastrophe, wenn man unter solch einer Regierung und Diktatur leben muss.
Mit einer globalen Perspektive und historisch betrachtet: heute sind womöglich die beiden fragwürdigsten Mächte diejenigen, die einst im Kalten Krieg ("kalt" hinsichtlich Europa) sich gegenüber standen, die einst die beiden ersten Atommächte waren. Genau diese beiden sind aktuell die kriegerichsten Staaten weltweit.
zum Beitrag22.03.2026 , 22:19 Uhr
(**) Dominiert wird dieser Krieg eindeutig nachwievor von Israel und den USA. Lediglich die Hartnäckigkeit und Ausgefuchstheit hinsichtlich bestimmter Gegenwehr, vor allem die Hormuz Meerenge zu stören, ist rein im Sinne des militärischen Vorgangs etwas, was die Dominanz von Isr. und US. in diesen konkreten militärischen Bereichen ins Wanken bringen.
Es ist jedoch, wie weiter oben eingangs erwähnt, eigentlich nicht angemessen, einen staatlichen Krieg nicht global zu betrachten - auch nicht in der Frage, von wem dessen militärischer Verlauf kontrolliert und entschieden würde. Denn das global-strategische Potenzial dieses Krieges ist enorm. Es ist einerseits die Position von Bedeutung, die der Autor ansprach, dass Israel eine bestimmte militärische Allianz mit Nachbarstaaten erzwingen will, und andererseits gibt es ja nun auch die Position, das Trump diverse Natostaaten auf verschiedene Weise direkt als Kriegspartei involvieren will.
In diesem Sinne wird die Frage nach der Kontrolle über den Krieg nahezu uninteressant. Auf beinah zynische Weise wechselt die Bedeutung hin zu einem strategisch-globalen Denk-Wettbewerb, eine Art Welt-Formel zu entdecken.
zum Beitrag22.03.2026 , 22:07 Uhr
Zur Leitfrage, wer den Irankrieg kontrolliere:
Der Autor des Artikels, Karim El-Gawhary, setzt diese Frage in den Kontext von Israel und seiner Vorstellung eines neuen Nahen Osten.
Generell denke ich hinsichtlich staatlichen Kriegen eher global, also wer Weltmacht bleiben will oder werden will. Diese Perspektive ist jedoch nicht unbedingt notwendig, um die Frage der Kontrolle eines einzelnen Kriegs zu erörtern. Denn als einzelnes Element ist der Irankrieg eine zufällige Gelegenheit für die US Regierung, im Spiel der globalen Machtausübung zu agieren.
Somit, bezogen auf den Kriegsverlauf an sich, muss man sich lediglich die militärische Ausstattung der beteiligten Parteien anschauen. Grundlegend nahm das US Militär an, ganz eindeutig eine Dominanz gegenüber Iran zu haben - es kostet halt einfach - jedoch ist die Dominanz von Vornherein eindeutig geklärt. Auf diese Karte wurde, meines Erachtens, ganz klar gepokert, mit der Idee, das Poker-Game bereits von Beginn an für sich entscheiden zu werden.
Das ist absolut logisch, denn sonst würden die USA diesen Konflikt nicht begonnen haben, und sonst hätte selbst Israel nicht den Erstschlag und Kriegsbeginn verübt. (**)
zum Beitrag22.03.2026 , 21:42 Uhr
Ich stimme Ihrem Kommentar zu. Hinzunehmen würde ich unter anderem die Perspektive des Iran, wovon ich vermute, dass auch der Iran bzw. jene Staatsführung kein Interesse an einem langen Krieg hat.
Zum Kriegsverlauf bin ich der Auffassung, dass die einzelnen Kriegshandlungen seit Kriegsbeginn zwar im groben vorhersehbar waren, jedoch im Zusammenspiel, in der Beeinflussung von Angriffen und Gegenangriffe zueinander, sehr wohl nicht. Dies verkompliziert sich vor allem hinsichtlich der Mutmaßung zum Verhalten und Reagieren der iranischen Staatsführung, dass das israelische und das US Militär tatsächlich nur eine Form des Pokerns praktizieren konnte und kann, dahingehend, welche Effekte militärische Aggression und Drohung haben würden.
zum Beitrag