Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
29.07.2026 , 15:09 Uhr
Komisch ist, dass "Talahon", abwertend und diskriminierend gegenüber migrantischen Menschen, 2024 durchaus erlaubt war.
Ich würde dem Autor vollkommen zustimmen, dass Jugendsprache politisch ist - es ist gutbürgerliches Wunschdenken von Fanatikern der politischen Mitte, dass Sprache "neutral" sein könnte. Die Jugend fühlt sich zu großen Teilen von der aktuellen Bundesregierung im Stich gelassen - keine Psychotherapie mehr, kein Geld für Jugendclubs, Arbeiten bis zum Umfallen, Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss, keine Perspektive auf eine auskömmliche Rente und 700 Euro für ein Studi-WG-Zimmer, nur um dann von da aus Online-Seminare zu besuchen, weil die Uni einsturzgefährdet ist (Hallo TU Berlin!). Wem das alles noch nicht genug ist, der wird zur Wehrpflicht eingezogen und darf an die Front.
"Mehrzweckeier" bringt dieses Gefühl doch humoristisch auf den Punkt, und wer als ausgewachsener Mann weder mit Satire noch mit Kritik umgehen kann, sollte vielleicht einfach kein Kanzler sein. Oder sind wir da einfach nur gemein? Schließlich hat "noch kein Kanzler vor ihm so etwas ertragen müssen" :((
zum Beitrag30.03.2026 , 11:51 Uhr
"Der März 2026 war laut Beobachtern der friedlichste Monat in Syrien seit 15 Jahren [...]" - hm, der März 2026 folgte auf Januar 2026 und Februar 2026, die von massiver Gewalt und militärischer Auseinandersetzung in den zuvor (vergleichsweise) friedlichen kurdischen Gebieten geprägt waren. Hat der Autor das vergessen, oder meint er das, wenn er sagt "die Integration der kurdischen Streitkräfte läuft ohne große Probleme"? Naja, aber vielleicht liegt es auch an mir, weil ich lieber "Propaganda von Rojava-sympathisierenden Linken" lese als irgendwelche Realo-Takes, die die Herrschaft eines Ex(?)-Islamisten versuchen schönzureden. Von der Bundesregierung erwartet man ja außenpolitisch keinen moralischen Kompass mehr, aber von einem taz-Artikel hätte ich mir mehr gewünscht als naives Legitimieren vom ehemaligen HTS-Anführer. Hört euch doch mal die Berichte von Frauen und Oppositionellen aus Syrien an ...
zum Beitrag