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19.01.2026 , 16:37 Uhr
Ihr Kommentar verfehlt den Punkt. Dass jemand Partnerin und Kind hat, widerlegt nicht seine eigene Aussage, ein vom Schmerz geprägtes Leben geführt zu haben. Beziehungen garantieren keine „Freude“, besonders nicht unter Bedingungen von schwerster Traumatisierung, Pflegebedürftigkeit, Armut und Isolation. Nähe kann Leid auch vertiefen, etwa durch Schuld- und Schamgefühle.
Problematisch ist vor allem, dass Sie damit die Selbstbeschreibung des Betroffenen relativieren. Wenn ein Mensch nach Jahrzehnten von Verfolgung und rassistischer Gewalt sein Leben so bilanziert, ist das keine Überzeichnung, sondern seine existenzielle Wahrheit. Der Artikel respektiert diese Perspektive – statt sie von außen zu korrigieren.
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