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09.01.2026 , 18:31 Uhr
Schröder hat die fast 2000 Paragraphen im SGB nicht geschrieben. Liberale schon 2x nicht. Wer jeden Einzelfall in Gesetze gießt lässt ganz bewusst dem Beamten/Sachbearbeiter wenig Spielraum. Das ist kein Bug sondern ein Feature.
zum Beitrag09.01.2026 , 18:18 Uhr
Und jeder Handwerker.
zum Beitrag09.01.2026 , 18:04 Uhr
Da mache ich mir weniger Sorgen. Die Franzosen werden den € nicht aufgeben können ohne in die Staatspleite zu rauschen und damit wohl auch nicht aus der EU austreten. Da mache ich mir mehr Sorgen um die Geberländer wie die Niederlande oder Nordeuropa.
„Die Abhängigkeit zu reduzieren“ ist eine Verklausulierung für Industriesterben. Kann man machen. Dienstleistungssektor ausbauen, Industriebetriebe abwandern lassen. Haben die Briten ja auch gemacht. Ich sehe hierzulande allerdings ein riesen Problem mit diesem Ansatz. Die deutsche Identität ist eng mit dem Land der Dichter und Denker und der Ingenieure und Tüftler verknüpft. Wer die Axt an die Identität legt wird abgewählt, eventuell dauerhaft.
zum Beitrag09.01.2026 , 17:55 Uhr
In spätestens 5 Jahren hat jeder einen Simultanübersetzer im Ohr. Auch ein fremdsprachiger Präsident wäre dann kein Problem mehr. Sprache wird unser kleinstes Problem.
Der zentrale Brocken ist Identität. Angesichts der Demographie gibt es da hohe Hürden. Bei uns sind schon 40% der Wähler Ü60 und in den anderen Mitgliedsstaaten wird es nicht besser.
zum Beitrag09.01.2026 , 17:48 Uhr
Ein Handelsabkommen ist nun einmal ein Kompromiss. Auch die Südamerikaner müssen einen Preis zahlen, wahrscheinlich bei der weniger produktiven Industrie. Du hast eine Erwartungshaltung dass wir dort alle unsere Standards und Wünsche durchsetzen könnten. Die Zeiten sind vorbei.
zum Beitrag09.01.2026 , 17:30 Uhr
Was die USA hier tun ist nur konsequent. Wer Multilateralismus als nicht vorteilhaft ansieht sollte diese Zöpfe abschneiden. IWF, WMF dürften ebenso noch in den Fokus geraten. Ich denke wir können uns auch am G20 Gipfel noch auf etwas gefasst machen.
Die Frage die ich mir dabei stelle ist was wir nun damit anfangen. Werden wir es wirklich wagen mit China einen Klimadeal zu machen der dann natürlich auch technologische und wirtschaftliche Auswirkungen hat? Denn China begreift Green-tech als geopolitisches asset.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:44 Uhr
Ich behaupte mal dass der nicht relevant ist. Insbesondere bei unserer Demographie. In China böllern die ebenfalls auf dem Land. Dein Einspruch ist auch wieder typisch deutsch. Was ist mit dem, mit der, mit jenem…. Die Städte müssen lediglich technologisch investieren und innerhalb der Stadtgrenzen das Böllern verbieten. Wer dennoch Böllern will soll sich ins Auto setzen und raus fahren. Ist doch völlig in Ordnung. Die Landbevölkerung überaltert sowieso. Die 3 Raketen die im Dorf abgefeuert werden kümmern nicht. Das sollen die Leute vor Ort unter sich ausmachen.
Ich bin es mittlerweile leid dass ich mir die Zukunft nur noch per social media anschauen kann. Es ist wie Draghi sagte, dieser Kontinent wird zu einem Museum.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:17 Uhr
Welches Ziel hätten diese Sanktionen?
zum Beitrag04.01.2026 , 20:10 Uhr
Der qualitative Unterschied ist die Annexion von fremden Staatsgebiet. Interventionen und regime changes gab es seit Gründung der UN noch und nöcher, nicht nur durch die USA.
zum Beitrag03.01.2026 , 10:21 Uhr
Das wird genauso nach hinten los gehen wie das Thema Wärmepumpe oder neuerdings (zumindest in der Emotionalität) das Verbrennerverbot. Wie es meiner Meinung nach besser geht zeigt China. Dort bekommt man stattdessen Drohnenshows. Wenn die Menschen erkennen dass es eine bessere Zukunft gibt akzeptieren sie auch den Verlust der Gegenwart.
zum Beitrag28.12.2025 , 13:23 Uhr
Also wenn diese Partei bereits vor der Wahl etwas bis ins Detail planen kann ist das eigentlich eine Kompetenzzuschreibung. Alle anderen Parteien müssen erst mal Kommissionen einsetzen deren Ergebnisse erst mind. 1 Jahr nach der Wahl Ergebnisse präsentieren. Und dann dauert es wohl ein weiteres bis diese umgesetzt werden, wenn überhaupt.
zum Beitrag27.12.2025 , 21:42 Uhr
Wenn Wohnraum einklagbar ist dann muss man aber auch von Berlin nach Freiberg oder Passau ziehen wenn die Zuteilung kommt. Sonst könnten 84Mio Menschen Wohnraum in Berlin einklagen. Da frage ich mich schon was das bewirken soll. Denn Wohnraum gibt es in Deutschland genug, nur entspricht das Angebot nicht der Nachfrage.
zum Beitrag27.12.2025 , 21:31 Uhr
Ich habe ehrlich gesagt keine Angst vor Putin sondern was nach seinem Ende kommt. Diese aggressiven Talkshows kann man ja auf YT ansehen. Könnte auch von nem Reichsparteitag sein. Wenn sich dieser Virus Bahn bricht dann wird es mindestens mal ungemütlich. In Russland und eventuell auch bei uns.
zum Beitrag17.12.2025 , 14:02 Uhr
Die Gegentheorie in der Praxis: eine besserwisserische Berufseinsteigerin die sofort zum „Chef“ rennt sobald irgendwas nach Ismus riecht. Wer will solche Kollegen haben? So bewirkt man leider überhaupt nichts.
zum Beitrag16.12.2025 , 13:48 Uhr
Ich mag mich irren, aber das Bundesbildungsministerium ist nicht für die Kitas zuständig. Die verteilen im Grunde nur Geld. Da kann jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kochen. Aber warum tun sie es nicht?
zum Beitrag14.12.2025 , 14:34 Uhr
Ich habe gar nichts gegen den Sicherheitsgedanken für Staat und Beamte. Ich glaube einfach nicht dass man heute Staatsdienst und freie Wirtschaft so extrem trennen sollte. Schauen wir uns doch nur mal die „Berateraffären“ an. Die gab’s doch nur weil in den staatlichen Strukturen offenbar das know-how fehlte. Es gibt schlichtweg zu wenige Menschen die Quereinsteiger beim Staat sind und umgekehrt hat der Beamte eine sehr schwere Entscheidung zu treffen wenn er in die Wirtschaft wechselt. Das sollte nicht so sein. Und das liegt nun einmal an der Pension und damit indirekt am Gehalt, je nach Perspektive. Gibt doch keinen Politiker der nicht von der Kanzel predigt „den lebenslangen Beruf wird es nicht mehr geben“. Dann muss man die Fesseln des Beamten ebenfalls lockern. Und das meine ich nicht aus Neid, sondern Mitleid.
zum Beitrag14.12.2025 , 14:13 Uhr
Geht in der Schweiz oder den Niederlanden gerade das Land unter?
zum Beitrag14.12.2025 , 14:12 Uhr
Der Beamte ist in seiner Laufbahn regelrecht gefangen. Was tut ein Ende 30-jähriger wenn er sich beruflich umorientieren will? Sowas produziert unzufriedene Staatsdiener, die Produktivität leidet und der Kunde muss den Mist ertragen.
zum Beitrag14.12.2025 , 13:57 Uhr
Welchen Betreuungsschlüssel stellst Du dir denn bei der Arbeitsagentur vor? 1:1?
zum Beitrag07.12.2025 , 17:32 Uhr
Ob eine Idee unbrauchbar ist hat politische Akteure noch nie interessiert. Kosten sind auch immer zweitrangig. Wann hat denn ein stehendes Heer den letzten Krieg gewonnen? Wenn wir uns die letzten Jahrzehnte anschauen war der Partisanenkrieg immer erfolgreich. Aufgrund neuer Technik muss man dafür nicht einmal ein Gewehr in die Hand nehmen. Söldner, sprich eine deutsche Fremdenlegion, wären auch nur zum Auffüllen der Sollstärke gedacht. Denn die Sollstärke ist ja der eigentliche Grund warum wir diese Wehrpflicht nun bekommen. Seit 10 Jahren will man eine Sollstärke von 203.000 erreichen. Seitdem hat sich in der BW nichts getan, die Zahlen sind dieselben wie vor 10 Jahren.
zum Beitrag06.12.2025 , 13:36 Uhr
So lange es keinen Gegenvorschlag gibt wie man die äußere Sicherheit gewährleisten will bleibt das der Sturm im Wasserglas. Komischerweise will man diese Diskussion überhaupt nicht führen. Dabei gäbe es doch Alternativen. Flächenverteidigung statt Vorneverteidigung, Söldner statt Bürger, Anarchie statt Republik.
zum Beitrag06.12.2025 , 13:15 Uhr
Würde das funktionieren bräuchten wir keinen Wehrdienst. Nur ist es nun einmal so dass die BW eigentlich seit Jahrzehnten ihre Sollstärke nicht erreicht. Vor 10 Jahren wurden 203000 Sollstärke gesetzt. Seitdem blieb die tatsächliche Truppenstärke aber gleich. Vielleicht sollte man mal einen Gegenvorschlag machen anstatt immer nur zu sagen was man nicht will. Am Sold liegt es im Übrigen nicht.
zum Beitrag06.12.2025 , 10:38 Uhr
Ich habe Zweifel dass sowas verfassungskonform ist. Wir haben in Deutschland ja keine staatliche Rente, sondern eine Versicherung. Und wer Versicherungsbeiträge zahlt bekommt im Gegensatz Ansprüche. Die kann man nicht verwehren. Ein Rentensoli kann sich immer nur am zu versteuernden Einkommen oder einer Einkunftsart bemessen.
zum Beitrag04.12.2025 , 06:16 Uhr
Die gleiche Frage könnte man an die Europäer richten. Es gibt eigentlich keinen Militär oder Sicherheitsexperten der davon ausgeht dass Russland ein EU Land angreift. Aber man muss natürlich bei einem aggressiven Staat in der Nachbarschaft diese Möglichkeit in Betracht ziehen und sich darauf vorbereiten.
Russland tut im Grunde nichts anderes. Die haben aber das Problem dass sie wesentlich mehr Grenz-km haben bei gerade einmal 150 Mio Menschen. Diese Grenze vergrößert sich sogar noch wenn das Eis in der Nord-Ost Passage schmilzt. Das dürfte auch der Grund sein warum Putin so unerbittlich bei den Verhandlungen ist. Ein schwelender Konflikt in dieser Größenordnung treibt seine Kosten immer weiter in die Höhe. Daran wird Russland über kurz oder lang zerbrechen.
zum Beitrag04.12.2025 , 05:54 Uhr
Ich finde es schon komisch wenn Du Dich zwar an 2008 erinnerst aber nicht an 2021. Der Grund warum 2008ff Vermögen vernichtet wurde war die zu langsame Bereitstellung von Liquidität durch die Notenbanken. 2021 hatte man aus den Fehlern gelernt. Und da Kredite immer gleich Vermögen sind gingen die Vermögenswerte durch die Decke. Man löste das Problem also durch die Inflation. In dieser „neuen“ Welt ist derjenige ohne Vermögen der Dumme. Die umlagefinanzierte Rente ist somit schon fast eine Garantie für (relative) Altersarmut. Es sei denn, und das ist eine gewagte Wette, die „KI Revolution“ verschafft uns rekordverdächtige Produktivitätsgewinne.
zum Beitrag04.12.2025 , 05:40 Uhr
Die Kohorte der Rentner ist die mit der geringsten Armutsquote. Es handelt sich also nicht um die wirtschaftlich schwächste Gruppe. Darüber hinaus werden arme Rentner von der Haltelinie wenig bis gar nicht profitieren. Das werden fast ausschließlich Rentner, die sowohl viele Beitragsjahre als auch hohe Gehälter hatten. Das hier wieder so ein „Dachdecker“ bemüht werden muss zeigt wie erfolgreich die Propaganda der SPD ist. De facto handelt es sich nicht nur um eine übermäßige Umverteilung von Jung zu Alt, sondern auch von Arm zu Reich.
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