Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
24.11.2025 , 11:49 Uhr
Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg. (Marcus Tullius Cicero)
zum Beitrag20.11.2025 , 11:07 Uhr
Moin, "Das einzige, was die AFD klein machen könnte, wäre konservative Politik."... empirisch betrachtet, stimmt das Argument nicht. Mal die Begrifflichkeiten hinten angestellt. Es ist tatsächlich eher andersrum: Wenn man einer Wählergruppe gibt, was sie vermeintlich will (hier: "konservative" Politik), dann schwächt das nicht deren Partei (hier: die AfD), sondern, ganz im Gegenteil, das macht die Partei stärker. ("Siehste, jetzt haben die anderen es kapiert. Wir hatten also die ganze Zeit recht."). Das wurde schon x-mal probiert, weltweit, es gibt genug Befunde dazu. Auch Herr Merz hat es probiert, probiert es weiterhin mindestens auf der sprachlichen Ebene. Klappt aber nicht. Macht nur die AfD stärker. Was es stattdessen bräuchte, wäre eine wirksame Sozialpolitik, ein Wiedereinhegen der kapitalistischen Kälte, zurück also zu einer wirklich sozialen Marktwirtschaft. Damit könnte man der rechtskonservativen Ideologie den Nährboden entziehen: wenn die Leute keine Angst mehr um ihre Perspektive haben müssten, dann könnte man auch nicht länger die Armen gegen die Ärmsten, die Kleinen gegen die Fremden ausspielen. mfG
zum Beitrag30.10.2025 , 09:10 Uhr
tldr: Die Linke ist *als einzige* keine willfährige Dienerin der Reichen.
Das zentrale - und hier im Artikel scheinbar übersehene - Element der Linken ist die Erkenntnis, dass die Ausbeutung der Armen durch die Reichen der kleinste gemeinsame Nenner aller gegenwärtiger Krisen ist.
Ob im Inland bei der Sozial- und Gesundheitspolitik, der Diskrepanz zwischen Rüstungsausgaben und zivilgesellschaftlichen Investitionen, dem auf empfundener Gerechtigkeit aufbauenden Zusammenhalt der Gesellschaft oder den notwendigen Bedingungen für gelingende Klima- und Umweltschutzmaßnahmen (d.h. auch hier soziale Gerechtigkeit); sowie international die elitär- imperialistische Komponente von kriegerischen Konflikten und ihren Profiteuren, usw. usf.
Überall hängt die Entscheidung zwischen Humanismus und Ausbeutung letztendlich daran, ob man gewillt ist, weiter das Spiel der Umverteilung von unten nach oben zu spielen.
Oder ob man, wie es die Linke als einzige politische Kraft anvisiert, endlich die notwendige Umverteilung von ganz oben hin zur Mitte und nach unten anstrebt, weil nur so all die großen Krisen der Gegenwart bewältigbar sind.
Das ist das wahre Alleinstellungsmerkmal der Linken.
zum Beitrag29.10.2025 , 09:05 Uhr
Lieber Ilija Trojanow, Bravo, und vielen Dank für diesen runden, treffenden Artikel! Genau das brauchen wir gerade: vernünftige Stimmen gegen die blindwütige Militarisierung. Damit Otto Normalbürger nicht denken braucht, die Fixierung auf Kriegstüchtigkeit sei alternativlos. Oder, ebenso wichtig, man könne seine Stimme nicht mehr für Friedfertigkeit und Völkerverständigung erheben. Danke dir!
zum Beitrag