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14.02.2026 , 11:09 Uhr
Nein, dieser Umkehrschluss greift glaube ich zu kurz.
Ich denke eher, dass ein gewalttätiger Mann im Laufe seines Lebens in mehreren Beziehungen, also ggü. mehreren Frauen gewalttätig wird.
Weil durch eine neue Beziehung die vielfältigen Gründe der Gewalt, wie Bestitzdenken, krankhafte Eifersucht ,Minderwertigkeitskomplexe usw. beim Täter ja nicht verschwinden.
So kommen dann auf einem Täter 3,4,5 oder sogar 10 Frauen, die Gewalt in einer Beziehung erlebt haben.
Und "Gewalt erfahren" ist auch nicht gleichzusetzen mit "Schlagen".
Wenn jemand seiner Frau und den gemeinsen Kindern, mit dem Tod droht, ist das psychische Gewalt der übelsten Sorte.
Physisch hat dieser Mann die Familienmitglieder aber nie geschlagen, geschweige auch nur ein Haar gekrümmt. Sprich, er kann rumstolzieren und sagen, " ich bin kein Schläger ".
Ein ekelhafter Seelenschänder ist er aber allemal.
Aber ja, als Frau würde ich mir auch viel mehr Sorgen machen\Angst haben bei der Partnerwahl, gerade wenn ich schon Gewalt erfahren habe in einer vorherigen Beziehung. Seelisch ist dieser Vertrauensverlust bestimmt nur schwer zu verkraften, wenn überhaupt.
zum Beitrag14.02.2026 , 10:34 Uhr
"Die AfD wiederum bejubelt Müllers Produkte öffentlich als „politisch korrekte“ Getränke: Diverse hochrangige Funktionär*innen, unter ihnen die Parteichef*innen Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie ihr Vize Peter Boehringer posteten Fotos von sich mit Müllermilch-Flaschen in den sozialen Medien. Weidel sagte sogar, sie könne sich „jemanden wie Theo Müller“ sehr gut in einer von ihr geführten Regierung vorstellen. "
Die Unterstützung ist wechselseitig belegbar, nachzulesen bei Campact, mit direlten Links zu jeder Behauptung.
Was ist daran denn jetzt "derart übertrieben aufgebauscht"? Können Sie mir das bitte einmal erklären?
zum Beitrag14.02.2026 , 10:00 Uhr
Inwiefern ist die Kritik denn übertrieben, skandalisierend oder moralisierend?
Sachliche und Verhältnismäßige Kritik müsste im Fall Müller dann wie aussehen?
Eine Unternehmer mit weit über 5000 beschäftigten Deutschland, lichtet sich öffentlich mit einer Parteiführerin ab und sagt in einem Interview, sie sei seine Freundin! Wie genau soll man das jetzt sachlich und verhältnismäßig kritisch zur Schau stellen? So, dass es auch Welle macht und von möglichst vielen wahrgenommen wird?
Die Stickerkampagne "jetzt mit afd Geschmack" finde ich diesbezüglich z.B. sehr verhältnismäßig. Und auch recht unterhaltsam. Lädt noch dazu zum mitmachen ein. Top!
Lebt politischer Prostest\Aktivismus nicht auch von Überspitzung in großen Teilen?
Sich auf die Straße kleben und einfache Autofahrer zu zehntausenden nerven, ja, dass war ein Schuß ins eigene Knie, leider. Da wäre ich bei Ihnen.
zum Beitrag14.02.2026 , 09:39 Uhr
Wenn ich ein Unternehmer bin mit weit über 5000 Angestellten in Deutschland, und mich dann in der Öffentlichkeit ablichten lasse mit einer Parteiführerin, ich diese zusatzlich als meine Freundin bezeichne. Dann unterstützte ich diese Partei natürlich in keinster Weise. ;) Wie kommt das eigentlich bei seinen Mitarbeitern so an, was herrscht dort für ein Betriebsklima wenn Chef sagt, Alice ist seine Freundin?
Natürlich unterstützt er die Partei mit seinem Vorgehen, und natürlich macht er es so, dass man es ihm nicht "perfekt " nachweisen kann. Weil es ja NOCH ein Tabu in weiten Teilen ist, die afd zu unterstützen.
Wie die Gegenseite dass nun aufgreift und öffentlich macht ist ne andere Sache, aber auf jeden Fall ist es rechtlich legitim und demokratisch geboten, dass zu tun.
zum Beitrag30.09.2025 , 18:06 Uhr
Ich hab das nicht prognostiziert, also wohl doch nicht JEDER. Weiß man schon wer zum Konzert kommt und wie deren Gesinnung\Meinung so ist, oder woher nimmt man diese Sicherheit in der Prognose? Versteh ich nicht
zum Beitrag30.09.2025 , 17:54 Uhr
Was hat "der Typ" denn von sich gegeben???
Es gibt 2 Fotos, mehr nicht. Soll man also jetzt jedes Foto und jede öffentliche Äußerung eines Menschen vorher ermitteln und einordnen, damit man ihn einladen kann.
Was chefket vorgeworfen wird, ist, sich 2 mal falsch gekleidet zu haben und es im Netz gezeigt zu haben. Ich gehe stark davon aus, dass er es aus SOLIDARITÄT mit gaza und nicht aus HASS auf israel angezogen hat.
Der Typ hat sich wahrscheinlich mehr für Toleranz ggü. menschlichem Leben eingesetzt als 90% der deutschen. Aber nein, es wird direkt das schlimmste vermutet\unterstellt. Und mit der Ausladung wird auch indirekt die schlimme Vermutung bestätigt. So geht Diskurs im aufgeklärtesten Jahrhundert ever.... Entschuldigt die Polemik, ich kann nicht anders manchmal. Wer meint das Chefket Antisemit ist, der meint auch Merz würde sich für die schwächsten der Gesellschaft interessieren, so wie ein ordentlicher Christ.
zum Beitrag25.09.2025 , 17:35 Uhr
Danke für die klaren Worte und die Benennung der eigentlichen Ursachen, davon wissen viel zu wenige! Mangelnde Bildung wäre vlcht noch zu erwähnen.
Dass I im Begriff BIPoC verwirrt mich allerdings. Sind damit, wenn man den Begriff auf Deutschland bezogen benutzt, dann indigene Deutsche gemeint, oder weiterhin die indigene, amerikanische Bevölkerung?
Ich Frage weil ich etwas verwirrt bin, aber nicht zur Provokation.
Grüße
zum Beitrag