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12.03.2026 , 00:34 Uhr
Ich sehe hier kein Foul von Linksaußen (ohnehin: wer soll das sein? die Grünen? - das halte ich, mit Verlaub, für einen Witz). Der CDU-Kandidat hat Probleme, mit jungen Frauen (eine Schülerin) oder selbstbewussten und besser qualifizierten Frauen (die Lehrerin) angemessen umzugehen. Übrigens kommuniziert er auch mit Kindern nicht auf Augenhöhe - Schulbesuche sollte er unbedingt üben, bevor er sich wieder in eine Klasse begibt. Jetzt heißt es Krönchen richten und in ernsthafte Verhandlungen mit den Grünen einzusteigen; da kann er zeigen, ob er über solides politisches Wissen und Verhandlungsgeschick verfügt, pragmatische Kompromisse eingehen und konstruktiv handeln kann.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:48 Uhr
Sehr gerne. Ich freue mich total über die Feministaz und Eure vielfältigen Artikel!
zum Beitrag09.03.2026 , 02:01 Uhr
Finanzielle oder auch ökonomische Gewalt ist ein sehr wichtiges und zumindest in Deutschland eher noch unterbelichtetes Thema - obwohl es bereits die Istanbul-Konvention benennt (aber mit deren Umsetzung tun wir uns ja insgesamt schwer). Immerhin: die Bundeszentrale für politische Bildung hat es im vergangenen Jahr aufgegriffen (www.bpb.de/themen/...-paarbeziehungen/), und ein neues Forschungs- und Transferprojekt beschäftigt sich seit kurzem ebenfalls damit (idw-online.de/de/news866853).
zum Beitrag05.03.2026 , 10:30 Uhr
Naja, die Schere tut sich vor allem nach dem ersten Kind auf. All die hehren Vorsätze der männlichen Seite sind perdu, sobald das erste Baby die Frau eingefangen hat - dann bricht der Versorger durch und schiebt fern von Babygeschrei lieber die eine oder andere Überstunde. Oder mensch macht's wie ich - der Gatte, finanziell deutlich unter seinen Möglichkeiten, verwirklicht sich in (nicht nur finanziell) wenig erfolgreichen Teilzeit-Beschäftigungen künstlerischer Natur und lehnt auch Kinderbetreuung ab (im Haushalt war er ganz okay). Ich gebe zu, dass das seltener vorkommt.
zum Beitrag04.03.2026 , 22:07 Uhr
Ich bin nicht ganz sicher, ob das eine Glosse ist oder versehentlich doch ein akkurates Bild der Wirklichkeit. Grüße gehen raus von einer überwiegend allein Verdienenden!
zum Beitrag04.03.2026 , 00:34 Uhr
Schönster Satz: "Und sogar unser Außenminister wusste ja bis gestern auch nichts davon, dass er vorher nicht wirklich rechtzeitig gewarnt hatte ..." Wie ja überhaupt die Bundesergierung sich wie ein Laientheater aufführt, das das Stück noch nicht vollständig gelesen geschweige denn verstanden hat, denn unter den gegebenen Umständen passt auch die Reform des "Habeckschen Heizungsgesetzes" auf die derzeitige Situation wie die Faust aufs Auge.
zum Beitrag09.02.2026 , 02:13 Uhr
Vielen Dank für das schöne differenzierte Porträt einer außergewöhnlichen Schriftstellerin!
zum Beitrag03.02.2026 , 22:11 Uhr
Ganz leicht zu finden, Hitchhiker: www.antidiskrimini...ung.html?nn=305458 (Direktlink: www.antidiskrimini...blicationFile&v=3).
zum Beitrag31.01.2026 , 18:39 Uhr
Dass es nach wie vor an Wissen über und Verstehen von Entstehungsmechanismen des Faschismus mangelt und die Parallelen zur heutigen Lage deshalb nicht angemessen eingeordnet werden, sehe ich auch so. Dennoch gibt es m. E. Anknüpfungspunkte in der Zivilgesellschaft, die es ermöglichen sollten, auch uns solidarischer und widerständiger zu machen. Ich denke da zum Beispiel an die vielen Initiativen, die 2015 (oder nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine) Unterstützung organisier(t)en, oder an die große Zahl von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und hilfreiche Kompetenzen mitbringen ...
zum Beitrag04.01.2026 , 21:50 Uhr
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich ... Es gibt keine durch weibliches Verhalten ausgelösten Gründe für die meisten der aufgeführten Nachteile. Das Patriarchat ist an manchen Stellen auch nachteilig für Männer - sie haben es aber viel eher in der Hand, das zu ändern. Grundschullehrer werden, für die eigene mentale Gesundheit sorgen, einen gesünderen Lebensstil pflegen wären einige Maßnahmen.
zum Beitrag03.01.2026 , 18:17 Uhr
Ich halte die fehlende Musterung von Frauen nicht für eine verpasste Chance. Schon eine Weile können Frauen Soldatinnen werden, aber auch bei der Bundeswehr stoßen sie auf Vorurteile, sexualisierte Gewalt etc., und wir haben das Problem auch in anderen (noch) männerdominierten Branchen. Das ist ein Marathon, kein Sprint - ebenso wie bei Männern in traditionell weiblich konnotierten Berufsfeldern (mit dem Unterschied, dass den Männern dort der Aufstieg vergleichsweise leicht fällt).
zum Beitrag03.01.2026 , 18:10 Uhr
Als ginge es nur um die freie Wirtschaft - Frauen haben in enorm vielen Bereichen noch Nachteile, der Artikel streift ja nur einige Aspekte. Aber es wundert mich nicht, dass insbesondere Männer an dieser Stelle Gleichstellung auf einmal toll finden. Im Übrigen gibt es leider auch bei der Bundeswehr noch erhebliche Probleme, Soldatinnen als gleichwertig zu akzeptieren.
zum Beitrag14.12.2025 , 00:01 Uhr
Herr Jakob spricht sich in diesem Artikel übrigens deutlich gegen die "Auslagerung" von Geflüchteten in afrikanische Länder aus: taz.de/Asyldebatte...tschland/!6015927/
zum Beitrag13.12.2025 , 23:19 Uhr
Siehe hierzu auch folgende weitere Artikel aus der TAZ: siehe folgende Artikel der TAZ: Konflikt im KongoLieber fliehen als Rache üben (2018, taz.de/Konflikt-im-Kongo/!5492372/) Korruption bei Flüchtlingshilfe: Uganda ist jetzt nicht mehr Vorbild (2018, taz.de/Korruption-...gshilfe/!5479279/) In Uganda wird es immer enger (2024, taz.de/Zufluchtsland-in-Afrika/! Willkommenskultur im Stich gelassen (11/2025, taz.de/Migrationsp...-Uganda/!6132733/) Zudem flüchten auch aus Uganda Menschen: taz.de/Gewalt-gege...in-Kenia/!5895292/ taz.de/Ugandischer...e-Flucht/!5834216/ taz.de/Ugandische-...!6110526&s=Nyanzi/
zum Beitrag13.12.2025 , 23:12 Uhr
Im Prinzip ist es zwar richtig, dass auch afrikanische Länder Flüchtlinge aufnehmen könnten, die sonst nach Europa fliehen würden. Aber zum Einen bieten eine Reihe von afrikanischen Ländern selbst Anlass zur Flucht, und zweitens benötigen diese Länder durchaus Unterstützung, um Flüchtlinge aus Nachbarländern eine Perspektive bieten zu können. Zu Ihrem Beispiel Uganda: der Bericht, an den Sie sich erinnern, ist neun Jahre alt (taz.de/Fluechtling...-Uganda/!5362607/) und weist bereits darauf hin, dass das Land hierfür internationale Unterstützung benötigt. Ich selbst erinnere mich an einen Besuch in einem Flüchtlingslager in Gulu im Norden des Landes ca. 2004/05 - hier waren umfangreiche Hilfen von außerhalb unabdingbar und eine Reihe von internationalen Organisationen vor Ort. Mittlerweile hat sich die Situation aus verschiedenen Gründen verschlechtert - ausbleibende oder zu geringe finanzielle Unterstützung, Flüchtlingsströme aus Nachbarländern (insbesondere Kongo, Sudan), Landnot ...
zum Beitrag27.11.2025 , 22:14 Uhr
Auch Deutschland war einst ein Land, das viele in die Flucht trieb, die anderswo unterkommen mussten. Wenn wir schon meinen, Geflüchtete in Deutschland nicht mehr ausreichend unterstützen zu wollen, könnten wir wenigstens dem so viel äermeren Uganda unter die Arme greifen.
zum Beitrag