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11.10.2026 , 08:42 Uhr
Der "freie Markt" existiert nicht. Er ist ein theoretisches Konstrukt, das gerne als oberste und ordnende Instanz in den Ring geworfen wird und hat für Wirtschaftsliberale schon etwas Sakrales. Der wirklich freie Markt würde zwei Dinge voraussetzen, die im derzeitigen Wirtschaftssystem nicht gegeben sind: 1. Vollständige Transparenz und Informationen über ein Produkt 2. Die Einpreisung aller gesellschaftlicher Kosten und nicht nur der Produktionskosten. Weder ist der Konsument vollständig über alles informiert noch sind alle gesellschaftlichen Kosten in ein Produkt eingepreist. Diejenigen, die so gerne den "freien Markt" beschwören, sind vor allem damit beschäftigt, ihn auf die eine oder andere Weise zu manipulieren. Dringend erforderlich wäre auch eine Neudefinition von "Fortschritt"... Nur weil etwas neu ist, heißt es nicht, dass das Leben der Menschen dadurch besser wird... Wer sich schon auf den "freien Markt" beruft, sollte auch das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens einbeziehen...
zum Beitrag09.07.2026 , 13:35 Uhr
Wer ganz genau hinhört bei Friedrich Merz, kann sich den äußerst zynischen Gedanken nicht verkneifen, dass diese Toten - überwiegend Vorerkrankte und Ältere - für ihn bloße Kostenfaktoren sind, die nichts zum Wachstum beitragen. Sein Verhalten widerspricht dem zumindest nicht...
zum Beitrag14.04.2026 , 10:57 Uhr
Es gibt auch noch eine andere Ungerechtigkeit. Nachdem mein Ex-mann gegangen war, hatte ich aufgrund mangelnder Kinderbetreuung keine Chancen auf Festanstellung. Ich hätte dann als Selbstständige für eine Firma Buchhaltung machen können. Bekommen hätte ich knapp 800 € im Monat, davon hätte ich damals an die Krankenkasse 380,00 € bezahlen müssen- und habe mich damals auch gefragt, warum die nichtarbeitende Ehefrau nichts bezahlen muss, ich aber fast 50% meines Einkommens. Egl, wie man es dreht und wendet- solange die Krankenversicherung nicht zu einer Bürgerversicherung wird, in die alle den gleichen Prozentsatz einzahlen, bleibt es eine zutiefst ungerechte Sache, die der Lebenwirklichkeit vieler Menschen einfach nicht mehr entspricht.
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