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13.08.2026 , 13:37 Uhr
Spannender Artikel.
Eine Sache erschließt sich mir aber nicht: „ Dazu muss die demokratische Linke mit linker Gewaltromantik brechen – so eindeutig, wie sie zu Recht von Konservativen die Abgrenzung vom Rechtsextremismus verlangt.“
Also während Konservative diverse Positionen von rechts übernehmen und sich erneut zum Steigbügelhalter derer machen die ebenfalls keine Distanz zu Neonazis und Gewaltbereiten haben – sollen sich jetzt ausgerechnet Linke distanzieren. Ich verstehe den Vergleich, die Gleichsetzung nicht. Was hat die Distanzierung von radikaleren Positionen innerhalb der politischen Linken mit dem rechtsruck und kuschelkurs der Konservativen zu tun? Und wie soll das in irgendeiner Weise diesen Rechtsruck zurückdrängen? Ist es nicht einfach nur eine Fortführung des Rechtsrucks im eigenen politischen Lager?
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