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06.01.2026 , 13:55 Uhr
Vielen Dank für den Beitrag. Offen bleibt für mich, auch in der DIW-Studie, wie groß der Nachfrageeinbruch durch das Auslaufen der Braunkohleverstromung ausfallen wird? Wenn die bedenkliche Qualität des Kläranlagenablaufs entscheidend wird für die Trinkwasserversorgung, dann müssen wir feststellen, dass wir uns als Stadtgesellschaft in den Grenzen eines sehr fragilen Ressourcenmanagementkonzepts bewegen. Analog zum Gaspreis müssen wir mit signifikanten Anstiegen beim Wasserpreis rechnen. Der Ansatz des DIW, sich bei der Lösungsfindung primär auf die Nachfrageseite zu konzentrieren, ist absolut richtig. Neben Governance-Innovationen können auch Technologien zu einer deutlichen Nachfrage-Reduktion beitragen, wie bspw. Grauwasserrecycling (GWR) 40-60% beim häuslichen Tringwasserbedarf. Sie ist lange erprobt, durch einen starren wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmen aber leider gehemmt. Sie sollten analog zu energetischen Maßnahmen schon seit gestern öffentlich gefördert werden. Wenn sie sich erst durchsetzen können, sobald Wasserpreise signifikant steigen, ist das zu spät. Umfassendes GWR sollte auch im Bestand langfristig verfolgt und Teil einer zeitgemäßen Strategie werden.
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