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30.06.2026 , 13:51 Uhr
Sie kennen sicher die alte Staatsformel : "Ich übergebe meine Freiheitsrechte an den Staat, dessen Eingriffsmöglichkeiten durch Gesetze geregelt werden, die demokratisch legitimiert sind. Dieser Staat beschützt mich im Rahmen der Gesetze, aber er muss sich auch selbst daran messen lassen." Steuern und Gesetze werden also vom Einzelnen durch Aufenthalt in diesem Staate akzeptiert, Gesetze sind aber auch vom BürgerIn gegenüber dem Staat einforderbar. Hier: der Staat unternimmt zu wenig bis nichts die schon lange vorhersehbaren Auswirkungen der bevorstehenden Heißzeit (um den irreführenden Begriff Klimawandel zu meiden) zumindest im Rahmen seiner Möglichkeiten zu begrenzen.
zum Beitrag29.06.2026 , 11:49 Uhr
Das Interessante an den aktuellen 'Hitze-Diskussionen' ist, dass alles unter dem Motto "Was machen wir jetzt? Was können wir überhaupt noch tun?" betrachtet wird. Ich sehe dies mittlerweile (bei aller Betroffenheit und Berechtigung) als reines Ablenkungsmanöver vom Kernproblem: unverminderter CO2-Ausstoß inkl. Unterstützung der fossilen Industrie weltweit. Dieser Artikel vergisst dies auch, legt allerdings den Finger in eine offene Wunde: die steigende Anzahl an Hitzetoden wird mit unterlassener Hilfeleistung in Verbindung gebracht - endlich. Ebenso empfinde ich es als Freiheitsberaubung, wenn ich meine Wohnung tagelang wegen der Hitze nicht verlassen kann. Ich bin kein Jurist, aber ...
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