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30.10.2026 , 21:48 Uhr
Die CDU hat in S.A. den Parlamentspräsident mit gewählt, hat zusammen mit der AfD den moralischen Kompass verloren und verfolgt in ganz Deutschland mit Dobrindt (CSU) eine eindeutig rassistische und integrationsfeindliche Politik. Von den paar Liberalen in der Partei hört man zu wenig. Der Arbeitskraftnehmerflügel ist sehr stark.
zum Beitrag30.10.2026 , 21:38 Uhr
Daniel Bax' Analyse stellt vieles klar, und ich glaube, er ist da nicht allein. Niemand, der solidarisch ist oder universalistisch denkt, der sich wirklich informiert und menschenrechtsorientiert ist, fällt mehr auf die plumpen Verdrängungsstrategien angepasster oder krass rechter (Nius) Journalisten rein. Auch AfD-Gauland hat früher im Tsp kommentiert. Und Merz stand lächelnd neben dem Kriegsverbrecher BB, als dessen Bomben soviel Leben und letzte Hoffnungen erstickten. Haben wir noch eine freie Presse? Der Spiegel-Chefredakteur darf jetzt in einem Atemzug mit den Hetzern der Blödzeitung erwähnt werden. Ich fühle mich inzwischen von französischen und englischen Medien wesentlich besser informiert, mit ein paar Ausnahmen wie hier. Susan Neimans Interview in der Freitag Ausgabe der SZ sei empfohlen.
zum Beitrag04.10.2026 , 07:09 Uhr
Ein wunderbarer, aufklärerischer Beitrag. Vielen Dank.
zum Beitrag17.09.2025 , 09:32 Uhr
Die Times kann man online sehr günstig abonnieren und sie damit unterstützen. Im Gegensatz zur britischen Times, die dem üblen Murdoch Empire gehört, veröffentlicht sie eine Vielfalt von Meinungen und Analysen, die bei uns ein breites Spektrum abdecken würde, übertroffen nur von viel-seitigen Kochrezepten, Sport- und Rätselseiten. Wenn man diesen Mischmasch aussortiert hat, stößt man auf detaillierte Reportagen. Der Christian Science Monitor ist da übersichtlicher (und auf nüchterne Art kritischer).
zum Beitrag18.06.2025 , 20:36 Uhr
Es wird allgemein davon ausgegangen, dass Israel etwa 100 Atomwaffen besitzt. Deshalb würde eine iranische Aufrüstung eine ähnliche Lage schaffen wie in Europa im Kalten Krieg.
zum Beitrag09.06.2025 , 06:11 Uhr
Lieber T Schmear, ich fand ihre Kommentare oben und hier hilfreich und konstruktiv. So käme man weiter. Ich liebe das Radfahren, aber nach Infarkt geht's langsamer. Stimme einem Hauptpunkt des Artikels zu: Busse mit Platz sollten grundsätzlich für einfache Räder benutzbar sein, mit Vorrang für Fahrgäste ohne Zutaten wenn's zu voll wird. Dann soll der Busfahrer eingreifen.
zum Beitrag26.04.2025 , 10:36 Uhr
Europa hat mit großer Rhetorik (Zeitenwende) begonnen, und ist jetzt dabei, gerade wegen der US-Nationalisten und finanzieller Probleme, sich selbst aufzugeben (die versprochene Munition, 3 Millionen für die Artillerie an der Front, wurde nur zur Hälfte geliefert). Frankreich hat militärisch besonders wenig unterstützt, Polen, die baltischen Staaten aufgrund historischer Erfahrungen waren vorbildlich, zuletzt auch Tschechien, wo die Bâbis-Populisten temporär verdrängt werden konnten. Die Logik bisher war klar: Mit der entsprechenden technischen Unterstützung kann die Ukraine den Aggressor zurückdrängen. Russland ist trotz geschätzt 300.000 gefallener Soldaten nicht weit gekommen. Das Töten muss aufhören, ja. Das höre ich auch von Freunden in der Ukraine, und nicht erst seit gestern. Für 20% des Territoriums bedeutet das die Versklavung durch den Putin-Faschismus. Die Deutschen, unter immensen Opfern der Alliierten befreit, gönnen der Ukraine nicht dieselbe Erfahrung der Befreiung. Und nicht nur sie. Der Gas-Deal und andere Geschäfte mit Russland haben Teile der politischen Klasse hier korrumpiert.
zum Beitrag26.04.2025 , 10:25 Uhr
Wenn die Nato diese nicht liefert, oder wenigstens jener Teil der Nato, der noch lebendig ist, dann ist Europa geliefert. Dann hat Europa alle Versprechen, die sie der Ukraine übrigens seit Jahrzehnten gemacht hat, gebrochen.
zum Beitrag26.04.2025 , 09:36 Uhr
Die Mitglieder der SPD haben mich in ihrer Kritik und Illusionslosigkeit sehr angesprochen. Scholz und Habeck hatten die FDP-Blockierer viel zu lange toleriert, dieser Kurs war illusionär. Manchmal muss man die Macht riskieren, um die eigenen Wähler zu überzeugen. Jetzt kommt es jedoch darauf an, finsterste Entwicklungen hin zu einer Wiederauflage des deutschen Nationalismus zu verhindern. Deshalb gebe ich Schwesig recht - eine handlungsfähige Regierung der Mitte ist einem Trump-Deutschland vorzuziehen. Außerdem finden ihre Gegner, dass die SPD trotz ihrer Niederlage ein beachtliches Verhandlungsergebnis mit vielen Ministerien hingelegt hat.
zum Beitrag