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01.02.2025 , 14:54 Uhr
Im Wettruesten um AI wird nicht nur die Zivilbevölkerung geopfert, es wird auch die grüne Lunge des Planeten im Kongo zerstört, was den Klimawandel beschleunigen wird.
Was ist das Ziel der milliardenschweren Investitionen im silicon Valley in AI Technologie? Laut guardian geht es nicht wirklich um Chatbots, sondern um AI- gestützte Waffensysteme, die den vollautomatisierten Krieg ermoeglichen. Dafür setzen wir den Planeten in Brand.
Es ist extrem scheinheilig, von Demokratie und runden Tischen zu predigen, wenn der Westen diese Verhältnisse jahrelang aus wirtschaftlichen Eigeninteressen gefördert hat.
In den USA wie im Kongo zeichnet sich die völlige Sinnentleerung von Institutionen und Begriffen ab, wie etwa "Friedenstruppen" "Freiheit" "Demokratie" "Friedensverhandlungen" "Kommunikation" "runde Tische" die nichts als reine Farce und moralisches Theater sind.
zum Beitrag01.02.2025 , 14:25 Uhr
Ein sehr weltfremder Artikel. Der Genozid und die daraus folgende endlose Spirale der Gewalt und Militarisierung in Ruanda ist eine direkte Konsequenz der deutschen Kolonialherrschaft, die die Tutsi als "Herrenrasse" über die Hutu eingesetzt hat. Die UN hat seit Jahren Kataloge von Massakern und kennt die Anführer der Milizen, die diese Verbrechen seit Jahrzehnten ungestraft verüben. Getan wurde nichts, es gab keine Verfahren oder eine Verurteilung vor dem internationalen Gerichtshof, die Berichte wurden nur auf internen Druck veröffentlicht. Mittlerweile sind die Kriegsverbrecher als Politiker legitimiert. Der Westen profitiert davon, denn mit gewissenlosen Verbrechern lässt sich einfacher Geschäfte machen als mit echten Volksvertretern, die einem billigen Ausverkauf von Ressourcen nicht zustimmen wurden. Es gibt auch Berichte, dass die sogenannten UN "Friedenstruppen" nicht nur tatenlos dem Brandschatzen der Milizen zuschauen, sondern sich in diesem Klima der totalen Rechtlosigkeit selbst an der Zivilbevölkerung vergreifen und vergewaltigen. Diese Situation wird sich nicht bessern, denn der Westen braucht billiges Coltan (Computerchips) im Wettrüsten um AI.
zum Beitrag31.01.2025 , 20:05 Uhr
Was auch voellig in der Diskussion untergeht, ist der normalisierte Rassismus gegenueber tuerkischen Deutschen und die Beschoenigung deutscher Immigrationsgeschichte. Der deutsche Kolonialismus und seine Spaetfolgen wird gar nicht erst thematisiert.
zum Beitrag31.01.2025 , 20:00 Uhr
Der deutsche Diskurs um Rassismus beschraenkt sich sehr darauf, Rassismus in der Vergangenheit zu verorten, ohne Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Bei Sarrazin finden sich beispielsweise Argumentationen, die sich auf biologische Rassentheorien beziehen. Solche modernen Erscheinungsformen muesste man aufzeigen. Das heißt auch, dass man sich konkret mit den neu verpackten Inhalten und Verschwoerungstheorien von rechten influencern und YouTubern befassen muesste. Manche Begriffe kommen aus der amerikanischen, christlich fundamentalistischen Neo nazi szene - auch ueber diese Ideologien muesste aufgeklaert werden, weil Rechtsextremismus im Internet globale Bezuege hat.
zum Beitrag31.01.2025 , 19:33 Uhr
Dass die cdu hass verbreitet ist ihm erst jetzt aufgefallen?
zum Beitrag29.01.2025 , 22:49 Uhr
Wenn Internetsucht, online shopping, pornosucht, antidepressiva, Computerspiele und workaholismus zaehlen wuerden, ist es die Mehrheit.
zum Beitrag27.01.2025 , 18:20 Uhr
Ehrlich gesagt muss man schon sagen, dass ein Artikel, der den Mangel an verfügbaren parasozialen Vaterfiguren für hetero Männer in den Medien beklagt, schon der Gipfel der Ironie ist.
Sobald Frauen und andere marginalisierte Gruppen anfangen, ihre Identität, Biografien, besondere Sicht auf die Gesellschaft oder ihre Kultur nicht mehr so zu verstecken, ist das Geschrei um "Identitätspolitik" natürlich gross. Das wird regelrecht als gesellschaftlicher Angriff verstanden.
Nun sitzen wir hier und sollen es bedauern, dass die Repräsentation für Männer in den Medien einseitig ist und erwachsene Männer ohne kulturelle Vaterfiguren in den Medien orientierungslos sind. Sie brauchen MEHR Repräsentation und Haendchenhalten und wir müssen dafür bitte ganz, ganz viel Verständnis und Rücksicht aufbringen.
zum Beitrag27.01.2025 , 17:00 Uhr
Obama hat ein positives Bild von Männlichkeit vermittelt- belesen, humorvoll, freundlich, zielstrebig. Das Problem ist nur, dass viele Männer sich davon eher bedroht zu fühlen scheinen und die Diskussion auf die angeblich fehlenden Vorbilder umlenken.
Was sollen nur lgbt oder migrantische Deutsche dazu sagen, die ihren Weg ganz ohne Vorbilder, Repräsentation und Anerkennung in der Gesellschaft gegangen sind?
zum Beitrag