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02.01.2026 , 22:18 Uhr
Dieser Artikel liest sich wie vom anderen Stern. Der ländlichen Raum, gerade der ostdeutsche, ist für die wenigen Ärzte, die überhaupt noch bereit sind, unter den sowieso schlechten Bedingungen zu arbeiten, kaum interessant. Wer, der einigermaßen bei Trost ist, käme da auf die Idee, den Beruf durch schlechtere Bezahlung noch unanttraktiver zu machen? Ich zahle als freiwillig gesetzlich Versicherter jeden Monat 1.200 €, damit ich nach 6 Monaten vielleicht mal einen Facharzttermin bekomme. In unserem Versorgungssystem muss einiges reformiert werden, aber die Ärztevergütung ist da das kleinste Übel.
zum Beitrag01.01.2026 , 01:08 Uhr
Es wird zwar nur wenigen von uns möglich sein, aber vielleicht ergibt sich ja für den einen oder anderen mal die Möglichkeit, mit dem Personal eines Frauenhauses zu reden. Dann empfehle ich, sich einfach mal über die Partner zu erkundigen, vor denen diese Frauen i.d.R. fliehen. Das ist natürlich anekdotisch und nicht empirisch, sicherlich aber geeignet um die eigenen Überlegungen etwas zu objektivieren.
zum Beitrag26.12.2025 , 22:22 Uhr
Das ist sicherlich ein wichtiger Punkt. Und trotzdem ist die Art von Einwand, die ich meine. Wer jetzt Wehrdienst leistet, trainiert nur. Es gibt auf absehbare Zeit keine Grenze zu verteidigen. Wenn sich das ändern sollte, muss sich auch der Blick auf den Wehrdienst ändern. Aber bitte erst dann. Es ist, als würde ich mich im Dezember weigern, draußen eine Wollmütze zu tragen, weil mir im August eine Wollmütze zu warm wäre.
zum Beitrag26.12.2025 , 00:17 Uhr
Dieser ganze Wehrdienstdebatte folge ich mit morbider Faszination. Ich kann mich nicht erinnern, wann schon mal so viele Argumente mit derartiger Verve vorgetragen wurden, die mit dem angeblichen Thema gar nichts zutun haben. "Wehrdienst" heißt nur eins, nämlich "Grundkurs Landesverteidigung". Alles andere, wie Kriegsdienst, Auslandseinsätze, Menschen töten, hängen damit zusammen, sind aber trotzdem völlig separate Fragen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Bereitschaft, zu differenzieren in den Diskursen unserer Zeit immer mehr verloren geht.
zum Beitrag14.10.2025 , 23:47 Uhr
Ich würde mich sehr freuen, wenn sie taz weiterhin so ausführlich über den Fall berichtet! Ince wird ja mittlerweile vorgeworfen, vor seiner Festnahme einen Polizisten mehrfach gegen den Kopf geschlagen zu haben. Vielleicht kann sich die Öffentlichkeit ja selbst bald ein Bild machen, wenn auch Videos von der Situation vor den jeweiligen Polizeiaktion veröffentlicht werden.
zum Beitrag08.10.2025 , 23:39 Uhr
Daran ist nichts seltsam. Eine Armee betritt gegnerisches Territorium greift Uniformierte an? Da stellt sich die Frage nach dem "Warum". Eine Armee betritt gegnerisches Territorium und schlachtet unbewaffnet Menschen ab, vergewaltigt Frauen auf brutalste und perversete Art zu Tode und verbrennt Säuglinge lebendig? Da gibt es kein "Warum", da gibt es nur Entsetzen und Verachtung. Wenn Sie das anders sehen, erwarten Sie bitte kein Verständnis meinerseits.
zum Beitrag26.09.2025 , 22:40 Uhr
Der Sichtweise in diesem Kommentar kann ich mich nur anschließen.
zum Beitrag03.12.2024 , 23:21 Uhr
Überall werden Solarmonteure gesucht. Da muss man schon arbeitslos bleiben wollen, ist mein Gedanke zu Philipp F. .
zum Beitrag25.11.2024 , 21:42 Uhr
Auch, wenn es bei Vielen nicht ins Weltbild passt: Menschen fühlen sich automatisch unwohl, wenn sie von anderen Menschen umgehen sind, die sie nicht einschätzen können. Und diese Situation ist unweigerlich gegeben, wenn um einen herum in einer nicht bekannten Sprache kommuniziert wird. Dazu braucht man kein Rechtsextremist zu sein. Von daher finde ich die Frage so, wie sie ursprünglich gestellt wurde, absolut nachvollziehbar.
zum Beitrag08.11.2024 , 11:50 Uhr
Ich borge mir mal Ihre Logik. Der iranische Staat hat in diesem Jahr die Proteste für Frauenrechte gewaltsam niedergeschlagen, und verhaftete Frauen hinrichten oder im Gefängnis zu Tode prügeln lassen. Sollten also iranische Männer in Deutschland durch die Straßen gejagt und zusammengeschlagen werden, liegt die Schuld dafür klar bei der iranischen Regierung. Die hätte die gar nicht erst ausreisen lassen sollen... Ihre Weltsicht erschreckt mich.
zum Beitrag08.11.2024 , 11:46 Uhr
Ihr Kommentar zeigt nur eine völlige Verweigerung Realität. Gewaltbereite Fußballfans führen in den allermeisten Fällen Schals, Trikots oder Fahnen mit, die sie als Fans eines Vereins kennzeichnen. Schauen Sie sich die Videos aus Amsterdam an: Keiner der Angreifer trägt etwas von Ajax. Es wird Arabisch gesprochen, die Angegriffenen Fans werden verprügelt ("For the children") und es wird "Free Palestine" skandiert. Das hat in keinster Weise etwas mit Hooligan-Gewalt zu tun.
zum Beitrag07.11.2024 , 21:47 Uhr
Es kann ja durchaus sein, dass es irgendwann nur noch diese Kriegsführung gibt, die Sie da beschreiben. Aber eben jetzt noch nicht, wie man an Russland gut sehen kann. Manchmal hilft gegen Low Tec eben auch nur Low Tec. Beispiel: Der Westen hat Streubomben fast vollständig abgeschafft und nutzt stattdessen GPS gesteuerte Geschosse. Dass Problem ist aber, dass die Russen das GPS-Signal einfach stören und die westlichen Bomben nutzlos werden. Die alten, "dummen" Streubomben funktionieren aber trotzdem. Digitale Kriegsführung kann sicher viele Soldatenleben retten, aber Stand heute, brauchen Sie immer noch Leute, die mit einem Gewehr in der Hand durch den Wald kriechen können.
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