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13.08.2026 , 15:33 Uhr
Diese SPD braucht es nicht Timm Kühn hat recht: Diese SPD braucht es nicht. Aber aus einem anderen Grund. Eine Partei, die gleichzeitig Mieter beruhigen, Vermieter nicht erschrecken, Immobilienkonzerne nicht verärgern und trotzdem sozial aussehen möchte, hat offenbar einen neuen politischen Beruf erfunden: den Interessen-Spagat ohne Bodenkontakt. Steffen Krach sagt Nein zur Enteignung, will aber gegen den Mietenwahnsinn kämpfen – das ist ungefähr so, als würde die Feuerwehr erklären, sie sei gegen Wasser, wolle aber Brände löschen. Und wenn das Russische Haus enteignet werden soll, während bei Wohnungskonzernen plötzlich die Eigentumsrechte heilig sind, wird aus Sozialdemokratie endgültig situatives Eigentumsrecht. Vielleicht ist das eigentliche Problem der SPD nicht, dass sie Kapital und Arbeit vertreten will. Das wäre ja noch klassische Sozialdemokratie. Das Problem ist, dass inzwischen beide Seiten nicht mehr wissen, ob sie ihr glauben sollen. Die SPD hat also nicht zu viele Wähler verloren. Sie hat ihre Gebrauchsanweisung verloren.
zum Beitrag02.01.2015 , 00:04 Uhr
der "arme" alte Mann " ist eine tolle Geschichte über "Theo Albrecht", der eventuell ein Mensch war, der blendend wie beim Skat im harmlosen Umfeld "mauern" konnte, aber in seinem beruflichen Verhaltensweisen zeitlebens immer alle vier Asse überaus erfolgreich in der Hand hatte. Das erinnert mich an den Multimillionär Klaus Zapf, einen Berliner Umzugsspediteur, der wie ein professioneller 68erJahre Gammler manchmal Flaschen sammelnd durch die Berliner Straßen lief. Klaus Zapf verstarb am 21.08.2014 kurz nach seiner letzten Hochzeit vermutlich an neueren ehelichen Verpflichtungen mit 62 Jahren.. http://www.zapf.de/zapf/umzug/kontakt/public-relations/pressemitteilungen.html#c1046 Unverständlich war ihm in den letzten Jahren, dass trotz Millionen in der Hinterhand er wahrscheinlich sterblich sein könnte. Das empfand er als bitterste Ungerechtigkeit.
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