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27.01.2026 , 09:12 Uhr
Die Autorin greift zu kurz, denn es geht nicht nur um Populismus, was schon gefährlich genug ist, sondern um die eigeninteressen-geleitete Politik auf Basis eines marktreligiösen Fundamentalismus, der mit der Genialität der Unternehmer gerechtfertigt wird. Auch die Dogmen des Wirtschaftswachstums, des Bürgergeldes, des Widerwillens, Reiche zu besteuern die Schuldenbremse oder eben fragwürdige Disziplinierungsmaßnahmen wie die Teilzeitregelungen ergeben nur aus der neoliberal überformten VWL einen Sinn. Aus einer Perspektive, die alle Bereiche des menschlichen Lebens gleichberechtigt einschließt, sind sie aus wirtschaftlicher Perspektive vollkommen realitätsfern. Das sind wahrlich keine neuen Erkenntnisse, sie fallen allerdings den Diskussionen häufig komplett hinten über. Man sollte das m. E. immer im Hinterkopf behalten, um sich nicht in wenig fruchtbaren Schein- oder Partikulardiskussionen zu verheddern.
zum Beitrag28.10.2024 , 08:06 Uhr
Solange sich die Wirtschaft immer noch auf Angebotspolitik, Wirtschaftswachstum und der notwendige Konsumsteuerung fixiert und nicht zur Kenntnis nimmt, dass es auch andere Möglichkeiten des Wirtschaftens gibt, wird das mit dem Klimaschutz und der Stabilisierung afrikanischer und lateinamerikanischer Staaten nichts. Schon deswegen nicht, weil Ungleichheit ein zentraler Pfeiler des bisherigen Wirtschaftsverständnisses ist. Mann kann die Probleme, die die jetzige Wirtschaftsform erzeugt hat, nicht mit diesem System lösen. In sofern: Nette Versuche, aber am Kernproblem vorbei.
zum Beitrag17.06.2024 , 18:08 Uhr
Die Probleme liegen tiefer und beruhen auf unserem Wirtschaftssystem. Es fing mit der Gründung des Wirtschaftsliberalismus im Rahmen der Aufklärung im 18. Jh. an und geht bis zum Aufstieg des Neoliberalismus, seiner Fixierung auf das Individuum sowie dem irren Konsum aufgrund einer Marktradikalität. Es gibt zahllose Studien über die verheerenden Folgen dieser politischen Ideologie. Eigentlich wäre es sinnvoll, grundlegende Fragen zu stellen.
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