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22.04.2026 , 12:18 Uhr
Danke für diesen Kommentar. Für mich sind zwei Initiativen längst überfällig: 1. Klage beim Bundesverfassungsgericht Seit der Ära Kohl ist geübte Praxis, politische Entscheidungen nicht auf die Allgemeinheit, sondern auf die Sozialversicherungen abzuwälzen und diese schamlos auszuplündern (Kosten der Wiedervereinigung, Krankenhausreform, Krankenversicherung für Bürgergeldempfänger usw.). Auf diese Weise wurde den Sozialversträgern die finanzielle Basis entzogen, um dann zu argumentieren, man könne sich diesen „Luxus“ nicht mehr leisten. Beamte und ihre Pensionen kommen im Diskurs sowieso nicht vor. Der Gleichheitsgrundsatz würde aber gebieten, dass Entscheidungen der Politik von ALLEN getragen werden und nicht nur von denen, die man gewohnheitsmäßig zur Kasse bittet.
2. Die christlichen Kirchen Deutschlands sollten gewissen Parteien endlich erläutern, dass es eine Unverschämtheit ist, die Wortmarke „christlich“ zu führen („kapitalistisch“ wäre zutreffend), in einem Fall noch ergänzt durch das Wort „sozial“. Das Neue Testament ist da eindeutig. Dort steht nirgendwo, dass es christlich ist, Arme auszurauben und das Geld Reichen zuzuschanzen.
zum Beitrag14.04.2026 , 16:24 Uhr
Es ist geradezu pervers, dass Schwarzfahrer:innen unter Umständen im Gefängnis landen, während Raser (es sind ausschließlich Männer) wie der jüngst wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte, in der Regel auch nach Dutzenden Verkehrsdelikten mit zum Teil schwerverletzten Opfern auf freiem Fuß bleiben. Solcherlei zweierlei Maß der Justiz bleibt unverständlich wie auch die teilweise sehr laxe Verfolgung von rechtsradikalen Gewalttätern.
Wann kommen endlich - Tempolimits, die auch kontrolliert werden - regelmäßige Kontrollen von zu Mordwaffen umfunktionierten Fahrzeugen und deren Einzug - der sofortige Entzug des Führerscheins bei gravierenden Übertretungen
zum Beitrag14.06.2025 , 14:48 Uhr
Kann mir mal jemand erklären, warum in der Debatte um die Altersvorsorge nie, aber auch wirklich nie da Wort „Pensionen“ fällt (steuerfinanziert, im Schnitt doppelt so hoch wie Renten, die Pensionierung in vielen Berufsgruppen deutlich früher als der übliche Renteneintritt)? Klaus Steinbrück hat als Kanzlerkandidat vor Jahren mal einen zaghaften Versuch gemacht, eine Debatte über Pensionen anzustoßen und wurde damals im Wahlkampf von Angela Merkel ziemlich unsachlich abgebügelt. Seitdem ist jede Diskussion ausgeblieben, und auch die Medien scheinen einen großen Bogen um dieses Thema zu schlagen. Unverständlich.
zum Beitrag19.12.2024 , 19:24 Uhr
Ich empfehle zu diesem Thema ausdrücklich das sehr informative und zugleich gut lesbare Buch „Limitarismus. Warum Reichtum begrenzt werden muss“ von Ingrid Robeyns. Robeyns stellt alle Aspekte dar, welche gesellschaftlichen Schäden (ökonomisch, ökologisch, politisch) durch Superreiche angerichtet werden.
zum Beitrag03.04.2024 , 19:07 Uhr
Vor ein paar Tagen habe ich mir mal Christian Lindners Amtseid angehört. Komisch, dass das bislang niemand aufgefallen ist. „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle der deutschen Oberschicht widmen, deren Reichtum mehren, Schaden von ihr wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes in Maßen (= interessenkonforn) wahren und verteidigen, meine Pflichten als Lobbyist gewissenhaft erfüllen, Gerechtigkeit gegenüber den Superreichen üben und mein Gewissen nicht unnötig mit der Armut in Deutschland belasten werde. So wahr mir Dagobert Duck helfe.“ Wer weiß, was Volker Wissing geschworen hat. Ich werde es recherchieren.
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