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21.12.2024 , 19:08 Uhr
Greenpeace kann nichts dafür. Aber im Artikel steht." Greenpeace kritisiert das Wachstum...." Warum ist precision farming in der Tierhaltung nicht nötig? Warum stemmen Sie sich gegen den Fortschritt ? Gegenbeispiel: Eine modernes MRT Gerät für die Menschen ist auch nicht nötig. Früher ging es auch ohne. Ohne Ihnen zu nahe zu treten ist Ihr letzter Absatz weltfremd. Es wird niemals einen Weg zurück geben zum kleinen Milchbauer (egal ob Bio oder Konvi), welcher seine paar Kühe auf einer Weide hält. Die CO2 Bilanz unserer Milchproduktion ist im weltweiten vergleich überragend. Und dies funktioniert nur ebi entsprechender Betriebsgröße.
zum Beitrag21.12.2024 , 11:42 Uhr
Nächster Kritikpunkt. Greenpeace. Immer diese Mär der kleinen, netten Höfe. Die werden aufgegeben oder sind es bereits. Auflagen und Bürokratie machen diese völlig unrentabel. Dem Konsument zählt nur der günstigste Preis. Egal wo und wie produziert. Aber anderes Thema. Sehen wir es aus der fachlichen Perpektive. Große Betriebe können Umweltschutz deutlich besser als kleinere. Die moderne Technik wie Melkroboter,N-min Sensoren, Paralellfahrsysteme, modernste Pflanzenschutz- und Düngertechnik( also die ganze Welt des Precesion Farming), welche für beseren Umweltschutz sorgt kann man sich eben nur bei größeren Stückzahlen (Stückkostenprinzip) leisten.
zum Beitrag21.12.2024 , 11:35 Uhr
Ein Artikel mit (deutlich) mehr Meinung als Ahnung. Fangen wir einmal an. 13 % Ausstoß Treibhausgase empfinde ich persönlich nicht als besonders viel für die Ernährung ( unsere 80 % Selbstversorgung) der Bevölkerung. Aber das ist ein anderes Thema. Jost Maurin macht den Fehler das er nicht den Ausstoß Co2 auf das Produkt umrechnet. Nehmen wie hier einmal das Beispiel Milch. Dann sähe unsere Bilanz weltmeisterlich aus. Dann müsste man die Milchproduktion in allen Schwellen- und Entwicklungsländern einstellen. Ebenso die Biomilch Produktion .Dies ist natürlich aus dutzenden Gründen nicht möglich. Quelle: www.bauernverband....-der-rinderhaltung Das die Tierhaltung weniger wir liegt (zum größten Teil) an politischen Vorgaben. Meine tierhaltenden Berufskollegen haben keine politischen Sicherheiten. Wie kann ein Landwirt einen Stall bauen bzw. umbauen wenn er/sie nicht weiß ob dieser rechtskonform ist oder mindestens 20 Jahre bleibt ? Auf den Konsument zu setzen ist jenseits von Umfragen(also bei kaufen) utopisch.
zum Beitrag06.06.2024 , 19:03 Uhr
Erschreckend , wie hier die Leute auf die K - Gold Werbung hereinfallen und diese auch noch glauben. Zur irischen Wahrheit welche ich beobachten durfte. In der Tat gibt es dort noch eine größere Anzahl Milchviehbetriebe mit sehr wenigen Kühen (10 - 20) und älteren Betriebsinhabern. Weiterführung der Betriebe gen Null. Bei den größeren Milchviehfarmen : Mitnichten stehen die Kühe nur auf der Weide und fressen den ganzen Tag frisches Gras(Werbung nicht gleich Wirklichkeit). Es stimmt das die Kühe zwar Weidegang haben aber diese werden auch mit Silage und Kraftfutter gefüttert. Ohne dies wäre die dortige Landwirtschaft nicht konkurenzfähig(die Milchleistung wäre zu gering!). Die meisten Betriebe haben (aufgrund der Struktur) keinesfalls hunderte Hektar neben dem Hof. Somit zwar temporärer Weidegang, aber die Fütterung zur Steigerung der Milchleistung (Kraftfutter) findet im Stall statt. Obendrauf müssen die Kühe ja gemolken werden. Entweder Melkstand oder mit Melkrobotern.
zum Beitrag26.03.2024 , 16:18 Uhr
Bevor man das landwirtschaft bashing der üblichen verdächtigen betreibt sollte man sich doch einmal sachlich mit dem aussetzen der Stilllegung beschäftigen. Es ust erlaubt auf Stilllegung leguminosen anzubauen. In der Praxis sind das Futterersben uns Bohnen. Diese Flächen dürfen nicht mir Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Zu deutsch. Eine Läuse Frühstück wenn es ein normales Jahr wird. Ohne Pflanzenschutzmittel ist es nahezu unmöglich brachen wirtschaftlich im Frühjahr (ohne glyphosat) auszusäen. Vom NABU (ohnehin mit größter Empfänger von Subvention) inszenierten Sturm im Wasserglas um für Empörung zu sorgen. Bei uns in der Gegend habe ich keinen einzigen gesehen der brachen ausgesät hat.
zum Beitrag07.01.2024 , 19:06 Uhr
Würde denn die TAZ auch vom Bürgergeld Mob schreiben wenn höheres von diesem gefordert wird? Würde die TAZ auch vom Arbeiter Mob schreiben wenn von verschiedenen Berufsgruppen Tariferhöhungen gefordert werden ? Was die meisten wohl nicht verstehen(wollen). Es gibt Null Alternative zum Diesel. Außer Prototypen gibt es keine Elektrotraktoren oder ähnliches. Ob der Diesel 0,50€ oder 2,50€ kostet ist Mangels Alternative egal. Wie sind denn die Alternativen von Frau Richter? Klimaschonende Bearbeitung wird in Zukunft noch schwieriger. Mulch- und Direktsaaten sind nach Glyphosatverbot (fast) unmöglich.
zum Beitrag18.12.2023 , 21:48 Uhr
Ich glaube die meisten haben die Sache mit den " Subvention " nicht richtig verstanden. Ich nenne es lieber agrar Ausgleichszahlungen. Die sind NICHT für die Landwirtschaft. Die sind dafür das Lebensmittel sehr günstig bleiben (zu deutsch: unter Wert bleiben). Auf die Landwirtschaft kommen da schon enorme Kosten zu die erwirtschaftet werden müssen. Für unseren 40ha Betrieb. Ca. 5000l diesel= ca. 1000 Euro. 3 Schlepper kfz steuer. Belastung durch Erhöhung co2 steuer. Diesel, Betriebsstoffe und vor allen düngerpreise werden enorm steigen. Da kommt schätzungsweise für unseren relativ kleinen Betrieb 3 bis 4000 Euro zusammen. Dies ist einkommensverringerung/ Ausgaben Erhöhung und muss kompensiert werden.
zum Beitrag12.10.2023 , 19:48 Uhr
Wer schreibt das glyphosat im getreideanbau eingesetzt wird hat schon bewiesen ahnungslos zu sein. Totspritzen vor der Ernte ist ( bis auf genehmigungspflichtige Ausnahmen) verboten. Einzig vor der Aussaat ist eine spritzung möglich. Ansonsten würde das getreide absterben.
zum Beitrag31.07.2023 , 19:53 Uhr
Verdammt noch mal. Die Studie dir micht passt, ist gefälscht,gelogen und natürlich gekauft. CÖ als Minister denkt wohl auch so. Es darf nicht sein was soll. Beispiel aus der Landwirtschaft: Acker wird nach der Ernte "liegen gelassen" oder eine Zwischendrucht gedrillt.. In Frühjahr wird Glyphosatz gespritzt und anschließend mit Minimalbodembearbeitung eine Frühjahrskultur gedrillt (Mais,Zuckerrüben ,Sommergetreide usw.)Vorteil. Weniger Dieselverbrauch= weniger co2 azusstoß. Noch etwas. Glyphosat muss keineswegs von (verhassten) Bayer/Mosanto (Roundup) gekauft werden. Es gibt zahllose Anbieter vondiesem. Außerdem ist Glyphosat einTotalherbizid und kein Insektizid. Die Wirkung auf die Insekten ist kleiner als angenommen. Es wird relativ kurz vor der Aussaat gespritzt so die vielgeschmähte "Insektenfuttervernichtung" nicht sehr hoch ist. Der Ackerpflug würde auch das Feld "säubern.
zum Beitrag15.07.2023 , 16:42 Uhr
Immer diese Mär das Pflanzenschutzmittel und Dünger das Böse wären. Unsere Agrarexporte nach Afrika sind nicht der Rede Wert,germany.representa...rika-2019-04-20_de Natürchlich muss versucht werden den (am bestendemokratischen) Ländern Afrika PSM,besseres Saatgut. und Dünger zur Verfügungzustellen. Gepaart mit Bildung und Wissen sowie günstige/einfache Landtechnik. Das ist die Lösung und nicht irgendwelche rosarote Träume vom glücklichen Kleinbauern. Nur Fortschritt befreit den Hunger.
zum Beitrag08.05.2023 , 17:52 Uhr
Das ist sehr viel Theorie im Artikel. Wahrheit aus der Praxis. Brotweizen benötigt 200kg n je ha ( Stickstoff). Dem Weizen ist es relativ( kommt auch auf wetter und Boden an) egal ob der Stickstoff organisch oder mineralisch bei ihm ankommt. In der bio landwirtschaft gibt es die Faustregel das man circa 2 großvieheinheiten benötigt um den Dünger für 1ha brotweizen zu haben. Da sind fruchtfolge (legominosen) bereits eingerechnet. In Deutschland haben wir momentan einen viehbesatz von 0,7 großvieheinheiten je ga. Tendenz stark fallend.
zum Beitrag30.04.2023 , 12:31 Uhr
Ja.Ja. Niemand kauft die Erdebeeren. (LOL). Mit deutschen Standarts sind Erbeeren zu diesen Preisen nicht zu produzieren. Ich empfinde den Mindestlohn in Deutschland keineswegs für zu hoch, aber an solchen Artikel sieht man wieder unsere Doppelmoral. Der heimische Landwirt wird unentwegt beschimpft( Ausbeuter,Unweltverschmutzer usw.) und die importierten Erdbeeren , welche zumeist von illegalen Arbeitsmigranten für Hungerlöhne geerentet werden fleißig konsumiert. Von den Pflanzenschutzbestimmungen will ich erst gar nicht reden.
zum Beitrag20.04.2023 , 13:14 Uhr
Wenn BIO verhindern sind es die Verbraucher. Trotz unentwegter Bekundung fällt der Anteil der BIO Lebensmittel. In der Menge waren es 6,5 % (in der Menge) und BIO Fleisanteil knapp 2%. Es gibt nun einmal Unterschiede von a. Bekunden und b. Kaufen.
zum Beitrag11.04.2023 , 13:03 Uhr
Welch ein polemischer Artikel. Mit der Realität wenig zu tun. " Die Landwirtschaft muss den Wiederstand aufgeben....". Welch Unfug. Die Landwirtschaft in Deutschland hat nichts dagegen das extrem hohe tierwohl noch weiter auszubauen. Aber die Landwirtschaft wehrt sich gegen nationalen Alleingang. Wie soll dies auch funktionieren? Fast niemand kauft bio Produkte (6 % in der Menge). Bio fleisch anteil ca. 2%. Aussenschutz, Zölle wird es geben. Wie soll da die Landwirtschaft mit tierhaltung rentabel bleiben wenn due höheren Preis dann nicht durchgesetzt werden können und der Verbraucher billige ausländische Ware kauft? Von(gelogenen) Äußerungen bei Umfragen kann kein landwirt leben .
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