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taz🐾lageVon Landshut direkt in den Berliner Wahlkampf

Im Berliner Lokalressort bleibt ein Praktikumsplatz offenbar nie lange frei. Das habe ich bei Rigatoni in der taz-Kantine von anderen Praktis erfahren. Seit Montag bin also ich die Neue im Ressort: Laura Mies. Ich habe das Glück, die Wahlen im September aus taz-Perspektive beobachten zu dürfen. Ein guter Grund, mich hier kurz vorzustellen.

Lokaljournalismus kenne ich bereits. Angefangen habe ich bei der Landshuter Zeitung. Dort war ich zum Beispiel mit dem Mikrofon auf Volksfesten und Festivals unterwegs und habe junge Menschen für einen Podcast über das Aufwachsen in der Mittelstadt interviewt. Dabei war ein Gefühl immer präsent: Landshut ist zu klein für eine Großstadt und zu groß für das schnarchige Dorfklischee. Wie wird das in Berlin sein?

Meine ersten journalistischen Schritte habe ich auf knarzenden Holzdielen in der pittoresken Landshuter Altstadt gemacht. Jetzt geht es auf quietschendem PVC-Boden in der taz-Redaktion weiter. Auf ihm ist so mancher Redakteur, ohne einen konkreten Namen zu nennen, gern barfuß unterwegs. Das Schmatzen seiner Schritte übertönt dann schon mal das Klappern der Tastaturen.

Dass Lokaljournalismus bei der taz anders funktioniert als das, was ich bisher kenne, machte mir der Ressortleiter gleich zu Beginn klar. „Immer her mit Meinung, die Texte sollen tazzig sein“, betonte Erik Peter – oder, wie er in der Redaktion bekannt ist, „der mit der lauten Stimme“.

Ob mir das gelingen wird? Lest selbst, liebe taz-LeserInnen. Themenvorschläge und Kritik an meinen ersten Gehversuchen auf „Tazen“ gern an: laura.mies@taz.de.

Laura Mies

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