was alles der wm nicht fehlt:
Hohe Quote: Das erste Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft hat für einen TV-Bestwert gesorgt. Durchschnittlich 12,688 Millionen Menschen sahen im ZDF den 2:0-Sieg der Spanier gegen Frankreich – das waren so viele Zuschauer wie bei keinem anderen Spiel ohne deutsche Beteiligung. Die Partie erreichte nach Angaben der AGF Videoforschung einen Marktanteil von 53,1 Prozent. Das bisher erfolgreichste Spiel der WM war das 7:1 der deutschen Mannschaft in ihrem ersten Spiel gegen Curaçao mit im Schnitt 23,427 Millionen in der ARD. Der Marktanteil hatte bei 70,2 Prozent gelegen. Die Telekom, die die WM ebenfalls überträgt, veröffentlicht für MagentaTV keine Einschaltquoten zu einzelnen Spielen.
Irgendwas mit Klopp: Die Entscheidung für Jürgen Klopp als Bundestrainer geht laut DFB in die finale Phase. Nach dem Spitzentreffen von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und seinem Stellvertreter Hans-Joachim Watzke mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff werden heute die entscheidenden Verbandsfunktionäre über den Stand der Verhandlungen informiert. Nach dpa-Informationen werden den 14 Mitgliedern des Aufsichtsrats und der vierköpfigen Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co KG am späten Nachmittag Ergebnisse der Unterredungen mit Klopp Ende vergangener Woche in New York und mit dessen aktuellem Arbeitgeber Red Bull gestern in München präsentiert. Aha.
Neue Zurückhaltung: Der Deutsche Fußball-Bund hat kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino unterzeichnet. Das bestätigte der DFB. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. Zuerst hatte Bild darüber berichtet. Demnach warb Fifa-Direktor Elkhan Mammadov aus Aserbaidschan während der WM bei europäischen Verbänden für die Wiederwahl Infantinos im März 2027. Infantino ist bei der WM unter anderem durch den Fall Folarin Balogun in die Kritik geraten. Die Rot-Sperre des US-Stürmers war nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Infantino aufgehoben worden.
Ein Trauerfall: Der frühere Fußball-Nationaltorwart Manfred Manglitz ist tot. Wie sein einstiger Verein MSV Duisburg unter Berufung auf die Familie mitteilte, starb der ehemalige Schlussmann am Montag im Alter von 86 Jahren. Manglitz lebte seit langer Zeit in Spanien. Für die DFB-Auswahl absolvierte er vier Länderspiele und zählte zur Mannschaft, die 1970 in Mexiko unter dem damaligen Bundestrainer Helmut Schön den dritten Platz belegte. In der Bundesliga bestritt er für den MSV Duisburg und den 1. FC Köln 257 Spiele. 1964 wurde Manglitz mit dem MSV – noch unter dem Namen Meidericher SV – überraschend Vizemeister und zog 1966 ins Finale des DFB-Pokals ein.
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