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Es ist Fußball-WM 2026 und die taz berichtet größer als je zuvor

Zwischen Freuen, Aufregen und Kritisieren: Die taz ist vor Ort und von Berlin aus bei der Fußball-WM 2026. Auch Ihnen möchten wir anbieten: Werden Sie Teil unserer Berichterstattung

Von Andreas Rüttenauer

Die ersten Texte aus Mexiko haben uns erreicht. Unsere WM-Reporterin Alina Schwermer war schon ein paar Tage vor WM-Beginn im Co-Gastgeberland unterwegs, um Geschichten aufzuschreiben, die der Fußball dort schreibt und geschrieben hat. Dafür ist sie in die rebellische Region Chiapas gereist, wo sich in der revolutionären Bewegung in dieser Region Widerstand und Weltfußball getroffen haben.

Für die Erinnerung an die fußballerischen Aktivitäten der Zapatisten ist im offiziellen Fifa-Zirkus kein Platz. In der taz natürlich schon. Und das WM-Team der taz, das sich in der Berliner Friedrichstraße befindet, wird sich gewiss noch oft die Augen reiben über die Geschichten aus Sport und Gesellschaft, die Alina Schwermer aus Mexiko und den USA schicken wird. Sie reist meist im Reisebus von Mexiko bis zum WM-Finale in New York.

Station macht sie in den WM-Spielorten Mexiko Stadt, Guadalajara, Monterrey, Dallas, Houston, Kansas City, Philadelphia und besucht dort die Spiele dieses so heiß diskutierten Turniers. Das WM-Team, bei dem die Redakteurinnen des Leibesübungen-Ressorts von Kolleginnen von anderen Redaktionen unterstützt werden, schaut von Berlin aus auf das Event. Dass sich das Team Zugang zu den eigentlich privaten Tagebüchern von Fifa-Präsident Gianni Infantino verschafft hat, kann vielleicht helfen zu verstehen, wie sich der Weltfußball entwickelt hat. Wie sich die Fifa dem Regime von US-Präsident Donald Trump unterworfen hat, auch das wollen wir im Blick behalten. Eine Fußball-WM ist eben mehr als Sport.

Wer sich darüber aufregen möchte, wird in der umfangreichen Berichterstattung über das Turnier immer wieder Anlässe finden. Aber muss man sich wirklich immer aufregen? Kann man sich nicht auch mal freuen darüber, dass die WM immer größer wird, dass immer mehr Teams bei der Endrunde mitspielen dürfen? Für Curaçao wird man sich ja wohl noch freuen dürfen. Aber für Deutschland? Sportereignisse als Katalysator für Nationalismus – auch so ein Thema, über das zu reden sein wird bis zum Finale am 19. Juli.

Bis dahin werden 104 Partien gespielt sein. Viele, die sich selbst als Fußballfans bezeichnen würden, haben angekündigt wegzuschauen. Bei vielen Spielen ist das gar nicht schwer. Die laufen hierzulande gut versteckt als bezahlte Streams zu nachtschlafender Zeit. Aber einmal den phänomenalen Kylian Mbappé sehen? Wenn seine Kunst im Free-TV zu sehen ist, werden sich selbst die Fifa-kritischsten Eltern schwertun, ihre fußballverrückten Kinder vor Anpfiff ins Bett zu bekommen.

Und das WM-Team? Müssen die wackeren tazler sich die Nächte um die Ohren schlagen, damit sie auch ja nicht versäumen, wie Jordanien gegen Algerien spielt? In Berlin sieht man’s pragmatisch. Man kann sich ja Wiederholungen anschauen. Das WM-Abo von Rechteinhaber Magenta ist gottlob nicht allzu teuer. Und manchmal reicht auch ein einziger Spielmoment, um eine ganze Partie zu beschreiben. Der findet sich dann mit dem Ergebnis auf taz.de. Das WM-Team trägt zusammen, was tazler in Berlin und in aller Welt in aller Kürze über die Spiele zu sagen haben. Jürgen Vogt aus Argentinien oder Ralf Sotscheck, der sich – mangels irischer WM-Beteiligung – den Schotten widmen wird.

Aber wie sieht es damit in der Leserinnenschaft aus? Gibt es da vielleicht jemanden, die zum Beispiel etwas loswerden möchte nach dem Spiel von Usbekistan gegen Kolumbien am 18. Juni in der Früh um 4 Uhr unserer Zeit? Die Redaktion würde sich freuen über einen prägnanten Satz, eine schön beschriebene Spielszene oder eine kurze Schwärmerei. Und sich darum kümmern, dass der Text auf taz.de erscheint. Wer mitmachen will, schickt eine Mail an spielmoment@taz.de und erfährt dann alles Weitere. Das wäre doch was, wenn dadurch das WM-Team wachsen würde. Das größte WM-Team der taz bearbeitet die größte WM aller Zeiten. Passt doch!

Wer die WM 2026 nicht schauen will, kann sie jederzeit lesen. Und wer sie schaut, sowieso. Unter: taz.de/wm2026