Kecke Ecke: Der Tränenpalast der taz
Stille Wasser sind tief, wird über mich gemunkelt, die barrierefreie Toilette der taz im ersten Stock. Bunte Fliesen im Karomuster ranken meine Wände empor, das Licht leuchtet leicht grell. Hier wird nicht nur die Notdurft verrichtet, sondern auch die Not dürftig vernichtet. So manche Mitarbeiter*in hat hier heimlich Tränen warm die Wängchen hinunterkullern lassen. Wenn mal was zu viel war. Wenn gerade mal niemand da ist, zu trösten. Das können Sie sich von unabhängigen Quellen bestätigen lassen. Ich bin somit der geheime Tränenpalast der taz. Behutsam kann hier die Grenze bis zur Erleichterung überquert werden.
Felix Bouché, verantwortlich für die taz Blogs, Produzent∗in dieser Seite und Redakteur∗in der tazze.
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