piwik no script img

„Ich würde mich als abtrainierten Macho bezeichnen“

Wann ist Mann ein guter Feminist? Das wollten wir von taz-Kollegen wissen – und haben Fragen vorbereitet

Mann mitHerz Foto: Anke Doerschlen/plainpicture

Protokoll von Manuela Heim und Jasmin Kalarickal

Erste Frage: Kannst du mit dem Begriff Flinta* etwas anfangen?

Mann 1: Ich bin ehrlich gesagt etwas unsicher.

Mann 2: Ich weiß, was die Buchstaben bedeuten. Aber das Sternchen überfordert mich.

Mann 3: Ich war mal bei einem Flinta-Fußballturnier. Ich verstehe das so: Alle sind gemeint, außer Leute, die sich als Männer sehen.

Mann 4: Cis-Männer, oder?

Mann 5: Ich stolpere immer noch über diese Form von Bezeichnungen. Wie wichtig ist das Identitäre für die Debatte? Ich musste mich echt daran gewöhnen, dass Begriffe wie LGBTQI immer zentraler werden.

Mann 3: Ich glaube ja, dass 95 Prozent der Bevölkerung gar nicht wissen, was das bedeutet.

Mann 1: Man schließt damit auch Leute aus, die man eigentlich gewinnen will.

Mann 3: Aber wenn man neue Begriffe einführen will, muss man sie auch verwenden, sonst setzen sie sich nicht durch.

Mann 4: Ich bin ja einer von den Alten hier. In den Nuller Jahren war die taz berühmt für ihr Binnen-I, aber außer der Frauenredakteurin hat das kaum jemand verwendet. In den letzten zehn Jahren ist das immer mehr geworden. Jüngere Kolleginnen konfrontieren mich auch mal: „Da hast du Zeugs geschrieben, wie denkst du dir das?“

Mann 6: Ich finde den Begriff Flinta als politisches Projekt sinnvoll. Dass das jetzt sichtbarer wird, liegt doch daran, dass Queersein früher stärker unterdrückt wurde.

Zweite Frage: Gibt es Dinge, die du bewusst machst, um feministischer zu sein?

Mann 5: Also ich würde mich selbst als abtrainierten Macho bezeichnen. Ich versuche heute, mehr zuzuhören.

Mann 3: Ich habe das Gefühl, dass die taz schon ziemlich feministisch ist mit ihren drei Chefinnen. Aber privat, bei der Kindererziehung, versuche ich, darauf zu achten, dass ich Klischees nicht verstärke: Keine Macho-Sprüche machen oder über Frauenfußball lästern.

Mann 6: Ich war mal Teil einer Männer-Gruppe, in der wir uns auch über unsere Sozialisierung unterhalten haben. Ich fand es spannend, wie sehr ich mich erst durch die Erzählungen der anderen selbst erkannt habe. Da habe ich auch den Widerstand gegen den Feminismus gespürt, die Angst, dass einem etwas weggenommen wird.

Mann 2: Mir fällt es manchmal schwer, nicht so stark zu bewerten. Wenn zum Beispiel eine Frau zu mir sagt, dass sie sich in einer Situation unwohl gefühlt hat, dann neige ich dazu, das zu kommentieren und vielleicht dadurch zu delegitimieren. Das versuche ich sein zu lassen.

Mann 7: Ich habe Nichten und Neffen, die auf dem Land leben. Dort habe ich in der Kita und Grundschule sehr traditionelle Rollen mitbekommen. Als schwuler Onkel sehe ich es als meine Aufgabe, ein bisschen entgegenzuwirken. Zum Beispiel durch Bücher, die ich verschenke. Und in schwulen Runden, die manchmal auch sehr misogyn sein können, versuche ich dann zu widersprechen. Generell in Männerrunden, da entwickelt sich ja oft eine ganz eigene Dynamik.

Mann 5: Redest du dann bewusst über Feminismus?

Mann 7: Das wäre fatal, da kommen dann sofort Abwehrmechanismen. Kluge Fragen oder Humor funktionieren besser.

Dritte Frage: Angenommen, im Redaktionsalltag macht ein männlicher Kollege gegenüber einer Praktikantin eine anzügliche Bemerkung oder rückt ihr zu nahe. Wie reagierst du?

Mann 5: Gegenüber einer Praktikantin – ah okay, also Machtgefälle ist mit drin.

Mann 3: Ich kann mich nicht erinnern, dass es so was in der taz schon mal gab. Die Frage ist doch auch: Wo fängt das an, wo hört es auf? Das zu erkennen ist für uns Männer vielleicht die größte Schwierigkeit. Vielleicht sollte man erst mal die Frau fragen, wie sie das wahrgenommen hat.

Mann 2: Sonst kommt eine Übergriffigkeit nach der Übergriffigkeit.

Mann 1: Aber würde sich eine Praktikantin überhaupt trauen, etwas zu sagen? Bin ich mir nicht so sicher.

Mann 8: Man kann damit auch zur Vertrauensstelle gehen.

Mann 4: Dann lagert man es doch wieder aus. Aber ich kann mich auch an keine Situation in der taz erinnern.

Mann 2: Also ich erinnere allein aus den letzten Jahren zwei schwierige Situationen.

Mann 3: Und wie wurde das gelöst?

Mann 2: Über die Vertrauensstelle und mit Nachbesprechung mit der Chefredaktion.

Vierte Frage: Welche Rolle spielt Menstruation in deinem Leben?

Gelächter.

Mann 7: Keine große, weil ich nicht in einer Partnerschaft mit einer menstruierenden Person bin.

Mann 2: Also ich habe immer Tampons zu Hause, obwohl ich allein wohne, für meine weiblichen Gäste oder menstruierende Personen.

Mann 7: Tolle Idee, das schreibe ich mir gleich auf!

Mann 5: In meinem Leben ist das ganz schön heftig. Ich weiß immer ganz genau, wie der Zyklus meiner Partnerin ist, und zwar durch den Umgang mit­ein­ander. Es gibt viele Tage, an denen ich denke, jetzt halt ich besser die Klappe, das liegt an den Hormonen.

Mann 3: Ach, interessant. Bei meiner Frau und 16-jährigen Tochter kriege ich sehr wenig mit. Ich merke gerade, dass ich noch nie nachgefragt habe, ob meine Tochter damit Probleme hat.

Mann 5: Menopause und Menstruation, das sind gerade auch ganz große Themen bei den Sachbüchern.

Mann 7: Ich habe das Thema gerade so abgetan. Aber eigentlich ist es ja total irre, weil ich in der taz mit vielen Personen zu tun habe, die menstruieren. Aber das ist selten Thema.

Mann 8: Mir hat eine Kollegin neulich gesagt, dass sie gerade ihre Tage hat. Zuerst war ich irritiert, weil es mir so intim vorkam, aber eigentlich fand ich das ganz gut.

Mann 3: Beim Frauenfußball gehen die Stars jetzt auch viel offener damit um und sagen dann zum Beispiel, dass sie nicht trainieren können oder lassen sogar ein Spiel ausfallen. Ich denke, das ist ein wichtiges Signal, wenn das so Stars, so richtige Leistungsträgerinnen machen.

Mann 6: Die Erwartung, dass du jeden Tag die gleiche Leistungsfähigkeit haben musst, kommt doch daher, dass die Arbeitswelt für Männer geschaffen wurde.

Mann 3: Wenn Ricarda Lang sagen würde, sie kann nicht zum Koalitionsausschuss kommen, weil sie ihre Tage hat – das wäre immer noch eine Sensation.

Fünfte Frage: Beschreibe eine Situation aus deiner Vergangenheit, in der du dich unfeministisch verhalten hast. Was würdest du heute anders machen?

Mann 6: Boah.

Längere Pause.

Mann 5: Mir wurde mal von einer Chefredakteurin gesagt, dass ich mich unfeministisch verhalten würde, weil ich ihr nicht hundertprozentig Recht gegeben habe. Die war aber mehr Macker als jeder Typ.

Mann 3: Mir passiert es sicher noch in Diskussionen, dass ich zu sehr auf laute Männer höre und weniger auf leisere Frauen. Das ist aber nicht nur bei mir so …

Mann 4: In der Tat.

Mann 6: Ich habe schon oft mitgelacht, wenn sexistische Witze gemacht wurden. Irgendwie im ersten Moment, so haha. Auch wenn ich mich unwohl gefühlt habe, war ich oft nicht in der Lage, das Gesagte zu problematisieren und zu sehen, dass darin eine Objektifizierung von Frauen drinsteckt, die nicht gut ist.

Mann 5: Akzeptiert ihr es eigentlich, wenn bei einer Konkurrenzsituation zwischen Autor und Autorin einfach gesagt wird: Diesen Kommentar muss jetzt eine Frau schreiben?

Mann 4: Ich sehe, dass wir bei Kommentaren ein totales Ungleichgewicht haben, obwohl wir in der taz gut quotiert sind. Ich akzeptiere dann einfach, dass es zum Mannsein gehört, einfach mal die Klappe zu halten. Auch wenn es mir zugegebenermaßen schwerfällt.

Mann 5: Warum kommentieren Frauen denn weniger?

Mann 2: Frauen werden für das Gleiche oft ganz anders behandelt und auch ganz anders fertiggemacht, häufig in krass sexistischer Weise.

Mann 8: Ich sehe bei weiblichen Kolleginnen oft eine Zurückhaltung, die Männer nicht haben. Ich finde, es ist auch ihre Aufgabe, sich ins Spiel zu bringen.

Sechste Frage: Wurde dir in einer Partnerschaft schon einmal vorgeworfen, dass du dich zu wenig um Haushalt, Geschenke besorgen oder Carearbeit kümmerst?

Mann 4: Ja. Ja und ja.

Mann 5: Ja. Und mit Recht.

Mann 3: Ja. Wir haben deshalb Strichlisten eingeführt, was die Hausarbeiten angeht. Ganz penibel: Spülmaschine ausräumen, Möbel tragen, Wäsche machen, immer ein Strich.

Mann 5: Ich akzeptiere es für ­gewöhnlich, wenn mir das gesagt wird – mit einer Ausnahme. Es gibt nicht nur einen male gaze (männlicher Blick), sondern auch einen female gaze – und der bezieht sich darauf, wie sauber Sachen sein müssen. Wenn wir Besuch haben von ihren Freundinnen, dann muss die ganze Wohnung grund­gereinigt werden. Ich sage dann: Mach dich mal locker. Und sie sagt: Nein, wenn irgendwo Staub ist, dann fällt es auf mich zurück als Frau. Da bin ich unwillig, ihre Standards einzuhalten.

Mann 7: Das heißt, sie putzt dann einfach mehr?

Mann 5: Zwei Tage lang knallt sie durch. Wenn ihre Mutter kommt, dann ist sie gar nicht mehr ansprechbar.

Mann 6: Ich kenne das auch noch von meiner Mutter, das hat mich als Kind extrem gestresst.

Mann 4: Ich habe mich mit meiner früheren Partnerin oft darüber gestritten, wer den Müll runter bringt. Wir waren uns uneinig, wann der richtige Zeitpunkt ist.

Mann 7: Also wann er voll ist?

Mann 4: Ja, ob man den Mülleimer runterbringt, wenn er kurz davor ist, voll zu werden oder erst dann, wenn er fast überläuft. Wir hatten halt ­unterschiedliche Maßstäbe – was aber dazu geführt hat, dass sie in 90 Prozent der Fälle den Müll runter­gebracht hat.

Mann 3: Es ist auch nachhaltiger, wenn man den Beutel ganz voll macht.

Mann 7: Ist das nicht eine wahnsinnig feige Ausrede? Organisierte Verantwortungslosigkeit?

Mann 4: Nein. Wenn ich alleine wohnen würde, würde ich den Müll auch länger stehen lassen.

Mann 3: Was Essen kochen angeht, ist es bei mir im Freundeskreis fast fifty-fifty. Und es gibt einige Fälle, wo der Mann penibler ist. Das ist doch schon alles im Wandel.

Mann 5: Alle sollten sich mal ein bisschen locker machen.

Mann 7: Was mir hier jetzt fehlt: Man kann unterschiedliche Standards haben und trotzdem Sachen einfach aus Zuneigung und Liebe tun.

Mann 2: Ich kann die Frage nur begrenzt beantworten, weil ich immer alleine gewohnt habe. Aber in Urlauben mit Freundinnen habe ich nie gekocht. Vielleicht durfte ich da mal eine Zwiebel schneiden.

Mann 3: Viele Männer sind halt mit irgendwas Primitivem zufrieden. Irgendwie ’ne Dose warm machen.

Siebte Frage: Fühlst du dich als Mann manchmal angegriffen?

Mann 1: Ich ärgere mich manchmal über unsere Berichterstattung. Es gab mal diesen Fall von einem Vater, der bis zum Bundesgerichtshof klagen musste, damit er sein Kind betreuen darf. Das wurde bei uns nicht groß berichtet. Da fühle ich mich dann selber angegriffen, als Vater, auch als getrennter Vater. Die sind in unserer Berichterstattung schnell in dieser Ecke: übergriffig, gewalttätig, zahlen den Unterhalt nicht. Auch das Wort Väterrechtler ist bei uns so ein negativer Begriff. Dabei geht es doch um Väter, die für ihre Rechte kämpfen wollen. Das ist eigentlich positiv. So wie Menschenrechtler.

Mann 8: Ja gut, da gibt es aber schon auch begründete Kritik. Was mir noch einfällt: Bei der letzten Dunkelfeldstudie zu Gewalt in Beziehungen kam heraus, dass erstaunlich häufig auch Männer Opfer von Gewalt werden. Da wurde viel diskutiert in der Redaktion, und es ging schnell um schwule Beziehungen. Aber dass Männer auch Opfer ihrer Partnerinnen werden können und dass das vielleicht ein wenig beachtetes Phänomen ist, ist nicht so auf Resonanz gestoßen. Was ich sagen will: Ich wünsche mir manchmal eine Offenheit dafür, dass es auch Männer und Jungs wegen ihres Geschlechts nicht leicht haben können, ohne dass das relativieren soll, dass Frauen ungleich stärker von Gewalt und Ungleichheit betroffen sind.

Ich glaube, mein Vater hat wahnsinnig doll unter den Erwartungen, die an ihn gestellt wurden, gelitten. Das hat ihn körperlich kaputt gemacht

Achte Frage: Gibt es feministische Anliegen, die dir zu weit gehen?

Mann 7: Ich wollte mal mit einem Freund in eine Bar und die haben uns nicht reingelassen, weil Flinta-Tag war. Ich war schon etwas enttäuscht, habe das aber akzeptiert. Der Freund ist dagegen völlig ausgeflippt und hat so ein rechtliches Ding draus gemacht. Von wegen Diskriminierung. Wie denkt ihr darüber?

Mann 3: Hab ich noch nie erlebt.

Mann 7: Du gehst halt nicht in so Bars.

Mann 3: Also mir würde es zu weit gehen, wenn es genaue Vorschriften für Schreibweisen gäbe.

Mann 7: Darf ich da kurz einwerfen, dass es nie ein Gesetz gab, dass das Gendern vorgeschrieben hat. Dass es aber jetzt Vorschriften gibt, die das Gendern verbieten?

Mann 2: Ich hadere aber auch manchmal mit Sprache. Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich von meiner Omi gesprochen habe und ich berichtigt wurde: Das ist eine weiblich gelesene Person. Da wurde ich auf so belehrende Art und Weise beschnitten – da wusste ich gar nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.

Mann 6: Ich habe noch eine Sache, die mir in der Diskussion fehlt. Über wessen Feminismus sprechen wir eigentlich? Es gibt ja traditionell weißen Feminismus und der wurde um intersektionale Perspektiven erweitert. Die weiße Hausfrau hat nicht die gleichen Probleme wie eine Schwarze Küchenhilfe. Wichtig sind auch die Perspektiven von Männern of Color – wie denken sie zu Feminismus? Da können wir jetzt in dieser Runde, mit dieser Besetzung, nicht einsteigen. Ich wollte es aber mal in den Raum stellen.

Neunte Frage: Macht dich Feminismus freier?

Mann 3: Man profitiert auf jeden Fall davon. Wenn von Männern nicht automatisch erwartet wird, technische Sachen zu können, wenn sie mehr Schwäche zeigen können, dann macht das auf jeden Fall freier.

Mann 8: Ich glaube, mein Vater hat wahnsinnig doll unter den Erwartungen gelitten, die an ihn gestellt wurden. Das hat ihn körperlich kaputt gemacht. Das hat auch mit fehlendem Feminismus zu tun. Gleichzeitig ist es auch anstrengend, jeden Tag Rollen zu hinterfragen oder zu versuchen, sie anders auszufüllen.

Mann 1: Zu den Vätern – es ist oft total traurig, wie wenig Beziehung die damals zu ihren Kindern entwickelt haben. Klar ist das neue Aushandeln anstrengend. Aber dass wir mehr mitmischen in der Kindererziehung, das ist eigentlich ein Privileg. Wir gewinnen so viel dadurch im Vergleich zu unseren Vätern.

Mann 6: Es ist vielleicht ein banales Beispiel, aber ich habe in den letzten Jahren angefangen, weniger standard-männliche Kleidung zu tragen. Jetzt habe ich Spaß an Röcken und merke: Wow, es gibt noch viel mehr Möglichkeiten sich anzuziehen, als es einem mal vorgeschrieben wurde.

Mann 3: Ich finde es auch gut, dass ich jetzt doppelt so viel Fußball gucken kann.

Gelächter.

Mann 8: Das ist doch jetzt ein schönes Schlusswort.

Wie mit den Männern im Vorfeld besprochen, haben wir die einzelnen Aussagen anonymisiert – für ein möglichst offenes Gespräch. Teil­genommen haben: Sean-Elias Ansa (Regie), Kersten Augustin (Inland), Gereon Asmuth (Regie), Stefan Hunglinger (wochentaz), Mitsuo Iwamoto (wochentaz), Dirk Knipphals (Kultur), Lukas Wallraff (Seite-1-­Macher), Jost Maurin (Wirtschaft und Umwelt).

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen